Du darfst DU sein und du bist nicht “zu” was auch immer

Lass bitte das „zu“ weg

Du bist zu still.
> Du bist still.
> Heißt, du lebst nach deiner (inneren) Lautstärke.

Du bist zu nett.
> Du bist nett.
> Heißt, es ist deine Art, mit den Menschen umzugehen.

Du bist zu langsam.
> Du bist langsam.
> Heißt, du hast dein eigenes Tempo, deinen Rhythmus.

Du bist zu ängstlich.
> Du bist ängstlich.
> Heißt, dir fehlt es an Vertrauen.

Jemanden mit dem Wort „zu“ zu betiteln, ist eine (Be-)Wertung in der Annahme, dass es so etwas wie eine Norm gibt. 

Tatsächlich aber, wird mit den eigenen Erwartungen und Erfahrungen gemessen.

Wenn du dir selbst oft „zu“ sagst, hast du vielleicht die Erwartungen und Erfahrungen anderer übernommen. Du möchtest an ein bestimmtes Ziel? Du sagst dir, du bist zu träge, zu unfähig, zu dumm, weil du nicht im gewünschten Tempo dort ankommst?

Bist du träge, unfähig, dumm? Wohl nicht. Du tust, was du kannst, du gehst über dich hinaus, du kämpfst. Das Ziel kommt nicht näher und du meinst, es reicht nicht. Du reichst nicht.

Zu-Wörter beschreiben das, bejahen das.

Stimmt es?

Du bist zu träge.
> Du bist träge.
> Heißt, die Motivation reicht nicht aus.

Du bist zu unfähig?
> Du bist unfähig.
> Heißt, was auch immer du da machst, passt wohl nicht zu dir.

Du bist zu dumm?
> Du bist dumm.
> Heißt, es interessiert dich nicht genug, um mehr darüber zu erfahren.

Check lieber nochmal dein Ziel. Ist es wirklich deines? Gefällt dir auch der Weg dorthin? Willst du das Ziel tatsächlich für dich erreichen? Oder, um jemanden zu beeindrucken? 

Auf deinem Weg, in deinem Leben, bist du nie „zu“ irgendwas. Davon bin ich überzeugt.

Lass das „zu“ weg, wann immer es dir begegnet.

Ich wäre zu extrem, hörte und höre ich. Ich bin extrem. Bin ich das? Bin ich extrem? Ich stehe zu mir und meinen Werten. Ist das extrem? Okay. Lieber so, als mich selbst verleugnen.

Dabei ist gerade dieses Beispiel unsinnig. Extrem kommt vom lateinischen extremus für (der, die oder das) „Äußerste“ . Lässt sich somit nicht steigern. Extrem steht auch für „bis an die äußerste Grenze gehend“. Somit auch hier, keine Steigerung oder Erweiterung möglich. Ist ja schon am Äußersten. Was soll hier also das „zu“? Extrem wird auch als Synonym für „unübertrefflich“ genannt. Wohhhooo, das macht Angst, nicht? Etwas Unübertreffliches, da kommt Ablehnung in einem auf. Es muss doch noch mehr geben, oder? Wird der Ehrgeiz geweckt? Entsteht da Wettbewerb, Gier oder gar Neid?

Im Duden heißt es: „Zu“ kennzeichnet ein (hohes oder geringes) Maß, das nicht mehr angemessen oder akzeptabel erscheint.

Quelle: duden.de

Merkst du, dass es dabei immer um diejenigen geht, die die Aussage treffen, und nicht um jene die sie zu hören bekommen?

Wer setzt den Maßstab? Wer bitte? 

Du? Für dich? Lass es mal sein und fühl den Unterschied.

Lies auch gerne bei „Über mich“ rein. Dort erzähle ich ebenfalls vom Wörtchen „zu“ und was es für meinen Weg bedeutete und noch bedeutet.

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