Schlagwort: Inspiration

Mindset-Animation

feelingwords sind Mindset-Animation

Was meine ich damit?

Nach vielem Fragen und Suchen und Lesen und Hören und Reden und Zuhören, hatte ich plötzlich dieses Wort im Kopf: Mindset-Animateurin.

Das bin ich. Das bin ich?

Das mache ich. Ja, tatsächlich.

»Mindset« ist in aller Munde. Ein Wort, welches schwer zu übersetzen ist, deshalb übernehme ich es auch gerne. Meist ist es gefolgt von Optimierung. Das wiederum gefällt mir nicht.

Wir müssen nichts optimieren. Wir sind Teil der wundervollen Natur. Wir sind eine Schöpfung des Lebens. Wir sind bereits optimal, auch wenn wir das nicht immer sehen können.

Darf ich dich dazu animieren, mal etwas anders zu denken? Oder deiner Seele zu lauschen? Deine Gefühle wahrzunehmen? Dein Leben aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten?

MINDSET

Der Begriff Mindset hat viele Synonyme bzw. Bedeutungen. Mentalität, Denkweise, Haltung, Einstellung, Weltanschauung, Lebensphilosophie …

Es wird auch vom starren resp. dynamischen Mindset gesprochen. Dazu später mehr.

ANIMATION

Der Begriff Animation stammt vom lateinischen »animare« – zum Leben erwecken; »anima« Geist, Lebenskraft, Atem.

In Animation steckt auch die Anima nach C. G. Jung: »Die weibliche Erscheinung und der weibliche Funktionsbereich in der Seele des Mannes. Zugleich die Brücke zum Unbewussten insgesamt.«

Ja, feelingwords sind Mindset-Animation

Mit dem Lesen der feelingwords animierst du sozusagen dich selbst, an deinem Mindset zu arbeiten. Dinge aus einem anderen Blickwinkel heraus zu betrachten, eingefahrene Denkmuster und Glaubensätze aufzubrechen bzw. zu erkennen.

Phantasie, Ideen, Inspiration, Motivation, Magie … feelingwords entstehen nicht im Kopf, sie fließen aus meinem Unterbewussten aufs Papier bzw. über die Finger in die Tastatur. Genau deshalb können Sie eine Brücke sein, von Seele zu Seele, von Herz zu Herz.

Weder ich noch meine Worte sagen dir, was du zu tun hast, wie du zu denken hast, doch wir animieren dich gerne dazu, dies selbst herauszufinden. Indem du deinen Geist öffnest, dich bereit erklärst, wieder und mehr zu fühlen, dir und deinen Gefühlen zu vertrauen, zu lauschen und zu staunen, kannst du eine völlig neue Welt für dich entdecken.

Es geht auch nicht darum, dass du allem, was ich schreibe, zustimmst. Du darfst sehr gerne auch gegenteiliger Meinung sein. Deine Erlebnisse und Erfahrungen sind mehr wert als alles, was dir erzählt wird. Wundervoll ist es, wenn du Aha-Momente erfährst, wenn du in dir spürst, was du bejahst oder eben nicht. Du kommst dir näher, lernst dich besser kennen …

Ich arbeite daran, diese Seite mit noch mehr feelingwords zu füllen und auch, sie in verschiedenen Formen anzubieten. Auch eine Rubrik für (Buch)empfehlungen wird hier noch erscheinen. Ich möchte gerne alles, was mein Mindset animiert mit dir teilen, als Inspiration und mit viel Zuversicht. Denn wenn ich das schaffe, schaffst du das auch.

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Den eigenen Weg finden

»Wir finden unseren eigenen Weg nicht, wenn wir in die Fußstapfen vor uns treten.«

Von wem ist dieser Spruch? Ich weiß es nicht, er begleitet mich jedenfalls schon sehr lange. Kürzlich wurde ich wieder einmal daran erinnert.

Vieles im Leben scheint so klar, anderes wiederum verworren, wie ein großes Rätsel. Der Ruf nach einer Anleitung wird laut. Eine Gebrauchsanweisung für das Leben. Wer hat noch nicht nach einer gefragt?

Das Paradox dabei ist jedoch, dass sie, sollte es eine solche Anleitung geben, unserem tiefstem Wunsch nach Selbstverwirklichung und eben den Drang, den eigenen Weg zu gehen, widerspricht. 

Es ist ein Geschäftsmodell geworden, solche Anleitungen anzubieten. Vielerorts und sehr kreativ wird man gelockt und umworben. Im privaten wie im geschäftlichen Umfeld. Auf Instagram zum Beispiel häufen sich diese Angebote. Sie tarnen sich. Es heißt, es sind Anleitungen für das Programm. Für mehr Reichweite, mehr Follower, mehr Likes – ergo auch mehr Beliebtheit, mehr Erfolg und auch mehr Geld. Sie spielen mit unseren Bedürfnissen, ja, sie spielen sogar mit dem Paradox – und, sie lassen sich gut dafür bezahlen. Was wiederum für deren Erfolg spricht und einen toxischen Kreislauf bedient.

Was meine ich damit?

In diesen Anleitungen lernen wir (ich nehme Instagram nur als Beispiel), was wir schreiben, sprich posten müssen, wie oft und mit welchem Inhalt. Wie viele Storys, wann und wo. Ausgeklügelte Systeme sind das, die für viele tatsächlich funktionieren (die, die das wollen), für andere bedeuten sie puren Stress. 

Wer seinen eigenen Weg finden will, für den ist es stressig, den vorgegebenen Fußstapfen zu folgen.

Nochmal zum Paradox:

Wer ist wirklich erfolgreich? Überlegt mal. Mir fallen in erster Linie Menschen ein, die etwas anderes machen als die Masse. Die innovativ und mutig sind. Erfinder, Visionäre, Künstler, Verrückte. Verrückt im Sinne von ver-rückt. Also aus der Rolle gefallen, vom Weg abgerückt.

Ein Beispiel der Eurovision-Song-Contest. Regelmäßig gewinnt dort das Neue, das was sich vom Vorjahr unterscheidet. Leiser, lauter, sanfter, irrer. Egal, Hauptsache anders. Dennoch gibt es jedes Mal eine Vielzahl von Darbietungen, die dem des Siegersongs des Vorjahres ähneln. Sei es die Performance oder das Lied selbst. Nachahmungen. Ich frage mich, warum?

Nehmen wir noch einmal das Beispiel Instagram. Es gibt da u. a. einen Hashtag #fürmehrrealitätaufinstagram. Es ist also durchaus der Wunsch dazu da. Auf der anderen Seite dient diese Plattform als Bühne. Und welcher Künstler stellt sich unvorbereitet und ungeschminkt oder ohne Kostüm auf die Bühne? Ebenso wie diese Künstler wollen wir uns zeigen, etwas Eigenes darbringen, Fans gewinnen, Herzchen für unsere Beiträge, es schmeichelt unserem Ego, es ist der Applaus im Social Media.

Was also tun?

Wie finden wir unseren eigenen Weg, wenn wir den Anleitungen der anderen folgen? Was, wenn wir gar nicht so anders sein wollen, schon etwas, aber nicht zu sehr. Wie gehen wir den eigenen Weg, wenn wir nicht viele finden, die applaudieren, die uns bestätigen oder gar fördern? Dann vielleicht doch lieber das machen, was für andere schon erfolgreich war?

Du und ich, wir werden es für uns selbst herausfinden müssen oder dürfen. Ist ja auch eine Chance darin, mehr über sich selbst zu erfahren.

Instagram diente hier als Beispiel, weil mich die liebe Doris @aprilgefuehle dazu inspirierte. Das ist nämlich das Schöne daran, es kann wertvollen Austausch geben. Ein weiteres Beispiel, welches ich erlebt habe, ist der Businessplan. Ein Unternehmen in Gründung und das Bankgespräch. Ein Thema für sich und dennoch fast eins zu eins mit dem vorigen Text vergleichbar. Im Grunde könnte ich Instagram mit dem Wort Businessplan tauschen. UnternehmerInnen sollen mutig und innovativ sein, doch im Finanzierungsplan müssen Erfahrungswerte ähnlicher Gewerke aufgeführt werden. Wer hat das schon gemacht, wie viel Umsatz wird damit generiert, etc.

Wie immer also. Alle bitte gleich und doch feiern wir das Neue 🙂

Stille

Wie wohltuend Stille ist.

Die rastlose Suche nach Zerstreuung und stets Neuem lässt die Welt laut sein.

Stille kann nervös machen.

Sie lädt ein, hinzuhören.

Sich zu hören.

Dich zu hören.

Wie ist es, Antworten nicht in Form von Worten wahrzunehmen?

Ungewohnt.

Stecken ja die Worte schon in den AntWORTEn.

Die Stille kennt keine Buchstaben.

Stille füllt den Raum, dehnt ihn, schluckt die Zeit.

Ein Ergebnis im Da Sein. Gegeben. Erhalten. Nicht zum festhalten. Doch aufhalten, ja, das Herz, die Sinne, die Bereitschaft.

Die Reise geht weiter

Mein erster Blogpost war am 29.09.2009. Der Titel »Die Reise zum Ich«

Es ist Zeit, dies nun wieder aufzugreifen. Die Reise geht weiter. Natürlich tut sie das stets, doch meist nicht so bewusst. Mit dem Beitrag »Verwandelplatzter Traum« endete mein erstes Blogger Abenteuer im Januar 2014.

Jetzt haben wir August 2018 und einen Kinobesuch. »Deine Juliet«. So beginnt es also wieder, das Schreiben. Mit einem Film. Gut, wieso auch nicht?

Passend dazu, dass es in dem Film um Bücher geht, ums Lesen und ums Schreiben. Ja, und darum dem Herzen zu folgen. Klingt kitschig? Schade, denn es ist der wohl einzige Rat, der den Namen verdient hat: »Folge deinem Herzen«.

Ich habe das schon mal gemacht – und auch nicht. Bin meinem Herzen schier nachgerannt und hab andermals der Vernunft den Vorrang gelassen. Dabei drängelte sie nicht, es reichte ihre plötzliche Anwesenheit. Schwups machte das Herz dem Verstand platz. Weinend natürlich. Melodramatisch und voller Selbstmitleid versteht sich.

Ein Kinobesuch lässt mich nach Jahren wieder zu Stift und Notizbuch greifen …

Im Grunde wartet das Herz nur auf das Happy End. Es kann ja leicht zurückstecken, traurig sein inmitten der Liebe. Es weiß, dass es gewinnt. Nur weiß ich das auch? Lebe ich noch, wenn es denn soweit sein sollte? Ich meine, erlebe ich den Schluss des Buches? Des eigenen Lebensbuches wohlgemerkt und vorausgesetzt der Fantasie, dass es so eines tatsächlich gäbe.

Weißt du, was mir manchmal hilft? Zu denken, ich bin erst irgendwo in der Mitte des Romans (ich sag jetzt bewusst nicht Drama oder Komödie). Es gilt nicht, Seiten zu überspringen und den Schluss vorab zu lesen! Dieses Buch hat für mich unzählige Seiten und die meisten davon sind leer. Zwischendurch tauchen Sätze auf, manchmal nur Worte, oft Namen oder Orte oder auch ein Film. So wie der von heute, »Deine Juliet«.

Eigenartiger Titel »Deine Juliet« (dabei ist der Originaltitel noch viel eigenartiger: ›The Guernsey Literary and Potato Peel Pie Society). Beim Suchen nach einem Montagskino las ich diese zwei Worte »Deine Juliet« und was dachte ich? Ein Brief. Der Film handelt sicher von einem Brief und dieser Juliet, die ihn schrieb. Kinokarte reserviert. Klarer Fall, schöner Montagabend. Sehr sehenswerter Film.

Ich merke gerade, dass ich in den Themen springe. Bitte sieh es mir nach, ich schreibe heute seit langer langer Pause mal wieder. Jahre vergingen … Wie viele Seiten das in meinem Lebensbuch wohl waren?

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