Schlagwort: Dankbarkeit

Silvesterspaziergang in Wien

Eine Begegnung

Excuse me!

Ja?

Excuse me, my English is not good.

Oh, not a problem, my English is also bad.

Great!

(…)

Are you living in Vienna?

Yes.

Oh, this is great!

Ja. Really. Thank you.

Do you visit your family at Christmas?

Oh yes, it was lovely.

So great! You are blessed!

Right.

Can you walk with your legs?

Yes. (?)

Great!

Yap. I’m grateful.

Oh, I love you! Do you have a dream?

(…)

Do you have a dream????

hmmmmm…

Do you have a dream?

It’s not so simple to say … I can’t remember … No, I don’t have a dream now …

This is great!

What?

This is great! You can now dream whatever you want! Oh, I love your great chance!

(…)

♥ Happy 2019 ♥

Danke 2019

Was für ein Jahr!

Es wundert mich stets aufs Neue, wie viel in so ein Jahr passt. Danke 2019 und bye bye, du lehrtest mich viel und herzlich und tränenreich und mutig und bangend und froh und traurig und staunend und dankbar und lachend und voller Wunder und mit Willkommen und Abschieden 🥀

✨ Danke auch, dass ich die feelingwords.de Seite wieder zurückbekam und somit die Sternenflaum beginnen konnte 

✨ Danke an alle LeserInnen und BesucherInnen dieser Seite

✨ Danke an alle UnterstützerInnen, die mir halfen, das Projekt “feelingwords” ins Leben zurückzurufen

✨ Danke natürlich an Sternenflaum und Fee und das Licht

✨ Danke 2019 – i gfrei mi dennoch so richtig gscheid auf 2020 

Balsam für die Seele

Den Satz »Balsam für die Seele« habe ich bei einem Spaziergang in der Stadt gelesen. Wo genau weiß ich nicht mehr, jedoch, er blieb hängen, der Satz.

Er erinnerte mich an früher. Es gab eine Zeit, da meinte ich, meine Seele würde weinen. Ich hatte keine genaue Vorstellung davon, was »Seele« ist, doch ich fühlte eine innere Traurigkeit, die ich mir mit meinem Verstand nicht erklären konnte. Mein Leben war schön, es gab keinen Grund unglücklich zu sein. Dennoch, etwas in mir weinte. Jetzt nicht mehr, weil ich nun weiß, was dieses innere Weinen war – Sehnsucht. 

Es braucht keinen Balsam für die Seele, die Seele selbst ist der Balsam. Sie ist die Liebe in mir, sie ist meine eigene Fürsorge, mein eigenes »Liebhaben«, mein inneres Zuhause.

Wie an einem schönen Ort, an dem man sich gar nicht satt fühlen kann, wo es so herrlich ist, dass es kaum zu begreifen ist, man ist dort und sehnt sich danach, dort zu bleiben. 

BEI SICH SEIN

IN SICH SEIN

ZUHAUSE SEIN

DISRUPT-HER ein Buchgewinn

Das Buch „DISRUPT-HER“ von Miki Agrawal / Kamphausen Verlag habe ich auf Instagram von Katharina Heilen gewonnen.

Hier mein Dankeschön

Gestern fand ich ein Buch in meinem Postkasten. Schon allein das Päckchen zu sehen und anzugreifen war die reinste Freude! Ein bisschen wie an Weihnachten, wenn das Herz schon hüpft, weil die Hände ein Buch meinen zu erahnen.

In diesem Fall eben nur ähnlich, weil ich es schon wusste, mich bereits darauf freute. Die liebe Katharina Heilen hat vor einigen Tagen ein Buch verlost – und ja (!) ich habe eines davon gewonnen. Die Dankbarkeit überschlägt sich gerade in mir, denn es ist soviel mehr als mal etwas gewinnen. Das Buch kaum aufgeschlagen, wusste ich bereits, das geplante Abendprogramm wird geändert. 


„Wie sie die eigenen Grenzen für immer vergessen und ihre Träume verwirklichen.“

„Ein Buch, das dazu inspiriert, das eigene Leben anders zu leben: mutiger, selbstbewusster – frei von Grenzen.“

PRESSEINFORMATION KAMPHAUSEN.MEDIA


Heißen Kakao, Sessel, Kuscheldecke und lesen + nachdenken + noch mehr denken + freuen.

Es ist kein Roman, nichts was ich einfach mal so an einem Abend durchlese.

DISRUPT-HER von Miki Agrawal ist
„Ein Manifest für die selbstbestimmte Frau“. 

ISBN: 978-395883-388-3 Kamphausen Media Verlag

Gestern schaffte ich die Einleitung und das erste Kapitel. Dieses werde ich heute noch einmal lesen, denn es bescherte mir viel wertvolle Innenarbeit.

Die größte Freude war, dass ich bevor ich nach Hause kam und den Briefkasten leerte, genau das machte, was im ersten Kapitel beschrieben wird: Staunen.

Ich fuhr mit einer alten Bim (Straßenbahn) durchs vorweihnachtliche Wien und ließ mich berieseln von den Lichtern und der Stimmung. Es war so ein Genuss, ich mag Wien auch sonst sehr, doch an manchen Tagen oder in manchen Momenten, da könnte ich die Stadt glatt umarmen. Wien ist oft für mich mehr ein Wesen als ein Ort.

Das schöne hier sind auch die vielen Touristen. Da falle ich als staunende erwachsene Frau nicht sonderlich auf. Nicht dass mich das stören würde, dennoch ist es angenehm. 

Denn, es kommt durchaus vor, dass sich andere durch mein Staunen irritiert fühlen, mal vorsichtig ausgedrückt. Ich hörte Sätze wie: 

„Du bist doch kein Kind mehr.“

„Für sowas hab ich keine Zeit.“

„Schaut irgendwie behindert aus.“

„Werd erwachsen.“

Nun, zum Glück gibt es Urlaube und Reisen und Theater und Kino und Museen. Da können dann auch die „Erwachsenen“ heimlich staunen. Manchmal kommt es mir so vor, als hieße erwachsen werden, aus dem Leben herauszuwachsen, sich irgendwie parallel entwickeln. Kein Wunder, dass dann alle ihre Mitte suchen und sich Erdung wünschen.

Ach ja, geerdet bin ich auch nicht, heißt es. Weil ich den Kopf in den Wolken hätte.

Ehrlich, ich höre das und früher verstörten mich solche Aussagen sehr. Heute nicht mehr. Auch dafür bin ich dankbar.

Apropos staunen – Sternenflaum freut sich auf dich, schau hier

Frau sein

Frau sein ist mehr, als der Tochter zu entwachsen. Es ist mehr als dieses Leben. Frau sein ist erinnern.

Nicht nur zur Zeit des Samhain, doch speziell dann, mit mehr Intensität, ein Gedenken, Denken, Erinnern, Wahrhaben und Andenken der Ahninnen.

Was mich als Frau ausmacht ist viel mehr als das was ich bin. Mehr als mein Leben, meine Entscheidungen und Erfahrungen. Es ist auch mehr als das, was ich über mich denke. Viel mehr als das, was andere denken.

Ich fühle vor allem eine tiefe Verbundenheit mit den Frauen der vergangenen Zeit. Da spüre ich, dass Tod nur eine Veränderung ist.

Es sind dabei nicht nur jene, die ich persönlich kannte. Das ganze Leben, das ganze Sein und Werden geht viel weiter als nur diese kurze Dekade.

Wir begegnen uns.

Hier und Jetzt. Gestern und Vorgestern. In diesem Leben und in anderen.

Ich streichle sanft über das Holz. Mein Urgroßvater hatte es in den Händen, hat es bearbeitet, einen Küchenschrank daraus gebaut. Dieses Möbel begleitet mich, erinnert an die Uroma, die Kindheit, an alte Zeit. Erinnert an eine Frau, die weder Kühlschrank noch Telefon hatte, deren Haus aber ein Heim war. Ich atme den Duft der Küche. Sehe mich im wilden Garten unter den Obstbäumen …

Ich bin froh, dass ich meine vielen Fragen auch noch heute an sie richten kann. An sie und unsere Schwestern, an mich und meine Leben.

WIR sind. Frauen.

Vor etwa 7 Jahren in der Schweiz – auch eine Erinnerung – an mich – damals

Da ich glaube, dass wir durchaus in den Leben in verschiedene Geschlechterrollen schlüpfen, schließt dieses feine Erinnern die Opas und Onkels und verstorbenen Freunde nicht aus. Es sind die Seelen in uns. Diese weibliche, fühlende, verstehende und verbundene Essenz in allem.

Vielleicht braucht es deshalb einen „Vater unser“ in der Kirche. Da die Mutter aller sowieso IST. Eine umgedrehte Emanzipation von vor 2000 Jahren. Wer weiß …

Samhain soll der Ursprung der Feierlichkeiten um Ende Oktober / Anfang November sein. Darüber ranken sich Geschichten und Sagen … Für mich klar ist, dass es ein Übergang ist. Ich spüre zwei davon im Jahr. Einen eben jetzt, Ende Oktober, den anderen zum April.

Allerheiligen ist in vielen Ländern ein staatlicher Feiertag. Dabei spielt es keine Rolle, ob du oder ich diesen Glauben teilen. Es stehen auch viele an den Gräbern und Gedenken der Verstorbenen, dabei wäre doch das erst morgen, an Allerseelen. Das Heiligengedenken ist ein Feiertag, das Gedenken an die eigenen Ahnen nicht. Beim Gräbergang wird das vermischt. Seltsam irgendwie. Darf ich sagen, dass mir die Ahnen und Ahninnen heilig sind? Mir persönlich?

Es brennt ein Licht für euch. Manchmal in einer Kapelle, manchmal hier auf dem Tisch, immer in meinem Herzen.