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Mehr denn je – für ein positives Mindset

Ein positives Mindset zu haben oder zu entwickeln, davon lese und höre ich zurzeit an vielen Orten. Es ist nicht neu, doch die Definition klarer und die Wichtigkeit höher.

Wir sind gefordert in diesen Wochen und wahrscheinlich auch Monaten – in vielerlei Hinsicht, doch vor allem ganzheitlich. Es geht um unsere Gesundheit, nicht nur der körperlichen, sondern auch der geistigen und seelischen.

Mit den »feelingwords« und auch der »Sternenflaum Geschichte« geht es mir darum, den Menschen (wieder) mehr Gefühl ins Leben zu bringen. Dass wir alle fühlen, wie wichtig es ist, nicht alleine der Vernunft zu vertrauen, die aus dem rationalen Denken kommt.

Heute hörte ich die Pressekonferenz der österreichischen Bundesregierung zur aktuellen Lage bezüglich des Coronavirus. Unter anderem war vom »gesunden Hausverstand« die Rede. Genau dieser ist es, dem wir uns bedienen sollten. Denn der wohnt nicht allein in unserem Kopf, sondern auch in unseren Herzen.

Wahre Vernunft schließt das Fühlen ein

Wir hören und lesen von Panik und Ängsten. Was können wir tun? Nun, abgesehen von den Maßnahmenpaketen der Regierungen und den Gesundheitsvorkehrungen bezüglich Hygiene, können wir – und das meine ich wirklich – wir KÖNNEN an unserem Mindset arbeiten.

Unsere Einstellung zu uns und den Themen der Welt ist etwas, worüber wir tatsächlich Kontrolle haben. Wir können entscheiden, was wir denken, wie wir die Lage beurteilen, wie wir handeln wollen.

Im besagten Video der Bundesregierung gab es im Anschluss eine Fragerunde der Presse. “Wie sollen Menschen denn nun mit Hochzeiten verfahren? Diese sind schnell mal größer als 50 Personen.” – war eine dieser Fragen. Es geht dabei um Verantwortung. Wie wichtig ist mir MEINS im Sinne ALLER?

Natürlich wird keine Braut gerne ihre Hochzeit verschieben. Doch bitte, im Sinne der positiven Geisteshaltung: Gerade da sind doch auch viele ältere Menschen zu Gast. Wie es vom österreichischen Bundeskanzler gesagt wurde: die jungen Leute haben eine Verantwortung gegenüber den Älteren.

Es mag zynisch klingen, angesichts dessen den Brautleuten Meditation und Affirmationen zu empfehlen – ja, allein beim Schreiben ist das schon eine Herausforderung. Doch stecken wir ALLE derzeit in einer solchen.

Wir sind gefordert. Aufgefordert.

Was lösen wir mit Ängsten, mit Ausgrenzung, mit Anklagen? Wird davon je jemand gesund?

Arbeiten wir an uns selbst. Arbeiten wir an unserer Grundeinstellung zum Leben und zu den Menschen. Wir sollen einander nicht mehr die Hände schütteln und auch Umarmungen bitte nur noch in den eigenen vier Wänden, wenn überhaupt. Oh, wie bitter das klingt! Isolieren wir uns voneinander? Äußerlich ja. Wenn wir wollen, dass die Verbreitung des Virus aufhört, ja. Will ich meine Oma umarmen? Ja. Will ich sie in Gefahr bringen? Nein.

Wir Menschen haben zu unserer körperlichen Nähe und Verbindung auch noch eine andere. Sie ist etwas verkümmert, doch nicht verloren. Wir haben unsere Gefühle, Empathie und Sinne.

• Ein Baby kann seine Mutter alleine am Herzschlag erkennen.

• Deine Intuition warnt dich, du kennst das.

• Man greift zum Telefon und hört, gerade wollte ich dich auch anrufen.

Dem chinesischen Schriftzeichen zufolge bedeuten Krise und Chance dasselbe. Ja wirklich, in China wird für beide Begriffe das gleiche Schriftzeichen benutzt. Denken wir da mal darüber nach! Gerade in China sind die Menschen gefordert, ihre eigene Lebensphilosophie wieder anzuwenden. Vieles hat sich, wie bei uns auch, modernerem Denken hingewandt.

Kommen wir zu unseren Instinkten zurück. Besinnen wir uns wieder auf unsere innere Welt. Wir müssen, um zu meditieren, uns nicht in Menschenansammlungen treffen. Wir können das von zu Hause aus. Wir sind verbunden – und damit meine ich nicht das Internet.

Natürlich auch! Wie gut haben wir es, dass wir via Skype und ähnliches kommunizieren können, wir können uns sehen, und austauschen, über die ganze Welt hinweg. Es ist kein Ersatz für körperliche Nähe, doch wie oft haben wir sie denn schon? Merken wir das Fehlen nicht gerade jetzt erst?

Was wir auch noch brauchen ist

M I T G E F Ü H L

Viele sind direkt und noch mehr indirekt betroffen. MitarbeiterInnen in den Theatern, den Hotels, den Krankenhäusern und so weiter. Wir dürfen FÜHLEN, mitfühlen und mit positiven Gedanken allen beistehen.

Das Theater schließt, die Vorstellungen sind abgesagt. Betrifft dich nicht, da du erst für den Herbst Karten hast? Falsch! Es betrifft dich, denn du bist ein Mensch. Es betrifft die Spezies Mensch. Fühle in dich hinein und schicke in Gedanken Positives zu den Menschen, die jetzt um ihren Job bangen, die Verantwortung haben in den Häusern und Spielstätten. Viele sollen – wenn möglich – von zu Hause aus arbeiten. Doch erkläre das einem Sänger oder einer Schauspielerin. Es betrifft uns alle, denn ja, wir haben doch alle schon gute Musik und gute Darstellung genossen, nicht wahr?

Arbeiten wir an unserem Mindset

Ich wiederhole mich? Das macht nichts. Es wurde noch nicht oft genug gesagt.

Ich werde mir selbst auch die Zeit nehmen und die Sternenflaum Geschichte noch einmal lesen. Denn sie beschäftigt sich mit der Reise zu einem Selbst, dem Blick ins Innere und den Gefühlen …

Zeit für mich

Immer wieder bekomme ich die Empfehlung, mir doch eine Massage zu buchen. Leider gibt es da ein paar Erlebnisse und Erfahrungen, die mich nicht mit Genuss daran denken lassen. Dennoch, der Rat ist gut gemeint und deshalb:

Sehr gerne, allerdings findet der Termin in meinem Bad statt. Ich buche Zeit mit mir – für mich. Die schöne Bürste für die Trockenbürstenmassage habe ich ja nicht zu Dekozwecken gekauft – obwohl sie auch hübsch aussieht.

Tipp zur Trockenbürstenmassage:

Auf eine hochwertige Holz/Naturbürste achten • Immer herzwärts bürsten • Nur auf gesunder Haut • Sanft kreisend • Auf trockener Haut • Vor dem Duschen

Es heißt, diese Massage hilft der Haut zu entgiften und zu entschlacken.

Anschließend abduschen um die abgebürsteten Hautschüppchen zu entfernen und dann, auf die noch feuchte Haut, ein feines Hautöl einmassieren.

Gute Musik und ein flauschiges Handtuch,
Handy a u s und viel viel Zeit nehmen – Wellness zuhause.

Mit den Ölen ist es schwer eine Empfehlung zu geben, da die Geschmäcker bezüglich der Düfte sehr unterschiedlich sind und auch nicht jeder alles verträgt. Dennoch darf ein Tipp – einer meiner Lieblingsmarken – nicht fehlen: Pure Skin Food.

Ich benutze deren Gesichtsöle / – serie seit Jahren, doch es gibt auch ein ganz feines Körperöl. Mit Arganöl u.a. und Bergamotte. Bio und regional und eine kleine Manufaktur von Frauen aus Graz.

[Werbung wegen Markennennung und Verlinkung – unbeauftragt und unbezahlt]

Übrigens: Füße hoch ist anschließend eine wundervolle Entspannung. Bleib mal 20 min so liegen und staune, wie gut das tut!

Balsam für die Seele

Den Satz »Balsam für die Seele« habe ich bei einem Spaziergang in der Stadt gelesen. Wo genau weiß ich nicht mehr, jedoch, er blieb hängen, der Satz.

Er erinnerte mich an früher. Es gab eine Zeit, da meinte ich, meine Seele würde weinen. Ich hatte keine genaue Vorstellung davon, was »Seele« ist, doch ich fühlte eine innere Traurigkeit, die ich mir mit meinem Verstand nicht erklären konnte. Mein Leben war schön, es gab keinen Grund unglücklich zu sein. Dennoch, etwas in mir weinte. Jetzt nicht mehr, weil ich nun weiß, was dieses innere Weinen war – Sehnsucht. 

Es braucht keinen Balsam für die Seele, die Seele selbst ist der Balsam. Sie ist die Liebe in mir, sie ist meine eigene Fürsorge, mein eigenes »Liebhaben«, mein inneres Zuhause.

Wie an einem schönen Ort, an dem man sich gar nicht satt fühlen kann, wo es so herrlich ist, dass es kaum zu begreifen ist, man ist dort und sehnt sich danach, dort zu bleiben. 

BEI SICH SEIN

IN SICH SEIN

ZUHAUSE SEIN