Sehnsucht

26.09.2021 | Judith Eherer | feeling&words

Schreibimpulsen zu folgen ist immer dann interessant, wenn ich dabei eine innere Melodie vernehme. Ihr zu lauschen ist wie von selbst mit dem Schreiben beginnen.

Die Sehnsucht

Ist eine große Dichterin

Sie schreibt Worte ins Herz

Gefühle in den Geist

Und trägt sich in die Welt

Judith Eherer • feelingwords

Manchmal ertönen auch Worte der Erinnerung. Darf ein neues Lied daraus werden? Heute schon. Die oberen Worte über die Sehnsucht zeugen davon.

Vor Jahren habe ich die Sehnsucht zu meiner Freundin gemacht. Wir mussten uns regelrecht zusammenraufen. Es hat sich gelohnt, denn sie kann wundervolle Träume schenken und richtungsweisend bei Zielen sein. Visionen liebt sie und es gefällt mir, sie in meinem Atem zu wissen.

Klick auf das Bild und du kommst zum “Sehnsuchtsbeitrag der Erinnerung”

SEHNSUCHT LEBEN Blogartikel / Gedicht

Zuversicht *

Das Gedicht »Zuversicht« ist ein Gastbeitrag von Sonja Fasel ♥

Sonja hier vorzustellen, ihr Gedicht mit euch zu teilen, ihre feine Arbeit vorzustellen, war als Idee geboren, als ich dachte, ich möchte sie gerne unterstützen. Sie ist ein Segen für diese Welt und es ist mir Freude und Ehre, sie hier bei feelingwords willkommen zu heißen.

ZUVERSICHT

Zuversicht führt uns
zurück zum Licht
von innen nach außen,
Schritt für Schritt.

Zuversicht ist Liebe,
Mut & tiefes Vertrauen.

Das Fundament,
auf das wir eine neue,
wundervolle Welt
gemeinsam wieder
können aufbauen.

Zuversicht ist pures Glück,
das Alles wieder an seinen
ursprünglichen Platz
auf ganz wundersame
Art & Weise zurecht rückt.

Zuversicht – alle Dunkelheit
durchbricht und wieder
erhellt – unsere ganze,
magische, zauberhafte Welt.

Zuversicht – ganz leise
& liebevoll sie
zu Dir spricht.

Herz und Verstand
wieder zu vereinen,
um das wahre Wunder
– das LEBEN, alles SEIN
von allem Negativem
zu befreien.

Alles Liebe von
ihr zu Dir.

Von Herzen
– Deine Zuversicht.

Dein innerstes,
strahlendes,
kindliches Licht.

Sonja Fasel – 21.04.2021

*Wer ist Sonja?

Sonja macht sich auf, ein bisschen “Werbung” für unsere wunderschöne Natur, die Erde zu machen, sagt sie. “Meistens wird immer für irgendwelche “Konsumgüter” geworben und die natürliche Schönheit, die uns alle tagtäglich umgibt, nehmen wir nicht immer wahr. Daher die Idee, den Fokus auf unsere farbenfrohe Natur zu richten mit der Herzenshoffnung, Menschen dadurch auch eine kleine Freude zu bereiten.”

Das gelingt ihr wunderbar, findet ihr nicht auch?

Ihr Gedicht “Zuversicht” hat sie, zusammen mit einem ganz zauberhaften Foto als Flyer drucken lassen, die sie nun großzügig und von Herzen verteilt.

Naturbilder und Gedichte

“We are Nature” ist ihr Slogan und wohl auch ihre Lebenseinstellung. Mit ihren Bildern gibt sie uns liebevolle Anregung, wieder einmal genauer hinzusehen. Nicht einfach nur beim vorbeieilen festzustellen, dass da eine schöne Blume ist, sondern innezuhalten und zu betrachten.

Viele ihrer Bilder sind beeindruckende Makroaufnahmen, die das ganze Wunder der Natur, des Lebens zeigen. Sonja schreibt auf ihrer Webseite, dass sie es liebt, die vielen Wunder unserer Erde zu fotografieren.

Sie ist zu sehen und zu fühlen, diese Liebe, in den Bildern wie auch in ihren Gedichten.

{Psst … ein ganz besonderes Bild von ihr, eine Seerose, ist schon seit längerem in der Pipeline … Es entsteht da etwas Schönes in Kombination mit den feelingwords … Hol dir das kostenlose Beitrags-Abo und du bekommst eine E-Mail sobald der Beitrag erscheint.}

Wiener Park-Poesie

06.06.2021 | Judith Eherer | feeling&words

Ein Spaziergang im schönen Liechtenstein-Park in Wien hat mich zu ein paar Zeilen inspiriert …

Du schöner Park
Erwartest mich
Wann immer ich will

Schenkst mir dein Grün
Deinen feinen Duft
Erlaubst mir

Deine Blumen zu schauen
Einzutauchen in das Wunder
Der Blüten

Ich ehre die Zeit bei dir
Mit dir
Verzaubert

Beruhigt, heiler und sensitiver
Erfüllt mit Dankbarkeit

©Judith Eherer


Inspiration und Rosen: Liechtenstein-Park in Wien

Eine Geschichte über kleine und große Herzen und den Ruf nach Mama

03.06.2021 | Judith Eherer | feeling&words

Ein Babyvogelbesuch auf meinem Balkon inspirierte mich zu einer lyrischen Kurzgeschichte. Mein Herz wurde berührt und das möchte ich an dich weitergeben. Von Babyvogelherz zu mir zu dir.

Babyvogelbesuch

Süßer, kleiner Babyvogel
Machst Rast auf meinem Balkon
Magst du Pink?
Ich mag Pink

Du magst wohl lieber den Schatten
Den Schutz vor der Sonne
Ich beobachte dich
Durch die geschlossene Balkontüre

Will dich nicht erschrecken
Also verschiebe ich meine 
Kaffeepause
Schaue dir stattdessen zu

Und freue mich über das Geschenk
Des Zeitvergessens
Dein Schnäbelchen ruft
Nach der Mama

Wo ist sie?
Wo bist du hier bloß?
Du wolltest doch nur ein bisschen fliegen
So wie die anderen auch

Dieser Wind
Der ist so gemein
Hier hast du Ruhe
Der Wind ist schwächer auf dem Balkon

Die Sonne wandert
Dein schützender Schatten wird weniger
Dein Schnäbelchen ruft
Nach der Mama

Dein kleines Herz
Ich spüre es mit dir
Es klopft und ängstigt dich
Wo ist sie?

Unsere Menschenherzen kennen das auch
Egal wie groß oder klein
Der Ruf nach Mama
Und wie es sich im Herzen anfühlt

Wenn sie nicht da ist
Nicht kommt
Schütze dein Herz kleines Baby
Im Geiste umarme ich dich

Bin für dich da
Innen
Dein Flaum weht mit dem Wind
Die Sonne berührt dein Schäbelchen

Und fort
Fort fliegst du
Noch ungelenk
Ich schaue dir nach

Deine Flügel tragen dich noch nicht richtig
Das Spiel mit dem Wind
Darfst du noch lernen
Wirst du

Und du
weißt das auch
Unbewusst
Mit Urvertrauen

Deine Mama
Da ist sie
Sie war immer da
Ganz nah

© Ju. feelingwords

Achtsamkeitsübung “Flight”

04.05.2021 | Judith Eherer | feeling&words

Achtsamkeitsübung »Flight«

zum Gedicht »Montagsgedanken«

MONTAGSGEDANKEN


Hey du Montag
Bist du ein Lieber?

Wie fühlst du dich an?

Nach einem leeren Notizbuch
Dessen Seiten unendlichen Raum
Für Abenteuer haben?

Nach einem gefüllten Buch
Mit Erinnerungen und Erfahrungen
Und wenig Raum für Neues?

Hey du Montag
Bist du eine Liebe?

Wie fühlst du dich an?

Nach Sonne und Kaffeeduft
Dessen Genuss und Freude
Für Zuversicht sorgen?

Nach Schatten und Wind
Mit kühlem, frischem Kopf
Und ganz viel Raum für Neues?

Dieses Gedicht enthält eine Achtsamkeitsübung. Hast du sie entdeckt? 

Falls ja, denkst du dir vielleicht, was das soll? Zu banal? Sieht doch jede*r? 

Oft ist es genau das Offensichtliche, das übersehen wird, was wir übergehen, schnell und unachtsam. 

Für alle, die sich im Alltag in Achtsamkeit üben wollen, ist also selbst das Erkennen der Botschaft eine solche.

Wie oft passiert das? Wie viel sehen und erkennen wir und nehmen es doch nicht wahr oder nur flüchtig? Wenn wir über ein Gedicht wie die Montagsgedanken nur drüber fliegen, wie viel haben wir dann den Tag über nicht achtsam wahrgenommen?

Natürlich können wir nicht 100 Prozent aufmerksam sein. Immer präsent. Doch wünschen wir uns nicht, zumindest etwas mehr unserer Erlebnisse wertzuschätzen? Es fehlt nicht an Zeit. Es ist eine Übungssache. 

Wir können das jetzt gemeinsam machen. Ich zeige dir eine Übung in Achtsamkeit, die du in deinen Alltag einbauen kannst. Ich mache sie gerne Abends vorm Einschlafen, weil sie mich beruhigt und ich durch sie schöne Gedanken mit in den Schlaf nehme. 

Aber die Übung lässt sich immer machen, auch zwischendurch. Denn sie dauert so lange du möchtest. Alleine den Zeitpunkt zu fühlen ist schon eine Übung in Achtsamkeit – dir selbst gegenüber.

Achtsamkeitsübung »Flight«

Setze dich bequem hin, auf einen Stuhl oder in die Meditationshocke, ganz wie du möchtest und so, dass du frei atmen kannst.

Wenn du weder schwanger bist, noch an einer Herz- / Kreislauferkrankung leidest, empfehle ich dir die 
sogenannte 4-7-8 Atmung.

Atme 4 Sekunden tief in den Bauch ein.
Halte den Atem 7 Sekunden an.
Atme langsam - 8 Sekunden - vollständig wieder aus.

Ich liebe diese Art zu atmen, sie beruhigt mich und lässt mich tiefer eintauchen, in die Meditation oder Achtsamkeitsübung. Während einer Medi halte ich ganz natürlich den Atem lange an und atme auch sehr langsam wieder aus, sodass die 4-7-8 Atmung für mich sehr gut passt.

Dennoch ist sie nur eine Empfehlung und nicht notwendig für die Übung, die ich dir nun gleich schildere. Du kannst atmen wie es für dich am entspannendsten ist.
Wiederhole die tiefe Atmung so lange, bis du spürst, dass du ruhiger wirst, die Außengeräusche leiser werden, du tiefer eintauchst in den Moment …

Und nun begib dich in Gedanken an heute Morgen. Stell dir vor, du siehst dich und deinen Tag wie einen Film aus der Perspektive einer Drohne. Du fliegst also durch deinen Tag. Langsam, vor allem langsam.

Aufwachen, aufstehen, Bad, Küche, Gespräche, aus dem Haus gehen oder ins HomeOffice … einkaufen, putzen, joggen, was auch immer.

Halte die Gedanken, die Erinnerung nicht fest, flieg durch deinen Tag. 

Es geht nicht darum, etwas zu bewerten oder nicht zu vergessen. Je nachdem wie gut du dich spürst, wirst du bei manchen Situationen eine Veränderung wahrnehmen. Das kann ein Zwicken im Bauch sein, ein unbeabsichtigter tieferer Atemzug, oder du hältst plötzlich den Atem an, oder dein Puls verändert sich … Die Zeichen sind unterschiedlich, doch je achtsamer du durch deinen Tag „fliegst“, umso leichter wirst du sie bemerken.

Wenn es geschieht, dann drücke - in Gedanken natürlich - die Pause-Taste an der Drohne. Halte inne. Vielleicht siehst du nicht sofort, warum da ein Impuls war. Dann „zoome“ in den Moment hinein. 

Denn während des Tages hast du unbewusst etwas wahrgenommen und diesem Etwas widmest du jetzt deine Aufmerksamkeit. Vielleicht ist es ein Gedanke, vielleicht eine Liedzeile, vielleicht ein Slogan auf einer Werbetafel, vielleicht ein Satz in einer E-Mail, ein Blick eines Menschen, ein Lächeln … Zoome in den Moment und schau ihn dir an.

Wenn es sich gezeigt hat, kannst du dich innerlich bedanken und wieder weiter durch deinen Tag fliegen. 

Es ist auch möglich, dass sich anfangs gar nichts zeigt oder du keine Impulse wahrnimmst. Stresse dich nicht damit, es kann dauern, doch auch das Üben hilft dir schon. Irgendwann wird es so weit sein und du wirst selbst das leiseste Zeichen wahrnehmen.

Manchmal zeigt sich ein solcher Moment, manchmal mehrere. Es spielt keine Rolle. Was ich erlebe ist, dass mit etwas Übung, diese Momente schon während des Tages, während des Erlebens bewusster wahrgenommen werden. Dann ist die Achtsamkeitsübung im Alltag angekommen. 

Wenn dein Flug zu Ende ist und du am jetzigen Zeitpunkt angekommen bist, kannst du gerne die positiven Aha-Momente in ein Notizbuch schreiben. Ich nenne es Dankbarkeitsbuch und ich notiere darin täglich mindestens drei Dinge oder Erlebnisse für dich ich dankbar bin.

Diese Übung für heute aufgeschrieben und geteilt zu haben, schreibe ich ganz sicher hinein. Ich bin dankbar, mir selbst gegenüber, dies tatsächlich gemacht zu haben.

Atmen wir noch einmal gemeinsam tief, tief ein und wieder aus, das tut gut und verbindet.

So, und was die Achtsamkeitsübung im Gedicht „Montagsgedanken“ betrifft, kommt hier die Auflösung:

Es beginnt mit dem Montag in der männlichen Form. DER Montag und der zaghaften Frage, wie er sich wohl anfühlen wird? Oft ist Angst oder zumindest Unwohlsein ein Begleiter des Montags. Deshalb stelle ich ihm eine »Montagin« zur Seite. Wie bei Yin und Yang. Das Gedicht ist eine Harmonie und diese Energie möchte ich in den Worten mit in die Woche geben.

Die Harmonie wird unterstrichen durch gleichlautende Satzanfänge.

Schau nochmal hin, von „Hey“ bis „Und“ beginnen er und sie mit denselben Worten.

Oft beginnt im Leben etwas gleich und endet doch völlig anders. Eine Frage des Blickwinkels und eben auch der Achtsamkeit.

In diesem Sinne,

hab eine schöne Zeit, sie ist für dich.

Judith

Sehnsucht Leben

27.01.2021 | Judith Eherer | feeling&words

Die Sehnsucht
Sie schreibt Worte ins Herz
Sie ist eine große Dichterin
Sie füllt die Zeilen
In der Tiefe der Seele mit
Leben
Die Träume 
Sie erschaffen Visionen
Sie sind reinste Energie
Sie treiben uns vorwärts
Begleiten treu den Weg durchs
Leben
Die Hoffnung 
Sie malt Bilder im Kopf
Sie ist eine große Künstlerin
Sie erweckt die Farben
Auf der Leinwand des Glaubens zum
Leben
Die Liebe 
Sie zeigt uns den Sinn
Sie ist die höchste Macht
Sie verzaubert die Gefühle
Strebt nach der Wahrheit in unserem
Leben
Die Geduld 
Sie hadert mit den Zweifeln 
Sie ist getragen von Hoffnung 
Sie begleitet die Träume 
Der Sehnsucht nach Liebe im 
Leben

Herzgedanken 13.4.2010

© Judith Eherer • feelingwords

♡ Danke Diana für das zauberhafte Winterbild ♡

Gedankenfühlen

Ein Wort, so schön wie gefährlich, doch mit verborgener Hilfe – und einem Danke in der Mitte.

Dass ich meine Gedanken fühlen kann klingt logisch und nachvollziehbar. Dennoch dauerte es viele Lebensjahre, bis diese Weisheit zu mir durch drang.

Fühlen, Gefühle, mein Lebenselixier. Darauf baue ich seit ich denken kann. Oh, was ist das? Ich verwende es selbst in meinen Worten. Fühlen solange ich denken kann.

Die Verbindung war mir also schon klar, deshalb ist sie so vertraut und so einleuchtend.

Doch halt, wenn ich meine Gefühle denke, beziehungsweise sie mit meinem Denken erst erschaffe, was ist dann mit diesen tiefen Gefühlen? Die aus dem Bauch heraus? Die, die mich leiten, begleiten, mir antworten?

Es muss zweierlei Arten von Gefühlen geben und ich mache mich nun auf, sie zu ergründen.

zu nah – gefühlt

Vieles in meinem Leben verarbeite ich schreibend. So wie diese Begegnung vor ein paar Wochen, wie du sie weiter unten lesen kannst. Ich bin sehr dankbar, dass ich die Situation auf – für mich neue – Art und Weise gelöst habe.

Dieses intensive Fühlen, diese feine Wahrnehmung, sie kommt immer mehr zu mir zurück. Vor etwa 10 Jahren war sie sehr intensiv, so sehr, dass ich mich damit unwohl fühlte. Dann gab es einen Bruch, vieles änderte sich in meinem Leben und erst seit gut einem Jahr fühle ich wieder und klarer. Heute kann ich besser damit umgehen, es macht mir keine Angst mehr und es ist auch nichts was ich verbergen oder verleugnen muss.

Im Grunde brauche ich es nicht einmal thematisieren, doch in Gesprächen kam heraus, dass dies auch anderen dient bzw. nützlich ist, um mit eigenen, ähnlichen Empfindungen umzugehen.

ZU NAH GEFÜHLT

Du kommst mir gerade
Zu nah
Nicht körperlich
Gefühlt

Deine Wut
Dein Stress
Deine Ungeduld
Wie ein verletztes Tier

Oh
Das triggert dich
Dabei habe ich es nur
Gedacht

Mein erster Impuls war
Weglaufen
Doch ich habe gelernt
Besser damit umzugehen

Ich atme
Konzentriere mich
Auf den Atem und
Umarme dich in Gedanken

So liebevoll 
Und freundschaftlich
Wie es mir 
Gerade möglich ist

Ich atme weiter
Tief in mein Herz und
Stelle mir vor
Wie es sich lädt

Mit Verständnis
Zeit
Wärme 
Und Liebe

All das fließt 
Zu dir
Ich spüre
Visualisiere es

Die Umarmung
Die innere Ruhe
Mein 
Für dich da sein

Ich atme 
Immer ruhiger
Bewusster
Feiner

Ich kenne dich nicht
Sehe nicht
Wer du bist
Wie du aussiehst

Ich fühle 
Dich
Und 
Was du aussendest

Uns trennt
Ein Einkaufswagen
Wir stehen hintereinander
An der Kasse

Schon allein wie du 
Die Waren auf's Band warfst
Lies mich 
Zusammenzucken

Ich drehte mich nicht um
Widerstand dem Impuls
Noch eine Runde zu machen
Im Laden

Irgendwas zu suchen
Nur
Damit ich dich
Nicht wahrnehmen muss

Doch
Ja
Dem Leben sei Dank
Und den Erfahrungen

Es geht
Ging
Auch anders
Liebevoller

Beim Zahlen hätte ich
Aufblicken können
Dein Gesicht sehen
Doch ich ließ es sein

Es spielt keine Rolle
Ich fühle deine Ruhe
Deine neue Ruhe
Und wie sie dich wundert

Ganz gleich woher sie kommt
Du hast sie angenommen
Die guten Gefühle
Die dir gesendet wurden

Die innere Aufmerksamkeit
Nur für dich
Alles Gute wünsch ich dir
Liebe Unbekannte

Wer sich da sieht oder angesprochen fühlt, liebe Seele, sei dir gewiss, dein Fühlen ist wesentlich. Es ist weder eine Gabe noch eine Bürde. In dir schlägt ein Herz und ein ganzes Universum an Wundern brachte dich ins Leben. Erlaube dir den Prozess, erlaube dir, damit umzugehen. Fühle. Ja, fühle.

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