Schlagwort: Spiritualität

Jetzt vorbestellen: Zwischen den Himmeln

UPDATE

Das E-Book ist zwischenzeitlich leider nicht erhältlich, die Neuausgabe wird gerade bearbeitet und erscheint Mitte Juli.

Wer eine Info dazu bekommen möchte, schreibt mir bitte oder trägt sich ins kostenlose E-Mail-Abo ein.

Zwischen den Himmeln. Eine Kurzgeschichte über eine verirrte Seele, die wieder zurück ins Leben fand.

Der erste Band der neuen E-Book »feelingwords« Reihe

ist eine Liebeserklärung an das Leben. Wie leicht verlieren wir den Bezug zu uns selbst, verkennen wir den Wert unseres Daseins, vor allem, wenn Probleme, Stress, Krankheit uns belasten.

In dieser Kurzgeschichte begleiten wir eine liebe Seele, der genau dies passierte, sie verirrte sich und suchte nach Hause.

Trost und Zuversicht möchte die Geschichte schenken, Dankbarkeit und Verbundenheit zeigen. Ganz so, wie die Freundschaft, die sie erschuf.

Das E-Book »Zwischen den Himmeln« wird im gängigen ePub-Format und in allen üblichen Stores erhältlich sein (iBooks, Talino, Weltbild, etc.)

Zudem wird es eine pdf-Version geben, dazu bald mehr.

Zwischen den Himmeln – das neue feelingwords E-Book

Freunden und deren liebevoll weisenden Bitten der erneuten Veröffentlichung der »feelingwords« ist es zu verdanken, dass nun dies die erste wieder aufgelegte Geschichte ist, derer noch weitere folgen werden.

»Leb weiter, liebe Seele – leg los!« war der Titel der Parabel über eine Seele, die sich verirrt hatte und deren Körper in einem Krankenhausbett liegend, auf ihre Rückkehr wartete. Noch nach Jahren fühle ich die Geschichte, spendet sie mir Trost und Zuversicht, erinnert sie mich an Freundschaft und Verbundenheit. Dies ist der Grund, warum ich mich entschied, sie als Erstes wieder zu veröffentlichen, wenngleich auch leicht überarbeitet, so dass sie sich für mich wieder ebenso stimmig anfühlt wie damals.

Die neue »feelingwords« E-Book-Reihe

Mit wenigen Worten lassen sich Herzen mehr berühren, als mit vielen. Davon bin ich überzeugt.

Den Gefühlen verschrieben, sowie dem achtsamen Umgang mit den Gedanken und einer feinen Wahrnehmung der Textmelodie, fließen die Worte intuitiv aufs Papier. 

Die Cover-Bilder dieser Buchreihe sind von mir mit Feder und Tusche auf handgeschöpftem Papier geschrieben.

Weitere Titel sind in Vorbereitung.

Marketing & Sponsoring

Es besteht die Möglichkeit, feelingwords ins Marketing mit einzubeziehen, ebenso wie eine Kooperation.

Bsp: Sonderauflagen mit spez. Vorwort // E-Book Cover mit eigenem Logo // Illustrationen …

Die verschiedenen Titel behandeln unterschiedliche Lebensthemen, die u.a. gut zu Coaches, Trainer, Therapeuten passen.

Aber auch ein völlig neu geschriebenes Werk ist möglich.

Bei Interesse freue ich mich über eine Kontaktaufnahme.

Weiterhin möglich: Ein Charakter in der Sternenflaum Geschichte werden. Hier gibt es mehr Infos dazu.



Engel? Echt jetzt?

Über Engel zu schreiben ist eine heikle Angelegenheit. Esoecke, Religion, Aberglaube, Einbildung …

Ich frage mich, ob es Engel bereits vorm Christentum gab … und wenn, wie wurden sie genannt? Die bekannten Namen z. B. der Erzengel sind ja hinlänglich bekannt, Gabriel, Raphael, Uriel usw. Doch die gibt es ja noch nicht sehr lange. Was war vorher?

Was mich auch beschäftigt, gibt es in Gegenden ohne Christentum auch Engelswesen? Wie werden sie dort genannt? Ist es so wie mit Gott? Jede Religion hat ihre eigene Vorstellung davon, ihren eigenen Namen und doch reden alle vom selben?

Ich bin im katholischen Niederbayern aufgewachsen. So sollte klar sein, dass Engel in die Kirche gehören, Flügel haben und dass sie aussehen wie Menschen nur mit etwas entrückteren Gesichtern.

Meine eigenen Engelsbegegnungen stimmen allerdings mit diesem Bild nicht überein, was mich glauben ließ, dass es etwas anderes gewesen sein musste. Engel habe ich bislang nie »gesehen«, es ist mehr ein Spüren, eine Wahrnehmung, doch die meist klar und deutlich. Engel mit den eigenen Augen durfte ich dennoch schon sehen: Gesichter geliebter Menschen in glücklichen Momenten, in seligem Schlaf – so engelsgleich, dass sich die Frage nach Wundern erübrigt.


LESETIPP

Sternenflaum Geschichte | 5. Kapitel | Engel


Ist vom selben die Rede? Nein, keinesfalls. Wohl fehlen uns in der deutschen Sprache mal wieder unterschiedliche Begriffe. Wir haben einfach zu wenig Worte!

Wie viele verschiedene Arten zu lieben wird es geben? Alle heißen gleich. Wie viele Arten von Freunden … Er ist mein Freund. Ach was kann das alles heißen! Ist sie deine Freundin? Nun, nicht direkt, ja doch, eigentlich schon, doch nicht so eng … Wie denn nun? Wieso haben wir so wenig Begriffe?

Zurück zu den Engeln. Engel ist auch ein Kosewort, eine Schmeichelei, ein Kompliment, eine erdrückende Erwartung, ein Käfig, wenn es heißt “du lieber Mensch, mein Engel” – dann ist es vorbei mit Whisky, Zigaretten und Lügen. Wieso machen wir das? Weshalb benennen wir die absolut wundersame, neutrale und stets begleitende Kraft der »Wesenheiten« mit einem Namen, den wir dann auch vielem anderen übertragen? Wer soll sich da noch auskennen?

»Glaubst du an Engel?« Was lässt sich darauf bitte antworten? Natürlich ist mir klar, welche Art von Engel damit gemeint ist, doch was hat das mit glauben zu tun? Was ich wahrnehme weiß ich doch. Das muss ich nicht glauben. Wenn der Wind weht und ich ihn an den Armen spüre, muss ich dann sagen, ich glaube daran, dass es so etwas wie Wind gibt?

Es ist ein Thema, definitiv. Einmal in der Buchhandlung dem Räucherstäbchenduft gefolgt, fliegen einem die Engelsbücher geradezu entgegen. Heute blätterte ich in einer älteren Ausgabe des Engelmagazins. Es ist zeitlos. Ich stelle mir vor, von allen Heften das Erscheinungsdatum zu streichen und dann zu versuchen, sie chronologisch zu sortieren …

Über Generationen hinweg begleitet uns die Frage nach dem Unsichtbaren. Warum lese ich in einem Engelmagazin? Was ist mein Beweggrund? Ehrlich? Mir geht es um Gleichgesinnte. Ich will lesen, dass ich nicht verrückt bin. Es tut gut, mich in Geschichten wieder zu finden, zu lesen, dass es Menschen gibt, die sich trauen dazu zu stehen, auch wenn sie völlig crazy dabei wirken. Das bewundere ich.

zu nah – gefühlt

Du kommst mir gerade
Zu nah
Nicht körperlich
Gefühlt


Deine Wut
Dein Stress
Deine Ungeduld
Wie ein verletztes Tier


Oh
Das triggert dich
Dabei habe ich es nur
Gedacht


Mein erster Impuls war
Weglaufen
Doch ich habe gelernt
Besser damit umzugehen


Ich atme
Konzentriere mich
Auf den Atem und
Umarme dich in Gedanken


So liebevoll 
Und freundschaftlich
Wie es mir 
Gerade möglich ist


Ich atme weiter
Tief in mein Herz und
Stelle mir vor
Wie es sich lädt


Mit Verständnis
Zeit
Wärme 
Und Liebe


All das fließt 
Zu dir
Ich spüre
Visualisiere es


Die Umarmung
Die innere Ruhe
Mein 
Für dich da sein


Ich atme 
Immer ruhiger
Bewusster
Feiner


Ich kenne dich nicht
Sehe nicht
Wer du bist
Wie du aussiehst


Ich fühle 
Dich
Und 
Was du aussendest


Uns trennt
Ein Einkaufswagen
Wir stehen hintereinander
An der Kasse


Schon allein wie du 
Die Waren auf's Band warfst
Lies mich 
Zusammenzucken


Ich drehte mich nicht um
Widerstand dem Impuls
Noch eine Runde zu machen
Im Laden


Irgendwas zu suchen
Nur
Damit ich dich
Nicht wahrnehmen muss


Doch
Ja
Dem Leben sei Dank
Und den Erfahrungen


Es geht
Ging
Auch anders
Liebevoller


Beim Zahlen hätte ich
Aufblicken können
Dein Gesicht sehen
Doch ich ließ es sein


Es spielt keine Rolle
Ich fühle deine Ruhe
Deine neue Ruhe
Und wie sie dich wundert


Ganz gleich woher sie kommt
Du hast sie angenommen
Die guten Gefühle
Die dir gesendet wurden


Die innere Aufmerksamkeit
Nur für dich
Alles Gute wünsch ich dir
Liebe Unbekannte



©2020 Judith Eherer - feelingwords

Vieles in meinem Leben verarbeite ich schreibend. So wie diese Begegnung vor ein paar Wochen. Ich bin sehr dankbar, dass ich die Situation auf – für mich neue – Art und Weise gelöst habe.

Dieses intensive Fühlen, diese feine Wahrnehmung, sie kommt immer mehr zu mir zurück. Vor etwa 10 Jahren war sie sehr intensiv, so sehr, dass ich mich damit unwohl fühlte. Dann gab es einen Bruch, vieles änderte sich in meinem Leben und erst seit gut einem Jahr fühle ich wieder und klarer. Heute kann ich besser damit umgehen, es macht mir keine Angst mehr und es ist auch nichts was ich verbergen oder verleugnen muss.

Im Grunde brauche ich es nicht einmal thematisieren, doch in Gesprächen kam heraus, dass dies auch anderen dient bzw. nützlich ist, um mit eigenen, ähnlichen Empfindungen umzugehen.

Wir sind fühlende Wesen

Wer sich da sieht oder angesprochen fühlt, liebe Seele, sei dir gewiss, dein Fühlen ist wesentlich. Es ist weder eine Gabe noch eine Bürde. In dir schlägt ein Herz und ein ganzes Universum an Wundern brachte dich ins Leben. Erlaube dir den Prozess, erlaube dir, damit umzugehen. Fühle. Ja, fühle.


Wenn du dich darüber austauschen willst, folge mir gerne auf Instagram und schreib mir eine Nachricht.

Balsam für die Seele

Den Satz »Balsam für die Seele« habe ich bei einem Spaziergang in der Stadt gelesen. Wo genau weiß ich nicht mehr, jedoch, er blieb hängen, der Satz.

Er erinnerte mich an früher. Es gab eine Zeit, da meinte ich, meine Seele würde weinen. Ich hatte keine genaue Vorstellung davon, was »Seele« ist, doch ich fühlte eine innere Traurigkeit, die ich mir mit meinem Verstand nicht erklären konnte. Mein Leben war schön, es gab keinen Grund unglücklich zu sein. Dennoch, etwas in mir weinte. Jetzt nicht mehr, weil ich nun weiß, was dieses innere Weinen war – Sehnsucht. 

Es braucht keinen Balsam für die Seele, die Seele selbst ist der Balsam. Sie ist die Liebe in mir, sie ist meine eigene Fürsorge, mein eigenes »Liebhaben«, mein inneres Zuhause.

Wie an einem schönen Ort, an dem man sich gar nicht satt fühlen kann, wo es so herrlich ist, dass es kaum zu begreifen ist, man ist dort und sehnt sich danach, dort zu bleiben. 

BEI SICH SEIN

IN SICH SEIN

ZUHAUSE SEIN

Wir sind fühlende Wesen

Jedes Lebewesen ist feinfühlig.

Ja, auch du.

Vielleicht weißt du es schon oder ahnst es bereits. Möglich ist auch, dass du zurückschreckst, dass dir die Vorstellung feinfühlig zu sein, ängstigt oder eine Ablehnung in dir hervorruft.

Feinfühligkeit ist nicht schwach sein, ist nicht empfindlich sein, ist nicht naiv sein, ist nicht feige sein, ist nicht weinerlich sein, ist nichts wofür wir uns schämen müssen.

Feinfühligkeit ist eine ganz natürliche Eigenschaft aller Lebewesen.

Sie ist die Verbindung von uns allen. Im Fühlen kommen wir zusammen. Wir kennen das von der Liebe. Ohne feinfühlig zu sein, könnten wir die Liebe nicht wahrnehmen.

Feinfühlig zu sein heißt, sich dazu zu bekennen, mehr als Körper und denkender Kopf zu sein. Sich zu öffnen für das Feine, das Edle, das Leben an sich.

Trau dich und fühl

Wer zwar spürt, wenn ein Ball einen trifft, aber nicht fühlt, welcher Art der Boden unter den Füßen ist, dem fehlt ein wertvoller Lebensbegleiter und Ratgeber.

Wir fragen so vieles und so viele. Laut rufend, still sehnend und auch viel bezahlend.

Unsere Fähigkeit zu fühlen wird als Möglichkeit, sich selbst zu fragen, kaum genutzt. Dabei hören und lesen wir oft, dass alle Antworten in uns liegen, dass sogar alles was wir brauchen, in uns liegt.

Wir lernen zu meditieren, meist in großer Hoffnung. Dazu lernen wir still zu sein und zu lauschen. Wir hören klugen Menschen zu und gehen in den Wald spazieren.

Doch wenn wir vorher nicht erkennen, nicht anerkennen, dass wir feinfühlige Wesen sind, entgeht uns dabei genau etwas:

Das Wesentliche

Ein schönes Wort übrigens. Es enthält das Wesen und das Ich. Wir sind das. Wir sind wesentlich.

Wenn du dich fühlst, kannst du dich selbst fragen, ob du dieses oder jenes kaufen willst. Ob du dies oder lieber das essen willst. Wie du deine Zeit einteilst und wie du auf Umstände und andere Menschen reagieren willst.

Nur, weil uns dieses feine Gespür fremd vorkommt, klingt alles schwer und nach Veränderung. Dabei ist auch sie nichts, wovor es sich zu fürchten lohnt.

Ein natürlicher Flusslauf mäandert durch die Wiesen und Länder. Ein natürlicher Mensch verändert durch die Zeit und Erfahrungen – sich, seinen Lebensweg …

Veränderung zu fürchten wäre, sich vor dem Wachsen zu drücken. Denk zurück, als Kind wolltest du wachsen! Jeder Zentimeter verändert dich. Jeden Millimeter kannst du fühlen.

Bewusst werden

Ein nachhaltiges, bewusstes Leben ist die logische Konsequenz, der Hinwendung zu sich selbst, der Anerkennung deiner Gefühle.

Hier auf dieser Seite, mit den feelingwords, gebe ich dir Anregungen dazu und teile mit dir auch meine Erfahrungen. Sich trauen zu fühlen, verbindet uns.

Vom ersten Wort an (auch auf dieser Seite) gehst du mehr hin zu dir selbst. Worte führen uns und helfen uns zu verstehen.

Daher bist auch du Teil davon und jedes Wort von dir bringt uns näher zusammen. Du bist eingeladen, dich einzubringen, deine Erfahrungen und Schritte hin zu mehr Gefühl im Leben, mit mir und allen anderen zu teilen.

Einer alleine kann niemals alles wissen und tun, doch je mehr wir zusammentragen, umso hilfreicher wird es für jeden von uns.

Du kannst dies fühlen, nicht wahr?

Stille

Wie wohltuend Stille ist.

Die rastlose Suche nach Zerstreuung und stets Neuem lässt die Welt laut sein.

Stille kann nervös machen.

Sie lädt ein, hinzuhören.

Sich zu hören.

Dich zu hören.

Wie ist es, Antworten nicht in Form von Worten wahrzunehmen?

Ungewohnt.

Stecken ja die Worte schon in den AntWORTEn.

Die Stille kennt keine Buchstaben.

Stille füllt den Raum, dehnt ihn, schluckt die Zeit.

Ein Ergebnis im Da Sein. Gegeben. Erhalten. Nicht zum festhalten. Doch aufhalten, ja, das Herz, die Sinne, die Bereitschaft.