»Radl Eherer Edition« bayrische Sprüche Shirts im feelingwords-Shop

Bayrisch getextet | Die Radl Eherer Edition | Organic-Sprüche-Shirts

Für meinen Bruder und sein Fahrradgeschäft in Niederbayern durfte ich ein Pilotprojekt umsetzen. “feelingwords” mal anders. Hier tragen nicht die Worte das Gefühl, sondern die Verbindung, die Idee und die Freude.

Bayrische Sprüche zum Thema Fahrradfahren und E-Bikes auf High-Quality-Organic-Shirts.

Das hat so Spaß gemacht!

Das Schriftbild wurde bewusst dezent gehalten, um den Sprüchen an sich Raum zu geben. In 12 Farben erhältlich.

Fährst du gerne E-Bike? Oder kennst du Fans davon? Diese Shirts sind eine außergewöhnliche Geschenkidee und exklusiv über den Shirtee-Shop von feelingwords & Radl-Eherer erhältlich.

Eine Auswahl der Sprüche

  • MEI RADL UND I
  • MEINE WADL DRAMAN VO AM RADL MIT AM E
  • WÄHRENDS ES DISKUTIERTS, LOD I MEI E-BIKE
  • DAWAI FO I A RUNDN
  • A GLODNS E-BIKE IS MEI HIMME
  • WENNS SEI MUAS, DROG I MEI RADL
  • HOD DO WER WOS VO RADL-FAHRN GSOGT?

Bayrisch getextet | Die Radl Eherer Edition | Organic-Sprüche-Shirts

Premium-Organic-Shirts. Bio-Baumwolle, div. Farben und Größen, auch als Zipper-Jacke erhältlich

Information des Herstellers

Dieses Premium Organic Shirt überzeugt mit seiner soften Qualität und bietet optimalen Tragekomfort bei 100% Bio-Baumwolle. Nicht nur gut für dich, sondern auch für die Umwelt.

Herren Premium Organic Shirt für mehr Nachhaltigkeit

Zertifikate: OEKO-Tex Standard 100, FairWear Foundation, OCS 100 Blended, GRS, PETA

Die verwendete Baumwolle stammt aus 100% biologischem Anbau. 
Es wird keine Gentechnik verwendet, weniger Wasser verbraucht und es kommen keine Chemikalien wie Düngemittel oder Pestizide zum Einsatz.

  • 100% Bio-Baumwolle
  • Grammatur 180 g/m²
  • weiche und ebenmäßige Oberfläche
  • schmaler Kragen aus Rippstrick für eine moderne Optik
  • Seitennähte für optimale Passform
  • Größen S bis 3XL

Möchtest du auch außergewöhnliche Ideen kreativ umgesetzt sehen? Melde dich bei mir, ich freue mich auf Herausforderungen und schöne Ergebnisse.

Mein Bruder freut sich auch über deinen Besuch auf seiner Webseite, ebenfalls bayrisch getextet bzw. von mir gestaltet und betreut

Wen dürfen diese Worte noch erreichen?

Die Gabe finden

Ein Gespräch über Gabe vs. Talent, wie sie sich unterscheiden, wie sie zu finden sind und ich sie für mich entdeckt habe.

Audioaufnahme dieses Beitrags – lass dir vorlesen

Verkaufst du deine Gabe nicht mit deinen Büchern?

– Ich sehe mein Schreiben nicht als meine Gabe, ich habe dafür Talent.

Was ist dann deine Gabe?

– Das Gefühl dahinter. Die feine Wahrnehmung nicht sichtbarer Schwingungen. Der Blick dahinter, auch bei den Menschen, also hinter die Maske. Tief zu fühlen, ja, das ist meine Gabe.

Wie finde ich meine Gabe?

– Was stellst du dir darunter vor? Was ist für dich eine Gabe?

Etwas, das mir jeden Tag Freude macht, wenn ich mich damit beschäftige. Womit ich Erfolg habe, ja, wenn ich meine Gabe finde, kann ich erfolgreich sein.

– Du glaubst das wirklich? Nun, ich denke, dafür nutzt du besser deine Talente. Mach dich auf die Suche danach. Erfolgreich sein bedeutet viel Arbeit. Hochs und Tiefs. Erfahrungen, Entscheidungen, gute und schlechte Fehler, Geduld, Disziplin. Wenn du das aus deiner Gabe ziehen willst, läufst du Gefahr, dich selbst zu enttäuschen. Bei Rückschlägen wirst du zweifeln und deine Gabe womöglich nicht mehr anerkennen. Aus einem Talent hingegen, kannst du etwas machen, dazulernen, üben, dich verbessern, erweitern. Wenn du damit erfolgreich wirst, macht es nichts aus, dafür Geld zu bekommen, es dein Business ist, im Gegenteil, es wird dir natürlich vorkommen, denn du hast ja etwas geleistet und du bist gut darin.

Okay wow, ja, das verstehe ich, so habe ich das bisher nicht gesehen. Aber wofür steht dann die Gabe?

– Für dich als Licht, als Lichtbringer:in. Die Gabe kommt mit dir auf diese Welt. Sie ist die Verbindung zu allem. Mit der Geburt werden wir nicht ins Leben geworfen und von allem getrennt. Unsere Gabe ist mit uns. Wir sind Teil des Lebens, Teil des Kreislaufs, Teil der Natur. Unsere Gabe bringt Licht, hilft, heilt, tröstet und schenkt Zuversicht. Da wir als Menschen Bewusstsein entwickelt haben, können wir Entscheidungen treffen, werten und bewerten. Wir erleben viele schlimme, oft schreckliche Zeiten, Menschen können grausam sein, verletzen und verletzt werden. Durch unser Bewusstsein und unser Erinnerungsvermögen, das Unterbewusstsein, Träume und Wünsche haben wir einen großen Schatz an Möglichkeiten, mit einem ebenso großen Raum zu scheitern. Dann fühlen wir uns allein, getrennt von allen und allem. Dann brauchen wir Verbindung, Licht. Unsere eigene Gabe hilft da nicht viel, sie ist hauptsächlich für andere da. Es ist wie bei einem Telefon, du wirst dich ja nicht selbst anrufen. Andere Menschen, mit ihren Gaben, können dir Licht bringen, Hoffnung und Zuversicht schenken. Indem sie das tun, bringen sie gleichzeitig Liebe in ihr eigenes Herz. 

Das klingt wunderschön! Wie kann ich aber nun meine Gabe finden? Wie kann ich helfen und mein Herz fühlen? Also füllen, meine ich, damit, du weißt schon …

– Dein Herz füllen mit Dankbarkeit, mit der Liebe, jemand anderem geholfen zu haben. Dein Herz füllen, mit dem Licht, das Strahlen der anderen, weil du da warst. Meinst du das?

Oh ja!

– Es wird nur funktionieren, wenn dies nicht das Ziel ist. Sobald du jemandem hilfst, nur damit dir selbst geholfen wird, kommt es nicht zu diesem Leuchten. Du kannst dein Herz nicht betrügen. Deine Gabe ist kein Instrument, dass dir etwas bringt. Du spielst nicht für dich. Dafür nutze dein Talent oder gerne beides. Ja, du kannst es natürlich zusammenbringen.

Wie geht das?

– Indem du deine Gabe lebst, dich durch sie identifizierst. Wenn du ihr bewusst wirst, bist, sie und damit dich, in den Dienst am Leben stellst, dann wird sie dein Tun ganz natürlich begleiten.

Das ist es wohl, was einen Musiker oder Maler vom anderen unterscheidet. Manche sind wahrlich magisch.

– Möglich, ja. 

Ich möchte das auch! Unbedingt! Also, wie finde ich meine Gabe? 

– Dein Talent.

Zuerst mein Talent?

– Oder mehrere. Was liebst du? Worin gehst du auf? Vergisst die Zeit? Worüber könntest du stundenlang sprechen, ohne nachzudenken? Bei welcher Frage kannst du nicht widerstehen, sie zu beantworten? Wenn ich dir heute eine Freikarte für etwas in der Stadt schenken möchte, wofür würdest du dich entscheiden? Konzert? Theater? Museum? Worauf freust du dich schon Tage zuvor? Lass dich mal treiben, gehe ziellos durch die Stadt und beobachte dich. Wo bleibst du stehen, was zieht dich an? Welche Bilder sind am Abend auf deinem Handy?

Mega! Da bin ich jetzt ziemlich beschäftigt. Verrätst du mir dennoch, wie es dann mit der Gabe weitergeht?

– Da kann ich dir nur aus meiner eigenen Erfahrung berichten, denn ich habe bisher nichts gefunden, was einer wirklichen Anleitung entspricht, und glaub mir, ich habe lange danach gesucht. 

Erzähl bitte.

– Indem ich mein Talent lebe, es mehr und mehr in mein Leben integriere, erfahre ich im Austausch mit anderen, worin meine eigentliche Gabe liegt. Wenn Menschen mir schreiben, dass sie meine Geschichten berühren, ihr Herz voll werden lassen, wenn sie sagen, sie möchten in meinen Worten baden … Dann sehe ich nicht nur, dass ich zum Schreiben tatsächlich Talent habe, sondern auch, dass darin viel Gefühl liegt und ich eine Verbindung herstellen kann – den Menschen zu sich selbst. Über die Worte. So, als gäbe ich ihnen damit ein Telefon und ein gutes WLAN. Das Telefon ist das Schreiben, das Talent. Das WLAN ist die Gabe, die Verbindung. Verstehst du?

Ja! Oh, das ist wundervoll! Sag, wie ist das aber mit deinem Business? Da schreibst du ja nicht nur, also das mit dem Feng Shui, das passt für mich nicht zusammen.

– Da hast du völlig recht, deshalb habe ich das kürzlich auch neu formuliert. Ehrlich gesagt, habe ich meine Gabe jahrelang hinter dem Feng Shui versteckt. Ich habe es vorgeschoben, weil es ein bekanntes Instrument ist, welches viele wertschätzen. So habe ich über die Jahre meine Gabe selbst nicht mehr erkannt und ihr auch nicht vertraut. Allerdings klappte das mit dem Business immer weniger gut und ich fand lange keinen Grund dafür. Ich legte mich immer mehr ins Zeug, baute das Angebot aus, bot noch mehr und noch mehr. Bis es mir keine Freude mehr machte, bis ein Auftrag so viel Arbeit war, dass ich es hinschmeißen wollte und letztlich auch tat. Heute weiß ich, dass ich am falschen Ende gesucht habe. Es geht nicht um die Art der Ausführung, es geht um das Gefühl dahinter. Die Menschen buchen mich nicht, um das Bett an eine andere Stelle zu schieben oder neue Pflanzen zu kaufen oder endlich mal aufzuräumen. Das können sie sich auch in Büchern anlesen oder im Internet, in Tutorials oder einem Workshop. Das ist nicht schwer. Was die Menschen wollen, ist ein besseres Wohngefühl. Sie wollen gerne nach Hause kommen und mit Freude Gäste empfangen. Sie möchten ein Home-Office, welches nicht Chaos verursacht, sondern einlädt sich hinzusetzen und etwas zu arbeiten, zu schreiben, malen, was auch immer.

Ja, wir wollen das Gefühl dahinter. Stimmt.

– Da ich viel über und mit Feng Shui gelernt habe, es mir auch verhältnismäßig leicht fiel, sehe ich es als Talent. Ich bin auch talentiert darin, Wohnungen und Büros schön zu gestalten, ordentlich und dennoch gemütlich. Ein weiteres Talent ist, aus wenigem viel zu machen. Ich nutze gerne das, was da ist. Mit Feng Shui zu arbeiten ermöglicht mir heute, meine Gabe zu leben und nicht mehr umgekehrt. Ich gehe nur noch auf speziellen Wunsch auf die 5-Elemente etc. ein. Das, was ich wirklich in einem Raum, für einen Raum, machen kann, das lässt sich nicht zeigen, nicht messen, nicht beweisen. Das lässt sich fühlen. Mit Worten ist das auch so. Für den einen geht das Herz auf, ein anderer hat keinen Bezug dazu.

Wer nicht fühlt, wird dich nicht buchen oder von dir lesen.

– Nun, wer mich nicht fühlt, wird gar nicht erst auf die Idee kommen. Das ist auch völlig in Ordnung so. Gabe ist leben mit Verbindung. Talent macht es sichtbar.

Danke. Danke dir vielmals. Ich bin jetzt ganz gefüllt mit all dem, den Worten, den Informationen, den Erkenntnissen. Bitte, kann ich das schriftlich bekommen? Ich möchte es gerne wieder und wieder lesen, es tut mir gut, ganz bestimmt.

– Sehr gerne. Nimm es mit, auf deinen Spaziergängen und wenn du auf einer Parkbank sitzt, um darin zu lesen, vergiss nicht zu lächeln. Denn Lächeln verbindet dich mit Dankbarkeit, die wiederum dein Herz erreicht – und meines auch.

© Judith Eherer • feelingwords.art

Für mehr Information lies gerne HIER weiter oder schreib mir eine Nachricht.

Wen dürfen diese Worte noch erreichen?

Heilen mit Worten

aus “Gespräch mit einem Freund”

Ohne Sprache und Schrift ist die menschliche Entwicklung nicht vorstellbar. Heute benutzen wir Worte als Wörter, nebenbei oft, selbstverständlich.

»Das habe ich nicht so gemeint.« Wohl aber gesagt.

Vieles müssen wir uns denken, uns zusammenreimen. Im Wort steckt Macht und Missverständnis.

Heilen mit Worten*

Mit Achtsamkeit und Wertschätzung ist es möglich, mit Worten zu heilen, durch Worte zu heilen.

Heilen im Sinne von “Seelenfrieden”, “mit sich im Reinen sein”, “neue Blickwinkel zulassen”, “sich öffnen”, “sich verbunden fühlen”.

Ich meine “heilen” nicht als Krankheiten heilen. Doch Worte, die wir lesen, gesagt bekommen und auch Worte, die wir selbst schreiben oder sprechen, können eine große Wirkung auf uns haben. Wir wissen alle, wie sehr Worte verletzen können. Doch ebensogut auch das Gegenteil. Ein Wort des Trostes, der Liebe, der Anerkennung geht direkt ins Herz, nicht wahr?

Mindset-Poesie

So nenne ich meine Texte gerne. Im Begriff »Mindset« ist zusammengefasst, wofür wir in der deutschen Sprache mehrere Seiten Erklärung bräuchten. Es geht um unser Denken, die Gedanken, die bewussten und unbewussten, aber auch um unsere Gesinnung, Werte und die Einstellung zu uns selbst.

Poesie hat die Kraft, in ihrer Zartheit, Worte in unser Inneres zu transportieren. Poetische Worte können heilen, weil sie unser Herz erreichen und den Geist animieren, gar beflügeln.

Über Mindset-Animation habe ich h i e r mehr geschrieben.

Im Schreiben steckt auch der Schrei

Es geht um Ausdruck, Selbstausdruck, das Finden der richtigen Worte, es geht um unser Inneres, die Seele, unsere Sehnsucht und darum, gehört zu werden.

Ich schreibe für dich oder schreiben wir gemeinsam?

Mein Angebot an dich ist einfach: schreiben. Wenn ich gefragt werde, was ich mache, sage ich »schreiben«. Schreiben ist, Worte zur Heilung ermächtigen. Schreiben ist zuhören, ist verstehen.

In den Antworten steckt das Wort.

Wir suchen oft Antworten in anderen Menschen oder in Taten, Hobby, Jobs, im Erfolg und der Erfüllung von Wünschen.

Schreibe es auf

Schon mal gehört? Bestimmt. Worte geben deiner Stimme Raum. Was trägst du in deinem Inneren, was gesagt, geschrieben, gehört werden will? Lass mich dir helfen, es herauszufinden. Ich habe viel Übung darin.

Buche dir deinen Seelenbrief, wir treffen uns online, reden, meditieren und dann schreibe ich für dich. Verbunden und vertrauensvoll. Anschließend können wir gemeinsam schreiben, ich zeige dir meinen Schreibprozess, gebe dir Tipps, wie du dein Notizbuch so füllen kannst, dass es dein Herz zum Leuchten statt zum Weinen bringt.

*Anmerkung: Heilen mit Worten meint keine Heilung im therapeutischen oder ärztlichem Sinne.

Wen dürfen diese Worte noch erreichen?

»Dein innerer Raum hat immer Zeit für dich«

Nicht nur Montags, aber gerade Montags, lass dir von Sternenflaum flüstern: 

»Dein innerer Raum hat immer Zeit für dich.«

Die Woche beginnt und schon scheint sie zu kurz? Im Kalender steht nicht ein einziges Mal dein Name? Gefühlt hast du für alle Zeit und das noch zu wenig? Sternenflaum erinnert dich daran, dass du immer nur einen Atemzug von dir entfernt bist. 

Die Tasse aus meinem Shop ist so ein liebevoller Reminder. Es tut gut, sich von ihr an eine Pause erinnern zu lassen, sie zu halten, tief zu atmen, fühlen, dass du selbst für dich da bist, dass es gut ist, dir einen Moment für dich zu nehmen, die Aufmerksamkeit nach innen zu lenken, in deine Mitte. 

Ja, of ist es montags, aber nicht nur, dass es einem so vorkommt, als müsste man für alle und alles Zeit haben und für sich selbst bleibt kaum etwas übrig.

Die To-do-Listen sind endlos, die neuen Mails blinken auf, die Erinnerungen piepsen, dann noch der Messenger und zwischen alldem sind noch die Menschen, die Kollegen, Familie, Freunde …

Kannst du? Hast du? Bitte? Jetzt gleich? Heute noch?

Wer hat Zeit für dich?

Fragst du dich das manchmal? Sternenflaum flüstert dir zu: »Dein innerer Raum hat immer Zeit für dich.«

Das mag nicht dasselbe sein, doch es ist hilfreich. Ja, wirklich. Probiere es aus. Einen Augenblick, ein paar Minuten, vielleicht auch länger … darauf kommt es nicht an. Wichtig ist, dass du dir Zeit für dich nimmst, an dich denkst, kurz mal die Augen schließt und bewusst atmest. 

Atme

Nach innen

Bewusst

Fühl wie dein Körper auf das Atmen reagiert

Atme

Langsamer aus als ein

Tief ein

Langsam, ganz langsam aus

Nochmal

Nochmal und

Nochmal

Du bist stets nur einen Atemzug von dir entfernt.

Mit dieser Tasse auf deinem Tisch, hast du einen liebevollen Reminder, einen, den du auch noch festhalten kannst. Fülle die Tasse mit einem feinen Getränk, vielleicht warmen Kakao oder Matcha oder Tee, wie du magst. Atme den Duft, spüre die Wärme in deinen Händen. Es ist mehr, als eine Kaffeepause. Es ist mehr, als nur schnell etwas trinken. Es ist Zeit für dich. Es ist Wertschätzung an dich. 

S E L F C A R E

Du überlegst vielleicht, wem du die Tasse schenken könntest, vielleicht kam dir beim Lesen auch wer in den Sinn. Doch wie stets mit dir? Wie oft nimmst DU dir Zeit für dich? Wie oft besuchst du deinen inneren Raum? Wenn du dir selbst diese Tasse holst, ist das nicht etwas wie »das gönne ich mir jetzt« oder »das habe ich mir verdient«, nein, es ist ein »das hilft mir, das hole ich mir zur Unterstützung, es ist mein Reminder an mich selbst«.

Übrigens: Der Spruch gehört zum 7. Kapitel der Sternenflaum-Geschichte (online hier oder im E-Book zu lesen)

LEINWAND/POSTER

Der Spruch eignet sich aber auch wunderbar für deinen Meditationsplatz oder -raum. Als Poster oder hochwertiger Leinwanddruck, hängt er gut auch in der Garderobe, bevor du irgendwohin eilst, erinnert er dich, dass du dich immer mitnimmst, erinnert er dich, kurz noch einmal zu atmen. Ein Reminder zur Achtsamkeit und Bewusstheit.

Auch als Deckblatt deines Kalenders ist er hilfreich. Du kannst ihn als Download-Poster von mir bekommen, als Dankeschön für dein Beitragsabo (welches kostenlos ist, ein Service hier, um keinen Beitrag zu verpassen). Als Bildschirmschoner oder ausgedruckt als Karte in dein Journal gelegt … 

Wo auch immer, diese Worte bringen dich schnell und liebevoll zu dir. 

ORGANIC-SHIRT

Auf dem Shirt hast du die Worte nah bei dir. Lege die Hände darauf, auf dein Herz und Herzchakra. Fühle die Worte. Fühle, die Zeit, die du dir jetzt für dich nimmst, die Atemzüge, bewusst und dankbar.

Es ist gut geeignet für dich, wenn du genau das immer wieder vergisst. Wenn du abends merkst, dass du für alle und alles Zeit hattest, nur nicht für dich. Selbst wenn du das Shirt unter einem Pulli trägst, die Worte sind liebevoll und kraftvoll. Sie erinnern dich.

Auf dem Rücken der Shirts ist »Sternenflaum inside« aufgedruckt. Sternenflaum stärkt dir den Rücken, umarmt dich und möchte dir das Gefühl geben, niemals wirklich alleine zu sein. Du hast eine Kraft in dir, die stärker ist, als du glaubst. Du hast eine Verbindung zur Welt, zur Natur, zu den Sternen, zu allen Menschen und Lebewesen und Wesenheiten. Sternenflaum erinnert dich daran, dass in dir dein natürlichster Raum ist, dein Zuhause, dein Kraftort, dein Selbst.

Die Shirts sind aus Bio-Baumwolle und in verschiedenen Stilen, Größen und Farben erhältlich.

»Sie fühlen sich gut an« ist meine liebste Rückmeldung.

Service: kostenlose Montagspost

Wen dürfen diese Worte noch erreichen?

Band 2 der Sternenflaum-Geschichte entsteht

Ja, es geht weiter!

Ich freue mich so! Es mag verrückt klingen, doch auch für mich, die ich die Geschichte und somit die Kapitel ja selbst schreibe, ist es aufregend, wie es weitergeht und dass es weitergeht!

Die Sternenflaum-Geschichte war von Beginn an eine Fortsetzungsgeschichte, sie entwickelte und entwickelt sich von Kapitel zu Kapitel. Der rote Faden? Das Leben.

Inspirationen dazu kommen von allen Seiten, doch hauptsächlich von innen. Wenn mein Kopf eine Idee präsentiert, mein Gefühl dazu jedoch nicht gut, nicht vorhanden oder nur so lala ist, dann notiere ich mir das Thema, schreibe aber noch nicht darüber. Meist entsteht daraus etwas ganz anderes, weil ich der Frage nachgehe, warum ich kein Gefühl dazu wahrnehme … Der Gedanke hinter dem Gedanken und das Fühlen dessen, das macht es aus, darüber schreibe ich dann wie von selbst.

Zudem lasse ich die »feelingwords« aus meinem Archiv einfließen. Die Worte sind zeitlos und so voller Poesie, dass sie mich auch nach Jahren noch tief berühren. Das möchte ich mit euch teilen, dieses Erfahren euch nicht vorenthalten.

»Den inneren Antworten lauschen«

Band 2 der Sternenflaum-Geschcihte

Band 2 schreibe ich komplett auf »Steady«, einer Plattform, die es dir ermöglicht, beim Schreibprozess dabei zu sein! Ja, du kannst Kapitel für Kapitel beim Entstehen mitlesen. Du brauchst also nicht zu warten, bis das zweite E-Book veröffentlicht wird.

Wie funktioniert das?

Auf Steady kannst du Mitglied werden und so exklusiv den Zugang zu den Kapiteln erhalten. Es ist ähnlich wie ein Abo, nur mit dem großen Unterschied, dass du als Mitglied nicht nur Teil der Leserschaft rund um Fee und Sternenflaum bist, sondern mich mit einem monatlichen Beitrag von 5 Euro auch bei meinem Schreiben unterstützt. Du kannst dir gerne vorstellen, dass mir dafür ein Herr Ober in einem Wiener Kaffeehaus die nächste Tasse Kaffee oder Tee bringt, dezent und stilvoll, mit einem Nicken und einem Lächeln mit Blick auf mein Notizbuch, in welches ich gedankenversunken schreibe und schreibe und schreibe …

Die ersten Kapitel habe ich bereist auf Steady veröffentlicht, du kannst dir jederzeit den Zugang zum Mitgliederbereich holen und die Kapitel lesen so oft du willst und wann immer dir nach etwas Sternenflaum in deinem Alltag ist …

Geschenk

Solltest du dich für die jährliche Mitgliedschaft entscheiden, bekommst du als Goodie und Dankeschön das E-Book von Band 2 geschenkt. Sobald es erschienen ist, wirst du per E-Mail informiert.

1 + 1 gratis

Außerdem hat jedes Mitglied die Möglichkeit, einen zweiten Zugang zu verschenken. Kommt dir beim Lesen der Geschichte jemand in den Sinn? Möchtest du einem Herz Sternenflaum vorstellen? Eine Mitgliedschaft = 2 Leser:innen. Denn ist es nicht wundervoll, gleich nach dem Lesen sich darüber auszutauschen?

Jedes Kapitel behandelt ein wertvolles Lebensthema und ist dir/euch gerne eine Begleitung und Inspiration.

Komm mit auf die Reise, sie geht ganz zauberhaft weiter … und hab Dank für deine Unterstützung.

»Mindset-Poesie ist Inspiration, Begleitung und Herzlichkeit. Mit meinen Gedanken, Gedichten & der Sternenflaum-Geschichte möchte ich dir zeigen, dass Fühlen nicht nur möglich, sondern der Kompass durchs Leben ist.«

Judith Eherer
Wen dürfen diese Worte noch erreichen?

sun art • von der Sonne geküsst

Die Sonne malte heute an meine Decke. Wunderschön, ruhig, meditativ. Sie inspirierte mich, zu atmen, innezuhalten, dankbar zu sein, Schönheit zu sehen.

Das ist übrigens die einzigen “zu” die ich mag. Wenn ich etwas “zu” bin, wende ich mich ab, doch nehme mir die Zeit des Erkennens, lasse das “zu” weg. Zu eigenartig oder eben eigenartig, eigen in der Art, eigen in meiner Art, ich.

Schon öfter habe ich hier darüber geschrieben, du kannst weiterlesen HIER und HIER, wenn du auch meinst “zu” irgendwas zu sein.

Zu seltsam ist mein Liebling.

Seltsam. Seltener Same. Ich.

Was tut sie da? Schaut an die Decke und grinst dämlich? Ist sie jetzt völlig verrückt geworden?

oder

Was sieht sie da? Was ist das da an der Decke, was so leuchtet und sich sanft bewegt? Kann ich mich zu ihr setzen?

Nimm die Sonne

Nimm die Sonne
Sie hat unzählige Ausdrucksarten
Millionen Weisen
Sich zu zeigen
Fühlbar
Mit einer unfassbaren Aufgabe
Lebensnotwendig
Wir lieben
Sie
Und dennoch ist sie nicht immer da
Nicht
Sichtbar
Für uns
Wir verurteilen
Sie
Deswegen nicht
Wissen ja
Dass
Sie
Da ist
Auch wenn wir sie nicht sehen
Spüren
Wir sehen uns nach
Ihr
Ja
Wir konzentrieren uns nicht auf
Ihre Schwächen
Ihre
Andersartigkeit
Einzigartigkeit
Wie froh können wir sein
Dass
Sie nicht nach den anderen schielt
So sein möchte
Wie die Planeten
Die so schön von
Ihr beschienen
Glänzen
Leuchten
Vorbeiziehen

Nimm dich
Erinnere dich an all das
Was dich anders macht
Schon als Kind
Was du anpassen wolltest oder solltest
Was du nachahmtest
Versuchtest

Nimm dich
Schau
Was du jetzt an anderen besser findest
Als an
Dir

Du Sonne
All das bist du
Es sind keine Fehler
Keine Mängel
Nicht deine Gaben
Nicht deine Stärken
Es ist
Du
Auch
Fühlen
Fein fühlen
Ist keine Gabe
Ist keine Bürde
Ist dein
Wesen

Meins auch

Denn so verschieden wir sind
So verwandt sind wir auch

Die Sonne scheint
Wir fühlen

Stärke lässt sich entwickeln
Schau
Die Sonne macht das auch
Unentwegt

Wir entdecken eine Stärke
Und meinen dann
Das war’s
Das ist es jetzt
Endlich
Der Irrtum

Die Sonne scheint auf unsere Besonderheit
Wir dürfen sie sehen
Und zu einer Stärke entwickeln
Unsere Gabe darin erkennen
Wir selbst zu sein

Judith Eherer • feelingwords

Inspiriert von der Sonne, die heute Mittag die Zimmerdecke als Leinwand benutzte
11.10.2021

»Mindset-Poesie ist Inspiration, Begleitung und Herzlichkeit. Mit meinen Gedanken, Gedichten & der Sternenflaum-Geschichte möchte ich dir zeigen, dass Fühlen nicht nur möglich, sondern der Kompass durchs Leben ist.«

Judith Eherer
Wen dürfen diese Worte noch erreichen?

Träume zaubern …

»Träume zaubern dir Sterne in die Augen.« Sternenflaum

Dein liebevoller Reminder im Alltag. Raus aus dem Kopf, raus aus den Plänen. Rein ins Gefühl, rein in die Träume. Trau dich und träum. Für einen Moment. Es ist für dich.

Neu: Relaunch des feelingwords-Shops

Jetzt gibt es ausgewählte feelingwords und Sternenflaum Sprüche auf feinen Produkten. Von mir handgeschrieben und designed. Den Beginn macht die “Gold-Kollektion” mit Zitaten aus der Sternenflaum-Geschichte, gedruckt auf wunderschöne Emaille-Becher.

8 Motive, 8 Botschaften an dich oder an jemand als Geschenk.

Nach und nach stelle ich sie hier vor, erzähle etwas mehr über die Auswahl, warum eben genau diese Worte, diese Motive …

Träume zaubern dir Sterne in die Augen

Weil es wieder einmal Zeit ist
Zu träumen
Zeit ist für dich
Zeit
Die du dir nimmst
Augenblicke der Freude
Des bewussten Innehaltens
Damit dein Herz hüpft
Du lächelst und
Deine Augen glitzern

Sternenflaum

Der erste Spruch, die erste Tasse im Sortiment. Ganz einfach deshalb, weil meine Augen dabei glitzerten, noch immer glitzern, wenn ich daran denke, wenn ich mich selbst erinnern lasse, an meine Träume und Visionen. Wenn ich sehe und fühle, welche sich erfüllten, welche zum Glück nicht und welche noch weiter geträumt werden dürfen, dann ja, dann freut sich mein Herz und schickt Glitzer in die Augen.

Sind denn Augensterne nicht auch Tränen? Vielleicht, ja, gut möglich. Doch sind Tränen schlecht? Über einen nicht erfüllten Traum zu weinen mag sehr schmerzhaft sein, doch wenn wir uns wieder besinnen, zu uns selbst schauen, uns nach innen wenden, können wir fühlen, dass da noch mehr ist, dass da weitere Träume sind, dass es vielleicht sogar einen guten Grund hat, warum es so gekommen ist, wie es sich nun darstellt. Es geht auch bei den Augensternen nicht um bittere Tränen, sondern um die des Glücks, der Zuversicht und auch um all die Gefühle, die sonst keinen Ausdruck finden.

Jetzt neu im feelingwords-Shop

Trau dich und träum! Es ist für dich.

Und hole dir die “Träume zaubern” Tasse nach Hause. Sie wird dir stets ein liebevoller Reminder sein. Stell dir vor, warmer Kakao und ein paar Augenblicke träumen …

Hier gehts direkt zum Shop und der Emaille-Tasse “Träume zaubern …”

Ach, du Träumerle

Schon mal gehört? Also ich kenn das nur zu gut. Mit dem Kopf in den Wolken … auch so ein Spruch. Was bleibt ist das Gefühl, zu träumen ist schlecht. Viele haben Angst zu träumen. Angst, was ist, wenn sich ein Traum nicht erfüllt? Alpträume sind auch so etwas grausliches. Dabei können Träume ein Kompass durchs Leben sein. Über die Träume können wir erkennen, was wir wirklich wollen.

Als Kind hatte ich viele Träume und den meisten traute ich nicht zu, dass sie sich erfüllen könnten. Aber wie schön wäre es! Ich war zuversichtlich und manchmal sehnsüchtig. Dabei ging es mir nicht um die anerzogenen Märchenträume, die angeblich jedes Mädchen hat. Ich träumte auch nicht vom Ponyhof in den Büchern, nein, ich träumte von einer Tante, die in einer Stadt weit weg wohnt. In Wirklichkeit gab es diese Tante nicht, doch die Vorstellung davon half mir trotzdem. Unbewusst träumte ich meine Zukunft. Heute darf ich diese Tante sein und ich liebe es, in einer großen Stadt zu wohnen.

Manchmal habe ich gar nicht geträumt, also wenn es mir gesagt wurde. Nach außen mag es so gewirkt haben, doch eigentlich war ich mit meiner Aufmerksamkeit im Innen. Bei den Gedanken und Gefühlen. Bei den Sehnsüchten und Möglichkeiten.

Mit den Sternen verbinden wir auch das. Wir schauen zu den Sternen, wünschen uns was, verlieren uns unterm Sternenzelt und finden uns vielleicht in einem Traumleben wieder. In den Sternen suchen wir Antworten, wollen wissen, wer wir sind und warum das so passiert und jenes anders. Sternenlicht verzaubert uns, trägt uns gerne auch hinfort.

Kennst du das Musical “Starlight Express”? Wie liebe ich das! Wenn Rusty zu Starlight singt … Pure Magie und viele viele Augensterne. Wie dankbar bin ich diesem Mann, der am Klavier sitzend die Melodien schrieb und davon träumte, dass Menschen auf Rollschuhen singend über eine Bühne fahren. Das wurde sicher für unmöglich gehalten. Doch dieser Träumer hat es geschafft und erreicht nicht nur Kinderherzen, sondern auch unser Kind im Herzen. Das Kind in uns, welches träumen will und darf.

Möchtest du informiert werden, wenn ich die anderen Motive und Sprüche näher vorstelle? Dann nutze gerne den Service des Beitrags-Abos. Es ist kostenlos und ein Geschenk gibts obendrein.

Wen dürfen diese Worte noch erreichen?

Trau dich und fühl!

Gefühle und Fühlen als Wahrnehmung sind nicht dasselbe. Wieso du dich trauen darfst, zu fühlen, darüber schreibe ich hier (…)

Ja, beizeiten braucht es Mut, um zu fühlen.

Mit “fühlen” meine ich hier allerdings nicht die Gefühle an sich. Es geht mir um die Wahrnehmung des Fühlens.

Es ist Zeit, dies klarer zu beschreiben, denn ich wurde darauf angesprochen, wieso ich über etwas schreiben würde, was doch niemand mag. Gefühle mag niemand? Okay, zumindest kaum wer, hieß es. Gefühle sind doch lästig und schmerzhaft …

Wir kennen es, unsere Gefühle “zu haben”. Gute, schlechte. Oder auch, unsere Gefühle “zu sein”. Wir sind verliebt, glücklich, entspannt oder wir haben Angst, Wut … Ja, oft definieren wir uns sogar über unsere jeweiligen Gefühle. Wenn wir überwiegend schlechte Erfahrungen mit Gefühlen haben, wir verletzt wurden, uns ungeliebt fühlen, verlassen wurden … dann verdrängen wir sie gerne und suchen lieber anderswo nach dem Glück.

TRAU DICH UND FÜHL!

Fühl dich
Innen
Nach außen
Nimm dich wahr
Für wahr
Gut
Echt
Einzig

Trau dich
Zu dir
Fragen

Nach
Innen
Lauschen


Wahrnehmen
Was ist
Gehört werden
Will
Gelebt
Sein will

Sich
Ausdrücken will
Durch dich

Trau dich
Und fühl
Was du suchst

Judith Eherer • feelingwords

Wir fragen »Wie fühlst du dich?« und meinen »Wie geht es dir?«

Ich aber frage dich:

Wie fühlst du dich?

Was tust du, um dich zu fühlen?

Fühlen als Wahrnehmung des Selbst. Fühlen als Wahrnehmung wer du bist, wer wir sind. Wirklich. Essenziell. Von innen heraus.

Nicht definiert von deiner Kleidung, deinem Beruf, deinem Status, sondern danach, wie du dich fühlst, wie du dich wahrnimmst.

Gefühle entstammen den Gedanken. Das geht so schnell, wir merken das meist nicht. In der Rückschau, ja, da können wir es erkennen. Wir erinnern uns an Worte, Bilder, Erlebnisse und haben sofort die passenden Gefühle dazu. Nicht unbedingt die echten, aber wir glauben sie gern.

Wir glauben unseren Gefühlen und unseren Gedanken, aber vertrauen unserem Fühlen kaum.

Dabei ist das Fühlen die Gabe und ein wertvolles Tool noch dazu. Fühlen bereichert unser Leben, lässt es uns erst tatsächlich gewahr werden. Gedanken und Gefühle hingegen kommen und gehen. Sie täuschen uns in der Erinnerung und lassen Sehnsüchte zu, mit denen wir uns selbst verletzen.

Fühlen als Kompass. Fühlen als Antwortgeberin. Fühlen als Wegweiser. Fühlen als Begleiterin. Fühlen als Entscheidungshilfe. Fühlen als Sinnfinder. Fühlen als Impulsgeberin. Fühlen als Weg zu dir selbst.

Trau dich und fühl!

Das geht! Wirklich. Einmal abgekoppelt von den unliebsamen Gedankengefühlen, öffnet sich dir eine neue Welt. Das kann ich dir sagen, denn ich habe sie gesehen, sehe sie, erlebe und erfahre sie.

Hier mit meiner Webseite, den feelingwords und der Sternenflaum-Geschichte widme ich mich dieser Wahrnehmung des Fühlens mit jedem Beitrag, auf ganz unterschiedliche Weise, verschiedenen Perspektiven. Du bist eingeladen, hier zu sein.

Lesen, erkennen, reflektieren, meditieren, berühren lassen, staunen und fühlen, dich fühlen …

Es ist für dich.

»Mindset-Poesie ist Inspiration, Begleitung und Herzlichkeit. Mit meinen Gedanken, Gedichten & der Sternenflaum-Geschichte möchte ich dir zeigen, dass Fühlen nicht nur möglich, sondern der Kompass durchs Leben ist.«

Judith Eherer

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Wen dürfen diese Worte noch erreichen?

Zuversicht *

Das Gedicht »Zuversicht« ist ein Gastbeitrag von Sonja Fasel ♥

Sonja hier vorzustellen, ihr Gedicht mit euch zu teilen, ihre feine Arbeit vorzustellen, war als Idee geboren, als ich dachte, ich möchte sie gerne unterstützen. Sie ist ein Segen für diese Welt und es ist mir Freude und Ehre, sie hier bei feelingwords willkommen zu heißen.

ZUVERSICHT

Zuversicht führt uns
zurück zum Licht
von innen nach außen,
Schritt für Schritt.

Zuversicht ist Liebe,
Mut & tiefes Vertrauen.

Das Fundament,
auf das wir eine neue,
wundervolle Welt
gemeinsam wieder
können aufbauen.

Zuversicht ist pures Glück,
das Alles wieder an seinen
ursprünglichen Platz
auf ganz wundersame
Art & Weise zurecht rückt.

Zuversicht – alle Dunkelheit
durchbricht und wieder
erhellt – unsere ganze,
magische, zauberhafte Welt.

Zuversicht – ganz leise
& liebevoll sie
zu Dir spricht.

Herz und Verstand
wieder zu vereinen,
um das wahre Wunder
– das LEBEN, alles SEIN
von allem Negativem
zu befreien.

Alles Liebe von
ihr zu Dir.

Von Herzen
– Deine Zuversicht.

Dein innerstes,
strahlendes,
kindliches Licht.

Sonja Fasel – 21.04.2021

*Wer ist Sonja?

Sonja macht sich auf, ein bisschen “Werbung” für unsere wunderschöne Natur, die Erde zu machen, sagt sie. “Meistens wird immer für irgendwelche “Konsumgüter” geworben und die natürliche Schönheit, die uns alle tagtäglich umgibt, nehmen wir nicht immer wahr. Daher die Idee, den Fokus auf unsere farbenfrohe Natur zu richten mit der Herzenshoffnung, Menschen dadurch auch eine kleine Freude zu bereiten.”

Das gelingt ihr wunderbar, findet ihr nicht auch?

Ihr Gedicht “Zuversicht” hat sie, zusammen mit einem ganz zauberhaften Foto als Flyer drucken lassen, die sie nun großzügig und von Herzen verteilt.

Naturbilder und Gedichte

“We are Nature” ist ihr Slogan und wohl auch ihre Lebenseinstellung. Mit ihren Bildern gibt sie uns liebevolle Anregung, wieder einmal genauer hinzusehen. Nicht einfach nur beim vorbeieilen festzustellen, dass da eine schöne Blume ist, sondern innezuhalten und zu betrachten.

Viele ihrer Bilder sind beeindruckende Makroaufnahmen, die das ganze Wunder der Natur, des Lebens zeigen. Sonja schreibt auf ihrer Webseite, dass sie es liebt, die vielen Wunder unserer Erde zu fotografieren.

Sie ist zu sehen und zu fühlen, diese Liebe, in den Bildern wie auch in ihren Gedichten.

{Psst … ein ganz besonderes Bild von ihr, eine Seerose, ist schon seit längerem in der Pipeline … Es entsteht da etwas Schönes in Kombination mit den feelingwords … Hol dir das kostenlose Beitrags-Abo und du bekommst eine E-Mail sobald der Beitrag erscheint.}

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Schreibimpuls “Theater” – einmal etwas andere feelingwords

Sonniger Sonntag. Duftender Kaffee. Alles gut.

Kopfkino. Erledigungszeugs.

Was muss ich alles tun, heute? Was will ich alles tun? Wie will ich mich fühlen, jetzt und am Abend?

Erstmal Balkon und ach schade, es ist laut und schon sehr sehr warm. Okay, ist ja Sommer, also nicht jammern, lieber freuen. Instagram öffnen. Eine Stimme, die mir flüstert, dass das keine gute Idee ist, nur Ablenkung, verdrängen was alles zu tun ist … Jaja, ich weiß, ist ja nur auf eine Tasse Kaffee …

Doch schau, was lese ich da? Schreibimpuls “Theater” von Doris Hönig. Was meint sie damit? Klick ich mal an … 10 Minuten schreiben, ohne nachzudenken, ohne Pause, ohne ausbessern oder schöner machen oder Worte suchen, einfach drauflos schreiben. Das Wort “Theater” als Impuls.

Oh, mein Kopf! Dieses Wort löst ja gleich so einiges aus! Also, bitte, gern, da mache ich doch ganz spontan mit!

Block, Füllfeder und los.

Der Kaffee wurde kalt. Doch das macht mir nichts, Funfact am Rande: ich mag kalten Kaffee. Wirklich.

Hast du schon einmal bei so etwas mitgemacht? Bist du schon mal spontan so einem Schreibimpuls gefolgt?

Erzähle mir gern davon, schreib mir was du davon hältst, auch gerne deine Eindrücke zu meinen “Theater-Impulsen”. Ich freue mich, von dir zu lesen.

> mehr davon? Folge mir und Doris Hönig auf Instagram

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Lichtbrücke & Nara

Nara – der natürlichste Raum

Im ersten Kapitel oder besser gesagt, im Prolog zur Sternenflaum-Geschichte, wird Anna, die sich selbst lieber Fee nennt, von einem Licht geweckt. Noch nicht sicher, ob sie wach ist oder träumt, lässt sie sich auf eine wundersame Reise ein.

Nara ist das Ziel und für Fee fühlt sich das gut an, obwohl sie noch nicht wirklich weiß, was damit gemeint ist.

Auf dem Weg lernt sie Sternenflaum kennen und die beiden führen interessante, tiefgründige Dialoge, weise und beschützt.

Lass dein Licht leuchten und es eine Brücke sein – zu dir selbst

Sternenflaum

Fee lernt sich immer mehr selbst kennen, sie lernt zu hinterfragen und auch mal einen anderen Blickwinkel einzunehmen. Sternenflaum hilft ihr nach innen zu schauen und die Angst vor dem Fühlen zu verstehen.

Die Geschichte möchte inspirieren und animieren. Gefühlvoll, poetisch und mit ein bisschen Magie.

Keine Zauberei, nein. Magie liegt im Staunen – und staunen lässt unser all inneres Licht leuchten. So finden wir nach Innen und zu uns selbst durch uns selbst.

Nara, so nenne ich diesen inneren Raum, den natürlichsten Raum der Welt. Nara ist immer da, hat immer Zeit, stellt keine Fragen, richtet und wertet nicht, urteilt und verurteilt nicht. Es ist ein Raum für Rückzug, für Ruhe, für Antworten. Wer mag, findet im Meditieren zu Nara. Aber auch bewusstes Atmen ist ein guter Wegbegleiter.

Wenn wir genug Kind geblieben sind, um noch zu staunen, können wir uns begeistern, hinterfragen, ausprobieren und die Energie aufbringen, die es braucht um unser Leben selbst in die Hand zu nehmen. Wer allerdings so richtig erwachsen geworden ist, darf umso mehr Zeit auf feelingwords.art verbringen – denn hier lässt sich Bekanntschaft mit »Sternenflaum« machen, der sich gern zwischen den Zeilen versteckt und hauptsächlich fühlbar ist …

feel Nara – feel you
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Wachse in deinem Tempo

Wachse ein deinem Tempo und staune über dich, du Wunder!

Schon gehört? Der Baum da hinten unterhält sich mit seinem Nachbarn: Du schau, der da vorne, der ist schon viel grüner, mega was der für Blätter hat. Ja, ich seh’s und der da blüht als wäre es so einfach. Sollten wir uns nicht auch etwas mehr anstrengen?

Absurd? Tja, doch bei uns Menschen scheinbar nicht.

Für alles in meinem Leben hab ich seit jeher mein eigenes Tempo. Für manche ist einiges zu schnell, anderes zu langsam. Ich frage mich, woher sie die Zeit nehmen, um sich darüber Gedanken zu machen?

Ich gehe da lieber mit der Natur. Wachse und gedeihe, halte mein Köpfchen in die Sonne, achte auf meine Ressourcen und ehre meine Wurzeln.

Für all meine Projekte, Vorhaben, Wünsche und Träume gilt das ebenso. Geduld ist des Vertrauens Schwester.

Du lieber Mensch, wachse in deinem Tempo und staune über dich, du Wunder.

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Achtsamkeitsübung “Flight”

Achtsamkeitsübung »Flight«

zum Gedicht »Montagsgedanken«

MONTAGSGEDANKEN


Hey du Montag
Bist du ein Lieber?

Wie fühlst du dich an?

Nach einem leeren Notizbuch
Dessen Seiten unendlichen Raum
Für Abenteuer haben?

Nach einem gefüllten Buch
Mit Erinnerungen und Erfahrungen
Und wenig Raum für Neues?

Hey du Montag
Bist du eine Liebe?

Wie fühlst du dich an?

Nach Sonne und Kaffeeduft
Dessen Genuss und Freude
Für Zuversicht sorgen?

Nach Schatten und Wind
Mit kühlem, frischem Kopf
Und ganz viel Raum für Neues?

Dieses Gedicht enthält eine Achtsamkeitsübung. Hast du sie entdeckt? 

Falls ja, denkst du dir vielleicht, was das soll? Zu banal? Sieht doch jede*r? 

Oft ist es genau das Offensichtliche, das übersehen wird, was wir übergehen, schnell und unachtsam. 

Für alle, die sich im Alltag in Achtsamkeit üben wollen, ist also selbst das Erkennen der Botschaft eine solche.

Wie oft passiert das? Wie viel sehen und erkennen wir und nehmen es doch nicht wahr oder nur flüchtig? Wenn wir über ein Gedicht wie die Montagsgedanken nur drüber fliegen, wie viel haben wir dann den Tag über nicht achtsam wahrgenommen?

Natürlich können wir nicht 100 Prozent aufmerksam sein. Immer präsent. Doch wünschen wir uns nicht, zumindest etwas mehr unserer Erlebnisse wertzuschätzen? Es fehlt nicht an Zeit. Es ist eine Übungssache. 

Wir können das jetzt gemeinsam machen. Ich zeige dir eine Übung in Achtsamkeit, die du in deinen Alltag einbauen kannst. Ich mache sie gerne Abends vorm Einschlafen, weil sie mich beruhigt und ich durch sie schöne Gedanken mit in den Schlaf nehme. 

Aber die Übung lässt sich immer machen, auch zwischendurch. Denn sie dauert so lange du möchtest. Alleine den Zeitpunkt zu fühlen ist schon eine Übung in Achtsamkeit – dir selbst gegenüber.

Achtsamkeitsübung »Flight«

Setze dich bequem hin, auf einen Stuhl oder in die Meditationshocke, ganz wie du möchtest und so, dass du frei atmen kannst.

Wenn du weder schwanger bist, noch an einer Herz- / Kreislauferkrankung leidest, empfehle ich dir die 
sogenannte 4-7-8 Atmung.

Atme 4 Sekunden tief in den Bauch ein.
Halte den Atem 7 Sekunden an.
Atme langsam - 8 Sekunden - vollständig wieder aus.

Ich liebe diese Art zu atmen, sie beruhigt mich und lässt mich tiefer eintauchen, in die Meditation oder Achtsamkeitsübung. Während einer Medi halte ich ganz natürlich den Atem lange an und atme auch sehr langsam wieder aus, sodass die 4-7-8 Atmung für mich sehr gut passt.

Dennoch ist sie nur eine Empfehlung und nicht notwendig für die Übung, die ich dir nun gleich schildere. Du kannst atmen wie es für dich am entspannendsten ist.
Wiederhole die tiefe Atmung so lange, bis du spürst, dass du ruhiger wirst, die Außengeräusche leiser werden, du tiefer eintauchst in den Moment …

Und nun begib dich in Gedanken an heute Morgen. Stell dir vor, du siehst dich und deinen Tag wie einen Film aus der Perspektive einer Drohne. Du fliegst also durch deinen Tag. Langsam, vor allem langsam.

Aufwachen, aufstehen, Bad, Küche, Gespräche, aus dem Haus gehen oder ins HomeOffice … einkaufen, putzen, joggen, was auch immer.

Halte die Gedanken, die Erinnerung nicht fest, flieg durch deinen Tag. 

Es geht nicht darum, etwas zu bewerten oder nicht zu vergessen. Je nachdem wie gut du dich spürst, wirst du bei manchen Situationen eine Veränderung wahrnehmen. Das kann ein Zwicken im Bauch sein, ein unbeabsichtigter tieferer Atemzug, oder du hältst plötzlich den Atem an, oder dein Puls verändert sich … Die Zeichen sind unterschiedlich, doch je achtsamer du durch deinen Tag „fliegst“, umso leichter wirst du sie bemerken.

Wenn es geschieht, dann drücke - in Gedanken natürlich - die Pause-Taste an der Drohne. Halte inne. Vielleicht siehst du nicht sofort, warum da ein Impuls war. Dann „zoome“ in den Moment hinein. 

Denn während des Tages hast du unbewusst etwas wahrgenommen und diesem Etwas widmest du jetzt deine Aufmerksamkeit. Vielleicht ist es ein Gedanke, vielleicht eine Liedzeile, vielleicht ein Slogan auf einer Werbetafel, vielleicht ein Satz in einer E-Mail, ein Blick eines Menschen, ein Lächeln … Zoome in den Moment und schau ihn dir an.

Wenn es sich gezeigt hat, kannst du dich innerlich bedanken und wieder weiter durch deinen Tag fliegen. 

Es ist auch möglich, dass sich anfangs gar nichts zeigt oder du keine Impulse wahrnimmst. Stresse dich nicht damit, es kann dauern, doch auch das Üben hilft dir schon. Irgendwann wird es so weit sein und du wirst selbst das leiseste Zeichen wahrnehmen.

Manchmal zeigt sich ein solcher Moment, manchmal mehrere. Es spielt keine Rolle. Was ich erlebe ist, dass mit etwas Übung, diese Momente schon während des Tages, während des Erlebens bewusster wahrgenommen werden. Dann ist die Achtsamkeitsübung im Alltag angekommen. 

Wenn dein Flug zu Ende ist und du am jetzigen Zeitpunkt angekommen bist, kannst du gerne die positiven Aha-Momente in ein Notizbuch schreiben. Ich nenne es Dankbarkeitsbuch und ich notiere darin täglich mindestens drei Dinge oder Erlebnisse für dich ich dankbar bin.

Diese Übung für heute aufgeschrieben und geteilt zu haben, schreibe ich ganz sicher hinein. Ich bin dankbar, mir selbst gegenüber, dies tatsächlich gemacht zu haben.

Atmen wir noch einmal gemeinsam tief, tief ein und wieder aus, das tut gut und verbindet.

So, und was die Achtsamkeitsübung im Gedicht „Montagsgedanken“ betrifft, kommt hier die Auflösung:

Es beginnt mit dem Montag in der männlichen Form. DER Montag und der zaghaften Frage, wie er sich wohl anfühlen wird? Oft ist Angst oder zumindest Unwohlsein ein Begleiter des Montags. Deshalb stelle ich ihm eine »Montagin« zur Seite. Wie bei Yin und Yang. Das Gedicht ist eine Harmonie und diese Energie möchte ich in den Worten mit in die Woche geben.

Die Harmonie wird unterstrichen durch gleichlautende Satzanfänge.

Schau nochmal hin, von „Hey“ bis „Und“ beginnen er und sie mit denselben Worten.

Oft beginnt im Leben etwas gleich und endet doch völlig anders. Eine Frage des Blickwinkels und eben auch der Achtsamkeit.

In diesem Sinne,

hab eine schöne Zeit, sie ist für dich.

Judith

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Annie und das Leben

Eine Kurzgeschichte aus »feelingwords Gedanken & Gedichte«

~ zum Earth Day 2021 + zum 35. Jahrestag von Tschernobyl ~

Es war einmal ein junges Mädchen, Annie. Sie war hübsch, wohnte mit ihren Eltern und Geschwistern in einem schönen Haus, hatte ein großes Zimmer für sich alleine, eine Miezekatze und auch sonst fehlte es ihr an nichts. Sie war glücklich und hatte stets ein freundliches Lächeln im Gesicht. Wenn sie im Wald spazieren ging, summte sie leise Melodien vor sich hin und freute sich über jeden Schmetterling und jedes andere Tier, das ihr begegnete.

Sie ging sehr oft spazieren. Leider nicht nur, weil sie gerne in der Natur war. Ihr fröhliches, glückliches Wesen war den anderen Menschen im Ort zuwider. Ständig musste sie sich anhören, wie weltfremd sie doch wäre, wie fern jeglicher Realität ihr Lächeln wäre. Selbst Annies Eltern waren ratlos, sie konnten sich nicht erklären, warum gerade ihre Tochter so glücklich ist. Von wem sie das hat? Jetzt haben sie schon mehr Fernsehstunden eingeführt, und die Zeitung legen sie ihr auch jeden Morgen hin. Aber nichts scheint zu helfen. Annie lächelt immer glücklich.

Obwohl ihr in letzter Zeit sehr oft nach weinen ist, denn es schmerzt sie, ständig von jammernden und klagenden Menschen umgeben zu sein. Es tut ihr weh, immer gesagt zu bekommen, dass es anmaßend wäre, wie sie einen anlächelte.

Natürlich versuchte Annie, mit den Menschen zu reden. Sie fragte sie, warum sie denn so unglücklich wären? Und warum sie sich über alles beklagten, was sie sich doch selber aufgebaut hätten? Und warum sie denn nichts ändern würden, an ihrem Leben, wenn sie es doch so wie es ist, nicht mögen? Annie bemühte sich sehr. Aber je mehr sie versuchte, das Glück mit anderen zu teilen, umso mehr Ablehnung erfuhr sie. Wo sie auch hinging, sie wurde gemieden. Selbst die Schule war für sie kein Ort der Freude mehr. Es wurde mit dem Finger auf sie gezeigt und hinter ihrem Rücken getuschelt. Auch die Lehrer riefen bereits bei Annies Eltern an, um sich zu beschweren. Annie würde die Energie in der Schule vergiften, es wären schon Kinder aufgefallen, die auch plötzlich lächelten und meinten, der Regenbogen draußen wäre schön. Das geht doch nicht, dass die Kinder vergessen, dass es vor einem Regenbogen nun mal geregnet hat! Wie kann man nur so tun, als wäre alles in Ordnung? Aber, wie gesagt, Annies Eltern wussten sich auch keinen Rat.

Einzig Annies Urgroßmutter, ja die könnte vielleicht wissen, was mit Annie los ist. Aber die ist schon so lange im Heim, die kennt bestimmt niemanden mehr. Nein, sie ist schon zu alt, um sie bei so etwas wichtigem um Rat zu fragen. Vielleicht sollte man einen Psychologen aufsuchen? Aber was das wieder kostet, die Krankenkasse zahlt das bestimmt nicht, meinte Annies Vater. Er hatte eine bessere Idee. Wie wäre es mit einem Ausflug, Annie? Ich möchte dir gerne meinen Arbeitsplatz zeigen, es ist sehr spannend in einem Atomkraftwerk zu arbeiten. Das wird dich auf andere Gedanken bringen. Und innerlich setzte er noch hinzu, und dann wirst du hoffentlich mal endlich aufhören mit glücklich sein.

Aber Annie widersetzte sich ihm, höflich lehnte sie diesen Ausflug ab. Sie sagte: Papa, hör doch was die Lehrer sagen, ich würde mich nicht gut auf andere auswirken, es wäre zu gefährlich, denn stell dir vor deine Arbeitskollegen wären dann plötzlich glücklich. Dann würden sie dort nicht mehr arbeiten wollen, verstehst du Papa? Ja, Papa verstand. Leider. So ein glückliches Kind ist aber auch eine Strafe. Bestimmt hat das alles was mit diesem Gott zu tun, mit dem Annie manchmal spricht. Gott, er weiß noch, dass er als Kind davon gehört hat, dass es so etwas mal gegeben hat. Aber das ist lange her. Wo Annie das nur wieder herhat? Weil sie aber auch ständig ihre Nase in Bücher vergräbt. Oh nein, wo soll das nur hinführen?

Annie ist derweil wieder draußen im Wald, sie genießt die Sonne, lacht mit den Vögeln, und erfreut sich an den Häschen und Rehen die umherspringen. Danke, ruft sie in den Himmel. Danke, es ist so schön!

© 2010 Judith Eherer
feelingwords.art/annie

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Mindset-Animation

feelingwords sind Mindset-Animation

Was meine ich damit?

Nach vielem Fragen und Suchen und Lesen und Hören und Reden und Zuhören, hatte ich plötzlich dieses Wort im Kopf: Mindset-Animateurin.

Das bin ich. Das bin ich?

Das mache ich. Ja, tatsächlich.

»Mindset« ist in aller Munde. Ein Wort, welches schwer zu übersetzen ist, deshalb übernehme ich es auch gerne. Meist ist es gefolgt von Optimierung. Das wiederum gefällt mir nicht.

Wir müssen nichts optimieren. Wir sind Teil der wundervollen Natur. Wir sind eine Schöpfung des Lebens. Wir sind bereits optimal, auch wenn wir das nicht immer sehen können.

Mindset

Der Begriff Mindset hat viele Synonyme bzw. Bedeutungen. Mentalität, Denkweise, Haltung, Einstellung, Weltanschauung, Lebensphilosophie …

Animation

Der Begriff Animation stammt vom lateinischen »animare« – zum Leben erwecken; »anima« Geist, Lebenskraft, Atem.

In Animation steckt auch die Anima nach C. G. Jung: »Die weibliche Erscheinung und der weibliche Funktionsbereich in der Seele des Mannes. Zugleich die Brücke zum Unbewussten insgesamt.«

Ja, feelingwords sind Mindset-Animation

Mit dem Lesen der feelingwords animierst du sozusagen dich selbst, an deinem Mindset zu arbeiten. Dinge aus einem anderen Blickwinkel heraus zu betrachten, eingefahrene Denkmuster und Glaubensätze aufzubrechen bzw. zu erkennen.

Phantasie, Ideen, Inspiration, Motivation, Magie … feelingwords entstehen nicht im Kopf, sie fließen aus meinem Unterbewussten aufs Papier bzw. über die Finger in die Tastatur. Genau deshalb können Sie eine Brücke sein, von Seele zu Seele, von Herz zu Herz.

Weder ich noch meine Worte sagen dir, was du zu tun hast, wie du zu denken hast, doch wir animieren dich gerne dazu, dies selbst herauszufinden. Indem du deinen Geist öffnest, dich bereit erklärst, wieder und mehr zu fühlen, dir und deinen Gefühlen zu vertrauen, zu lauschen und zu staunen, kannst du eine völlig neue Welt für dich entdecken.

Es geht auch nicht darum, dass du allem, was ich schreibe, zustimmst. Du darfst sehr gerne auch gegenteiliger Meinung sein. Deine Erlebnisse und Erfahrungen sind mehr wert als alles, was dir erzählt wird. Wundervoll ist es, wenn du Aha-Momente erfährst, wenn du in dir spürst, was du bejahst oder eben nicht. Du kommst dir näher, lernst dich besser kennen …

Lies gerne hier weiter

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Den eigenen Weg finden

»Wir finden unseren eigenen Weg nicht, wenn wir in die Fußstapfen vor uns treten.«

Von wem ist dieser Spruch? Ich weiß es nicht, er begleitet mich jedenfalls schon sehr lange. Kürzlich wurde ich wieder einmal daran erinnert.

Vieles im Leben scheint so klar, anderes wiederum verworren, wie ein großes Rätsel. Der Ruf nach einer Anleitung wird laut. Eine Gebrauchsanweisung für das Leben. Wer hat noch nicht nach einer gefragt?

Das Paradox dabei ist jedoch, dass sie, sollte es eine solche Anleitung geben, unserem tiefstem Wunsch nach Selbstverwirklichung und eben den Drang, den eigenen Weg zu gehen, widerspricht. 

Es ist ein Geschäftsmodell geworden, solche Anleitungen anzubieten. Vielerorts und sehr kreativ wird man gelockt und umworben. Im privaten wie im geschäftlichen Umfeld. Auf Instagram zum Beispiel häufen sich diese Angebote. Sie tarnen sich. Es heißt, es sind Anleitungen für das Programm. Für mehr Reichweite, mehr Follower, mehr Likes – ergo auch mehr Beliebtheit, mehr Erfolg und auch mehr Geld. Sie spielen mit unseren Bedürfnissen, ja, sie spielen sogar mit dem Paradox – und, sie lassen sich gut dafür bezahlen. Was wiederum für deren Erfolg spricht und einen toxischen Kreislauf bedient.

Was meine ich damit?

In diesen Anleitungen lernen wir (ich nehme Instagram nur als Beispiel), was wir schreiben, sprich posten müssen, wie oft und mit welchem Inhalt. Wie viele Storys, wann und wo. Ausgeklügelte Systeme sind das, die für viele tatsächlich funktionieren (die, die das wollen), für andere bedeuten sie puren Stress. 

Wer seinen eigenen Weg finden will, für den ist es stressig, den vorgegebenen Fußstapfen zu folgen.

Nochmal zum Paradox:

Wer ist wirklich erfolgreich? Überlegt mal. Mir fallen in erster Linie Menschen ein, die etwas anderes machen als die Masse. Die innovativ und mutig sind. Erfinder, Visionäre, Künstler, Verrückte. Verrückt im Sinne von ver-rückt. Also aus der Rolle gefallen, vom Weg abgerückt.

Ein Beispiel der Eurovision-Song-Contest. Regelmäßig gewinnt dort das Neue, das was sich vom Vorjahr unterscheidet. Leiser, lauter, sanfter, irrer. Egal, Hauptsache anders. Dennoch gibt es jedes Mal eine Vielzahl von Darbietungen, die dem des Siegersongs des Vorjahres ähneln. Sei es die Performance oder das Lied selbst. Nachahmungen. Ich frage mich, warum?

Nehmen wir noch einmal das Beispiel Instagram. Es gibt da u. a. einen Hashtag #fürmehrrealitätaufinstagram. Es ist also durchaus der Wunsch dazu da. Auf der anderen Seite dient diese Plattform als Bühne. Und welcher Künstler stellt sich unvorbereitet und ungeschminkt oder ohne Kostüm auf die Bühne? Ebenso wie diese Künstler wollen wir uns zeigen, etwas Eigenes darbringen, Fans gewinnen, Herzchen für unsere Beiträge, es schmeichelt unserem Ego, es ist der Applaus im Social Media.

Was also tun?

Wie finden wir unseren eigenen Weg, wenn wir den Anleitungen der anderen folgen? Was, wenn wir gar nicht so anders sein wollen, schon etwas, aber nicht zu sehr. Wie gehen wir den eigenen Weg, wenn wir nicht viele finden, die applaudieren, die uns bestätigen oder gar fördern? Dann vielleicht doch lieber das machen, was für andere schon erfolgreich war?

Du und ich, wir werden es für uns selbst herausfinden müssen oder dürfen. Ist ja auch eine Chance darin, mehr über sich selbst zu erfahren.

Instagram diente hier als Beispiel, weil mich die liebe Doris @aprilgefuehle dazu inspirierte. Das ist nämlich das Schöne daran, es kann wertvollen Austausch geben. Ein weiteres Beispiel, welches ich erlebt habe, ist der Businessplan. Ein Unternehmen in Gründung und das Bankgespräch. Ein Thema für sich und dennoch fast eins zu eins mit dem vorigen Text vergleichbar. Im Grunde könnte ich Instagram mit dem Wort Businessplan tauschen. UnternehmerInnen sollen mutig und innovativ sein, doch im Finanzierungsplan müssen Erfahrungswerte ähnlicher Gewerke aufgeführt werden. Wer hat das schon gemacht, wie viel Umsatz wird damit generiert, etc.

Wie immer also. Alle bitte gleich, und doch feiern wir das Neue.

»Mindset-Poesie ist Inspiration, Begleitung und Herzlichkeit. Mit meinen Gedanken, Gedichten & der Sternenflaum-Geschichte möchte ich dir zeigen, dass Fühlen nicht nur möglich, sondern der Kompass durchs Leben ist.«

Judith Eherer
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Mehr denn je – für ein positives Mindset

Ein positives Mindset zu haben oder zu entwickeln, davon lese und höre ich zurzeit an vielen Orten. Es ist nicht neu, doch die Definition klarer und die Wichtigkeit höher.

Wir sind gefordert in diesen Wochen und wahrscheinlich auch Monaten – in vielerlei Hinsicht, doch vor allem ganzheitlich. Es geht um unsere Gesundheit, nicht nur der körperlichen, sondern auch der geistigen und seelischen.

Mit den »feelingwords« und auch der »Sternenflaum Geschichte« geht es mir darum, den Menschen (wieder) mehr Gefühl ins Leben zu bringen. Dass wir alle fühlen, wie wichtig es ist, nicht alleine der Vernunft zu vertrauen, die aus dem rationalen Denken kommt.

Heute hörte ich die Pressekonferenz der österreichischen Bundesregierung zur aktuellen Lage bezüglich des Coronavirus. Unter anderem war vom »gesunden Hausverstand« die Rede. Genau dieser ist es, dem wir uns bedienen sollten. Denn der wohnt nicht allein in unserem Kopf, sondern auch in unseren Herzen.

Wahre Vernunft schließt das Fühlen ein

Wir hören und lesen von Panik und Ängsten. Was können wir tun? Nun, abgesehen von den Maßnahmenpaketen der Regierungen und den Gesundheitsvorkehrungen bezüglich Hygiene, können wir – und das meine ich wirklich – wir KÖNNEN an unserem Mindset arbeiten.

Unsere Einstellung zu uns und den Themen der Welt ist etwas, worüber wir tatsächlich Kontrolle haben. Wir können entscheiden, was wir denken, wie wir die Lage beurteilen, wie wir handeln wollen.

Im besagten Video der Bundesregierung gab es im Anschluss eine Fragerunde der Presse. “Wie sollen Menschen denn nun mit Hochzeiten verfahren? Diese sind schnell mal größer als 50 Personen.” – war eine dieser Fragen. Es geht dabei um Verantwortung. Wie wichtig ist mir MEINS im Sinne ALLER?

Natürlich wird keine Braut gerne ihre Hochzeit verschieben. Doch bitte, im Sinne der positiven Geisteshaltung: Gerade da sind doch auch viele ältere Menschen zu Gast. Wie es vom österreichischen Bundeskanzler gesagt wurde: die jungen Leute haben eine Verantwortung gegenüber den Älteren.

Es mag zynisch klingen, angesichts dessen den Brautleuten Achtsamkeit, Mitgefühl und ein positives Mindset zu empfehlen – ja, allein beim Schreiben ist das schon eine Herausforderung. Doch stecken wir ALLE derzeit in einer solchen.

Wir sind gefordert. Aufgefordert.

Was lösen wir mit Ängsten, mit Ausgrenzung, mit Anklagen? Wird davon je jemand gesund?

Arbeiten wir an uns selbst. Arbeiten wir an unserer Grundeinstellung zum Leben und zu den Menschen. Wir sollen einander nicht mehr die Hände schütteln und auch Umarmungen bitte nur noch in den eigenen vier Wänden, wenn überhaupt. Oh, wie bitter das klingt! Isolieren wir uns voneinander? Äußerlich ja. Wenn wir wollen, dass die Verbreitung des Virus aufhört, ja. Will ich meine Oma umarmen? Ja. Will ich sie in Gefahr bringen? Nein.

Wir Menschen haben zu unserer körperlichen Nähe und Verbindung auch noch eine andere. Sie ist etwas verkümmert, doch nicht verloren. Wir haben unsere Gefühle, Empathie und Sinne.

• Ein Baby kann seine Mutter alleine am Herzschlag erkennen.

• Deine Intuition warnt dich, du kennst das.

• Man greift zum Telefon und hört, gerade wollte ich dich auch anrufen.

Dem chinesischen Schriftzeichen zufolge bedeuten Krise und Chance dasselbe. Ja wirklich, in China wird für beide Begriffe das gleiche Schriftzeichen benutzt. Denken wir da mal darüber nach! Gerade in China sind die Menschen gefordert, ihre eigene Lebensphilosophie wieder anzuwenden. Vieles hat sich, wie bei uns auch, modernerem Denken hingewandt.

Kommen wir zu unseren Instinkten zurück. Besinnen wir uns wieder auf unsere innere Welt. Wir müssen, um zu meditieren, uns nicht in Menschenansammlungen treffen. Wir können das von zu Hause aus. Wir sind verbunden – und damit meine ich nicht das Internet.

Natürlich auch! Wie gut haben wir es, dass wir via Skype und ähnliches kommunizieren können, wir können uns sehen, und austauschen, über die ganze Welt hinweg. Es ist kein Ersatz für körperliche Nähe, doch wie oft haben wir sie denn schon? Merken wir das Fehlen nicht gerade jetzt erst?

Was wir auch noch brauchen ist

M I T G E F Ü H L

Viele sind direkt und noch mehr indirekt betroffen. MitarbeiterInnen in den Theatern, den Hotels, den Krankenhäusern und so weiter. Wir dürfen FÜHLEN, mitfühlen und mit positiven Gedanken allen beistehen.

Das Theater schließt, die Vorstellungen sind abgesagt. Betrifft dich nicht, da du erst für den Herbst Karten hast? Falsch! Es betrifft dich, denn du bist ein Mensch. Es betrifft die Spezies Mensch. Fühle in dich hinein und schicke in Gedanken Positives zu den Menschen, die jetzt um ihren Job bangen, die Verantwortung haben in den Häusern und Spielstätten. Viele sollen – wenn möglich – von zu Hause aus arbeiten. Doch erkläre das einem Sänger oder einer Schauspielerin. Es betrifft uns alle, denn ja, wir haben doch alle schon gute Musik und gute Darstellung genossen, nicht wahr?

Arbeiten wir an unserem Mindset

Ich wiederhole mich? Das macht nichts. Es wurde noch nicht oft genug gesagt.

Ich werde mir selbst auch die Zeit nehmen und die Sternenflaum Geschichte noch einmal lesen. Denn sie beschäftigt sich mit der Reise zu einem Selbst, dem Blick ins Innere und den Gefühlen …

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DISRUPT-HER ein Buchgewinn

Das Buch „DISRUPT-HER“ von Miki Agrawal / Kamphausen Verlag habe ich auf Instagram von Katharina Heilen gewonnen.

Hier mein Dankeschön ♥

Gestern fand ich ein Buch in meinem Postkasten. Schon allein das Päckchen zu sehen und anzugreifen war die reinste Freude! Ein bisschen wie an Weihnachten, wenn das Herz schon hüpft, weil die Hände ein Buch meinen zu erahnen.

In diesem Fall eben nur ähnlich, weil ich es schon wusste, mich bereits darauf freute. Die liebe Katharina Heilen hat vor einigen Tagen ein Buch verlost – und ja (!) ich habe eines davon gewonnen. Die Dankbarkeit überschlägt sich gerade in mir, denn es ist soviel mehr als mal etwas gewinnen. Das Buch kaum aufgeschlagen, wusste ich bereits, das geplante Abendprogramm wird geändert. 


DISRUPT-HER von Miki Agrawal ist
„Ein Manifest für die selbstbestimmte Frau“. 

„Wie sie die eigenen Grenzen für immer vergessen und ihre Träume verwirklichen.“

„Ein Buch, das dazu inspiriert, das eigene Leben anders zu leben: mutiger, selbstbewusster – frei von Grenzen.“

PRESSEINFORMATION KAMPHAUSEN.MEDIA // ISBN: 978-395883-388-3 Kamphausen Media Verlag


Heißen Kakao, Sessel, Kuscheldecke und lesen + nachdenken + noch mehr denken + freuen. Es ist kein Roman, nichts was ich einfach mal so an einem Abend durchlese.

Gestern schaffte ich die Einleitung und das erste Kapitel. Dieses werde ich heute noch einmal lesen, denn es bescherte mir viel wertvolle Innenarbeit.

Die größte Freude war, dass ich bevor ich nach Hause kam und den Briefkasten leerte, genau das machte, was im ersten Kapitel beschrieben wird: Staunen.

Ich fuhr mit einer alten Bim (Straßenbahn) durchs vorweihnachtliche Wien und ließ mich berieseln von den Lichtern und der Stimmung. Es war so ein Genuss, ich mag Wien auch sonst sehr, doch an manchen Tagen oder in manchen Momenten, da könnte ich die Stadt glatt umarmen. Wien ist oft für mich mehr ein Wesen als ein Ort.

Das schöne hier sind auch die vielen Touristen. Da falle ich als staunende erwachsene Frau nicht sonderlich auf. Nicht dass mich das stören würde, dennoch ist es angenehm. 

Denn, es kommt durchaus vor, dass sich andere durch mein Staunen irritiert fühlen, mal vorsichtig ausgedrückt. Ich hörte Sätze wie: 

„Du bist doch kein Kind mehr.“

„Für sowas hab ich keine Zeit.“

„Schaut irgendwie behindert aus.“

„Werd erwachsen.“

Nun, zum Glück gibt es Urlaube und Reisen und Theater und Kino und Museen. Da können dann auch die „Erwachsenen“ heimlich staunen. Manchmal kommt es mir so vor, als hieße erwachsen werden, aus dem Leben herauszuwachsen, sich irgendwie parallel entwickeln. Kein Wunder, dass dann alle ihre Mitte suchen und sich Erdung wünschen.

Ach ja, geerdet bin ich auch nicht, heißt es. Weil ich den Kopf in den Wolken hätte.

Ehrlich, ich höre das und früher verstörten mich solche Aussagen sehr. Heute nicht mehr. Auch dafür bin ich dankbar.

Apropos staunen – Sternenflaum freut sich auf dich, schau hier

Freiheit schenken

Loslassen bedeutet, sich selbst zu befreien.

Vor etwa eineinhalb Jahren schenkte ich mir so eine Freiheit. Losgelassen hab ich, vielleicht sogar abgestoßen – das war intensiv, weil ich lange krampfhaft festhielt, was nichts in und an mir noch haben wollte. Ein paar Stunden danach, als sich der Adrenalinschub wieder legte, machte ich einen Spaziergang und las in einem Schaufenster „Freiheit schmeckt wie Tränen mit Champagner“ – das ging durch und durch! So wahr wie seltsam. 

Heute, lange danach, fällt mir der Satz wieder ein, weil ich wieder etwas losgelassen habe, friedlicher diesmal. Doch nicht weniger intensiv. Ich habe mich befreit, losgelassen von vermeintlicher Sicherheit die mich nur festhielt. Doch wieder diese Tränen die nach Champagner schmecken.

Freiheit ist ein vielgeliebtes Ziel, doch kaum erreicht (zumindest etwas, denn ganz frei sein, da fehlt mir die Vorstellung, wie das sein könnte) macht sich die Selbstverantwortung breit. Lächelnd und mächtig. Wunderbar, doch auch ganz schön schwer.

Freiheit schmeckt wie Tränen mit Champagner

Verf. unbekannt

Und die Tränen? Erleichterung, Seelenschmerz, erstaunte Mut-Tränen, Angst ein bisschen und Freude. Der Champagner prickelt ja auch etwas bitter … und dennoch, hoch die Gläser, Korken knallen. Es ist wieder ein Schritt vollbracht.


Update:

„Ich habe Angst loszulassen, was ist wenn ich falle?“

Ein viel gehörtes Feedback.

Doch liegt das nur am Wortspiel, weil wir loslassen für verschiedene Bereiche einsetzen. So können wir uns drücken und schützen und verstecken und weiter nicht loslassen.

Dabei, mal ehrlich gefragt, wo hältst du dich fest? Ist es ein Geländer vor einem Abgrund? Oder die Idee der perfekten Partnerschaft? Oder der Gedanke an Existenzangst bei einem Jobwechsel?

Wir machen uns alle so viel vor. Schade.

Denn einmal losgelassen, einmal gespürt wie es ist, sich selbst zu vertrauen, einmal den Mut gefasst, zur eigenen Herzentscheidung zu stehen – wow, das ist so groß!

Klar springt das Adrenalin Trampolin. Und? Zeit sich richtig lebendig zu fühlen!

Loslassen bedeutet nicht,

zu fallen,

sondern der eigenen Urteilsfähigkeit

zu vertrauen.

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Wir sind fühlende Wesen

Jedes Lebewesen ist feinfühlig.

Ja, auch du.

Vielleicht weißt du es schon oder ahnst es bereits. Möglich ist auch, dass du zurückschreckst, dass dir die Vorstellung feinfühlig zu sein, ängstigt oder eine Ablehnung in dir hervorruft.

Feinfühligkeit ist nicht schwach sein, ist nicht empfindlich sein, ist nicht naiv sein, ist nicht feige sein, ist nicht weinerlich sein, ist nichts wofür wir uns schämen müssen.

Feinfühligkeit ist eine ganz natürliche Eigenschaft aller Lebewesen.

Sie ist die Verbindung von uns allen. Im Fühlen kommen wir zusammen. Wir kennen das von der Liebe. Ohne feinfühlig zu sein, könnten wir die Liebe nicht wahrnehmen.

Feinfühlig zu sein heißt, sich dazu zu bekennen, mehr als Körper und denkender Kopf zu sein. Sich zu öffnen für das Feine, das Edle, das Leben an sich.

Trau dich und fühl

Wer zwar spürt, wenn ein Ball einen trifft, aber nicht fühlt, welcher Art der Boden unter den Füßen ist, dem fehlt ein wertvoller Lebensbegleiter und Ratgeber.

Wir fragen so vieles und so viele. Laut rufend, still sehnend und auch viel bezahlend.

Unsere Fähigkeit zu fühlen wird als Möglichkeit, sich selbst zu fragen, kaum genutzt. Dabei hören und lesen wir oft, dass alle Antworten in uns liegen, dass sogar alles was wir brauchen, in uns liegt.

Wir lernen zu meditieren, meist in großer Hoffnung. Dazu lernen wir still zu sein und zu lauschen. Wir hören klugen Menschen zu und gehen in den Wald spazieren.

Doch wenn wir vorher nicht erkennen, nicht anerkennen, dass wir feinfühlige Wesen sind, entgeht uns dabei genau etwas:

Das Wesentliche

Ein schönes Wort übrigens. Es enthält das Wesen und das Ich. Wir sind das. Wir sind wesentlich.

Wenn du dich fühlst, kannst du dich selbst fragen, ob du dieses oder jenes kaufen willst. Ob du dies oder lieber das essen willst. Wie du deine Zeit einteilst und wie du auf Umstände und andere Menschen reagieren willst.

Nur, weil uns dieses feine Gespür fremd vorkommt, klingt alles schwer und nach Veränderung. Dabei ist auch sie nichts, wovor es sich zu fürchten lohnt.

Ein natürlicher Flusslauf mäandert durch die Wiesen und Länder. Ein natürlicher Mensch verändert durch die Zeit und Erfahrungen – sich, seinen Lebensweg …

Veränderung zu fürchten wäre, sich vor dem Wachsen zu drücken. Denk zurück, als Kind wolltest du wachsen! Jeder Zentimeter verändert dich. Jeden Millimeter kannst du fühlen.

Bewusst werden

Ein nachhaltiges, bewusstes Leben ist die logische Konsequenz, der Hinwendung zu sich selbst, der Anerkennung deiner Gefühle.

Hier auf dieser Seite, mit den feelingwords, gebe ich dir Anregungen dazu und teile mit dir auch meine Erfahrungen. Sich trauen zu fühlen, verbindet uns.

Vom ersten Wort an (auch auf dieser Seite) gehst du mehr hin zu dir selbst. Worte führen uns und helfen uns zu verstehen.

Daher bist auch du Teil davon und jedes Wort von dir bringt uns näher zusammen. Du bist eingeladen, dich einzubringen, deine Erfahrungen und Schritte hin zu mehr Gefühl im Leben, mit mir und allen anderen zu teilen.

Einer alleine kann niemals alles wissen und tun, doch je mehr wir zusammentragen, umso hilfreicher wird es für jeden von uns.

Du kannst dies fühlen, nicht wahr?

Wen dürfen diese Worte noch erreichen?