Über mich

Willkommen zurück, Gefühle

Dass ich das mal sage!

Die meiste Zeit in meinem Leben war ich nicht in Frieden mit meinen Gefühlen. Viel zu viele waren das und zu intensiv. Gefühlsduselig. Überempfindlich. Verletzlich. Ich habe mich davor zu schützen versucht. Wollte weder für mich noch für die anderen „zu“ irgendwas sein. Zu sensibel, zu ängstlich, zu schwach, zu stur, zu dies, zu das.

Ich konnte es nicht abschütteln. Was ich aber konnte, und das sehe ich jetzt ganz deutlich, mich abschirmen und mich so verleugnen.

In meiner Erinnerung höre ich „Pass auf dich auf“, „Schau, dass es dir nicht zu viel wird“. Liebevoll gemeinte Ängste und Sorgen doch was sie in mir bewirkten war nur noch mehr Angst.

Mein Selbstschutz führte so weit, dass ich fast nichts mehr fühlen konnte. Ich war immun für tiefe, ergreifende Gefühle. Selbst meine ehemals so wachen Sinne waren wie betäubt. Wahrnehmungen in Räumen, Verbindungen mit Menschen, Kommunikation mit Tieren und Pflanzen … Es war alles nur noch eine Erinnerung.

Früher lief kaum ein Hund einfach so an mir vorbei. Dies nun zu beobachten, machte mich traurig. Doch was blieb mir anderes übrig? Ich kann nicht einfach filtern, mir nur herausnehmen was ich will. Entweder ich fühle oder eben nicht.

Beschützt und verbunden sein

Vor Jahren schrieb ich Worte über das Gefühl, beschützt zu sein. Sie kommen mir jetzt wieder in den Sinn. Beschützt sein ist es, was mich bewahrte, was in engelsgleicher Geduld in mir wartete. Nun ist es geschafft, die Gefühle sind zurück und ich begrüße sie mit dankbarstem Herzen!

Ich bin nicht mehr zu empfindlich. Ich bin empfindsam.

Ich bin nicht mehr zu ängstlich. Ich bin achtsam.

Ich bin nicht mehr zu gefühlsduselig. Ich bin feinfühlig.

Ich bin nicht mehr zu sensibel. Ich bin sensitiv.

Ich bin nicht mehr zu schwach. Ich bin geführt.

Ich bin nicht mehr zu vertrauensselig. Ich bin emphatisch.

Ich bin nicht mehr zu stur. Ich bin ganz bei mir.

Heute sehe ich auch, dass viele in meinem Umfeld es schon immer wussten. Ich erinnere mich an Hinweise vielerlei Art, selbst Unfälle, Wut, Enttäuschung und Bestrafung hatten nur den Grund, mich zu mir selbst zu bringen. Ich höre in mir “The Who” singen … see me, feel me, touch me, heal me …

Wann immer ich dieses Lied in mir höre, weiß ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Es ist mir seit Kind an ein Wegweiser. Ich kann mich noch gut erinnern, als ich in München war und die Entscheidung vor mir lag, ob ich diese Feng Shui Ausbildung machen sollte. Auf dem Weg zurück zum Bahnhof, noch im Lift des Hotels, hörte ich „Tommy von The Who“ und ich sagte zu. Feng Shui Feeling, war dann der Projektname. Was sonst.

feelingwords

Später mein Büchlein, die „feelingwords“. Vom ersten Wort an spürte ich, wie wichtig und richtig es für mich ist, zu schreiben. Dennoch kam ich dann mit der geballten Ladung an Gefühlen nicht klar. Sie entluden sich nicht in Emotionen. Sie implodierten in mir drin und machten mich schier verrückt. Rückzug war meine Wahl. Rückzug vor mir selbst, nur wusste ich das damals nicht. Willkommen zurück, Gefühle.

womanhomestory Judith by Steffi Fischer Fotografie

Nara

Der Namenszusatz Nara. Nara bedeutet für mich die Abkürzung für “natürlichster Raum”. Nara wird dir und mir auf dieser Seite hier immer wieder begegnen. Es ist auch die Einladung nach Innen, aufmerksam zu lauschen, zu fühlen, zu beobachten … Auch Antworten zu finden, in sich selbst.

Sternenflaum

Flaumi wird uns begleiten. In der gleichnamigen “Sternenflaum Geschichte” kannst du gerne Bekanntschaft machen, mit einer Stimme, einer Ahnung, Intuition …


Willkommen du, hier auf dieser Seite. Wenn du mitliest, begleiten wir uns ein Stück auf unseren Wegen nach Innen.