Sternenflaum 2 | 2. Kapitel »Herzatmen«

Sternenflaum 2 | 2. Kapitel »Herzatmen«

Die Sternenflaum-Geschichte Teil 2 »Den inneren Antworten lauschen«

Eine Fortsetzungsgeschichte, hier online zu lesen. Jeden Montag und Donnerstag erscheinen neue Kapitel. Es gibt auch ein Beitrags-Abo, um keines zu verpassen.

Feder Grafik. Sternenflaum 2 | Herzatmen

Wenn ich träume

Wenn ich träume
ganz allein
lehn ich mich an dich
schöner Schein

Wenn ich mich freue
ohne dich
lach ich noch lauter
und sehne mich

Wenn ich träume
ganz nah bei dir
fühl ich mein Glück
so hoffend in mir

Wenn ich mich freue
dass es dich gibt
bin ich so dankbar
ins Leben verliebt

Wenn ich räume
dass du glücklich bist
spür ich die Liebe
hab lang sie vermisst

Wenn ich mich freue
über alles was war
verdräng ich die Schmerzen
es war wunderbar

Wenn ich träume
dich wieder zu sehn
überkommt mich die Angst
weil du wieder wirst gehn

©Judith Eherer

»Wenn ich an dich denke, atmet mein Herz tief. Es weitet sich mit jedem Buchstaben deines Namens …«

So sitze ich nun hier und frage mich, was das alles soll. Was ich hier soll, in diesem Traum der vielleicht doch keiner ist. Diese Reise zu Nara. Ja, ich habe verstanden, dass dies ein Wortspiel meint, dass Nara die Abkürzung für „natürlichster Raum“ ist. Der natürlichste Raum, in mir, wo sonst. Ich in mir, die Reise zu mir. Als wäre ich nicht sowieso immer mit mir. Vielleicht nicht bewusst genug. Sonst wäre das hier ja alles nicht passiert. Wo ist eigentlich Sternenflaum? Hallo? Flaumi?

Liebste Fee, stets in deiner Nähe.

Manchmal ist mir das Unheimlich. Ich sehe dich nicht, nehme dich nicht wahr, doch sobald ich dich vermisse und rufe bist du da.

Du hast die Silbe Un- benutzt. Hast du darüber schon einmal nachgedacht?

Nein, Flaumi, hab ich nicht. Aber ehrlich gesagt, interessiert mich das gerade wenig. Mein Herz weint und ich bin selbst wieder Achterbahn gefahren und es tat mir nicht gut und …

Ich bin da. Du hast es selbst vorhin gesagt, ich bin immer da. Du nimmst mich wahr, sobald du mich rufst.

Ja, stimmt schon. Danke. Doch ach, ich bin traurig und verletzt und verwirrt …

Du wundervolles Wesen, willst du mir dennoch etwas Aufmerksamkeit widmen und zuhören, was ich dir erzählen möchte?

Natürlich, klar. Flaumi, du hast ja schon immer deine eigene Art gehabt, mir etwas nahezubringen. Also erzähl, was meinst du mit der Silbe Un-?

Es heißt, es muss immer erst etwas passieren, damit der Mensch zum Umdenken und ins Handeln kommt.

Das ist schwer für mich zu akzeptieren. Was wünschte ich es mir, dass schon vor einem Unglück …

Dabei, schau das Wort U n g l ü c k.

Ja, wir setzen die Silbe un- vor ein gutes Wort, wenn es uns schwerfällt, das totale Gegenteil zu erfassen. Ein bisschen vom Schönen bleibt erhalten, vielleicht dient das der Hoffnung und damit wir es nicht ganz aufgeben. Un-heilbar. Un-gern. Un-möglich.

Es gibt sie nicht, die perfekte, makellose Welt und so wird das un- auch vor Wörter gesetzt, die einem das vor Augen halten. Un-zerstörbar. Un-verwundbar. Un-getrennt. Es hat etwas Ehrliches an sich beide Seiten zu sehen.

Können wir auch beide Seiten leben?

Die Frage stellt sich nicht. Unverwundbar ist nichts auf der Welt. Der Mensch nicht, Körper und Seelen nicht, die Natur nicht und selbst die Maschinen nicht.

Können wir lernen damit umzugehen? Das Herz Heilung atmen lassen? Erinnerungstränen in Liebe fließen lassen? Schmerz nicht zu verdrängen …

Ich möchte mein Herz achten und dankbar sein.

Du weißt, Sternenflaum, manchmal wird es ganz groß und es schlägt so wild, dass es mir schon Angst macht. Schrei, höre ich es in mir drin. Schrei endlich! Doch so wenig wie ich darauf höre, so wenig hören es die anderen. Was immer im Herzen und in der Seele passiert, es ist in mir. Wenn ein Unglück passierte, dann kommen die Fragen. Die Un-sicherheit. Wir fragen, ob wir uns hätten anders verhalten können. Dabei ist es schon im Wort. Wir wissen sicher, dass dem nicht so ist. Wir lernen nichts darüber und wachsen doch damit auf. Das Gute daran ist, dass wir dadurch Empathie empfinden können.Ist gelebte Empathie das bessere Verstanden werden?

Nach einem Unglück drückt sie sich in Trost aus und in Beileid. Doch pass auf, achte auf dein Herz, atme in dein Herz und frage es, frage dich in deinem Inneren, ob das für dich stimmt.

Mein Herz weitet sich. Atmet die Erinnerung, den Schmerz, die Trauer und auch die Liebe.

~ Onkel Hansi und seiner Familie gewidmet

Engel Sternenflaum 2 | Herzatmen

»Ich möchte mein Herz achten und dankbar sein.«

Dieses Zitat aus diesem Kapitel ist mir so wertvoll, denn es ist ein Ja zu sich selbst. Wir können nicht oft genug »Ja« zu uns selbst sagen. Es ist unser Herz, das für uns schlägt, wir dürfen es achten und dankbar sein und wir dürfen den Herzen gedenken, die nicht mehr schlagen. Sie haben dennoch nicht aufgehört zu lieben.

Judith Eherer • feeling&words

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Sternenflaum 2 | 1. Kapitel »Achterbahnfahren«

»Den inneren Antworten lauschen« ist der Titel des zweiten Teils der Sternenflaum-Geschichte. Immer Montags und Donnerstag erscheinen neue Kapitel. Hole dir das Beitrags-Abo um keines zu verpassen.

Neu hier? Beginne mit dem 1. Kapitel aus Sternenflaum 1 “Fee”

Sternenflaum 2 | 1. Kapitel »Achterbahnfahren«

Liebste Fee, seit einiger Zeit schaue ich dir nun gebannt und interessiert zu. Deine letzten Worte, die du mehr gesungen und getanzt als gesprochen hast, klingen noch in meinem Kopf und in meinem Herzen. Eine wahre Freude!

Flaumi! Du bist da. Danke. Ja, ich fühlte mich großartig! Voller Leben und Energie und allem einfach! So wundervoll!

Fühltest?

Ja, in mir ist es wie bei dir, in der Erinnerung ein Traum.

Kann ich etwas für dich tun?

Hast du schon! Du bist da.

Erzählst du mir, was dich bewegt?

Es ist, als wäre ich in der schönsten Achterbahnfahrt der Welt dabei gewesen und anstatt es weiter zu genießen, bin ich wieder ausgestiegen. Jetzt schaue ich anderen zu. So als wäre es nicht okay, ständig zu fahren, ständig auf und nieder zu erleben und Loopings und Bauchkribbeln und alles das. So als wäre ich feige geworden und schau nur noch vom Rand aus zu.

Vielleicht schwirrt dir auch nur der Kopf und du machst eine Rast.

Echt jetzt? Das meinst du?

Klar. Du liebst das Achterbahnfahren. In echt und als Metapher für dein Leben. Eine Pause ist doch voll okay.

Stimmt. Stimmt!

Dann geht’s jetzt wieder los?

Ja Flaumi! Und wie!

Vom Glück

Ist es nicht Glück,
von Fremden ein
Lächeln zu bekommen?

Ist es nicht Glück,
von Unbekannten
Lob zu hören?

Ist es nicht Glück,
mit Freunden die
Sonne zu genießen?

Ist es nicht Glück,
wenn Menschen sich freuen,
dass es dich gibt?

Ist es nicht Glück,
wenn du Worte bekommst,
die dich lieb umarmen?

Ist es nicht Glück,
Herzen zu berühren
die du nicht mal kennst?

Ist es nicht Glück?
Doch,
ist es!

©Judith Eherer

Danke fürs Lesen! Es bedeutet mir viel, dass du das Entstehen der Sternenflaum-Geschichte mitverfolgst. 

Dieses Kapitel ist auch ein liebevoller Reminder an dich. Wenn du das nächste Mal das Gefühl hast, dass du nicht weiterkommst oder etwas nicht schnell genug geht, halte doch mal inne und raste. Es mag paradox klingen, doch es funktioniert, ich habe es vielfach erprobt. Nach einer Pause ist der Kopf klarer, Ideen haben wieder Raum. Natürlich nur, wenn du sie dir nicht zum Vorwurf machst. Sternenflaum erinnert dich gerne daran.

Möchtest du dabei Hilfe? Ausgewählte Sternenflaum-Sprüche gibt es in meinem Shop z. B. auf einem Kaffeebecher. So hast du Flaumi direkt vor Augen.

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Gedanken zum 4. Advent

19.12.2021 | Judith Eherer | feeling&words

Mit diesem Beitrag schließt sich der Kreis dieser Mini-Serie. Gedanken zum 4. Advent sind auch Gedanken zum Jahresende und zum Leben an sich …

Dieser Sonntag vor Weihnachten, auch noch vor der Wintersonnenwende, bringt mit dem Licht der vier Kerzen eine Symbolik, die ich auch sonst wahrnehme: Wir können es nicht erwarten. 

Am 21.12.2021 ist laut jetzigem Kalender die Wintersonnenwende. Die tiefste und längste Nacht des Jahres. Alles bewegt sich auf diese Dunkelheit zu und wir wollen das nicht, wir zünden Kerzen an und machen Lichter überall. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, dann steht das Christkind vor der Tür. Dieser alte Kinderreim zeigt ganz gut, wie wir das handhaben, mit der Erwartung.

Dabei ist es ein natürlicher Kreislauf. Ab dem 22.ten wird es wieder von ganz allein heller, Tag für Tag. Nach dem derzeitigen Kalender ist das der 25.12.2021. Das ist sehr verwirrend, aber es gab nun mal schon viele Zeitrechnungen und -erfassungen.

Judith Eherer - feelingwords

Wir könnten hineinspüren.

Eine Rückkehr zu unserem Fühlen, unserer Gabe der feinen Wahrnehmung. Es klingt utopisch, obwohl es in unserem Ursprung liegt. Rituale und Gebräuche der Ahnen wurden abgelöst von Traditionen, an die man sich zu halten hat, dem Frieden willen.

Es will niemand hören, dass die »Christi Geburt« erst im 4. Jahrhundert nach Christus auf den 24. Dezember gelegt wurde. Niemand kennt den wahren Geburtstag. Es wurde das Lichtfest gewählt, das Licht kommt zurück, ein perfekter Zeitpunkt für die Geburt von Gottes Sohn. Klug gewählt und es ist auch wirklich ein guter Tag für ein Fest, war es wohl schon immer. 

Ich wünschte mir, dass die Menschen an diesem Tag nicht in Familienstreitigkeiten wegen Geschenken oder Pünktlichkeit oder Sauberkeit oder Dekoration oder Fisch, Fleisch, Gemüse streiten würden, sondern die Wandlung feierten. 

Die Wandlung der Dunkelheit ins Licht.

Auch sinnbildlich können wir das gut gebrauchen. Wir hoffen so sehr, dass alles wieder gut wird, dabei könnten wir vertrauen haben, vertrauen ins Leben, welches, wie die Natur, immer wieder von Dunkel zu Hell wird.

Zurück zum Licht. 

Diese Gedanken und Worte berühren und bringen mich zum Weinen. Die Art von Tränen, für die es keine Worte gibt. Tränen, die nicht äußerlich sichtbar, nicht körperlich spürbar sind. 

Diese Zeiten, gepaart mit dem Winter, der kurzen Tage und langen Nächte, der Kälte und den beißenden Winden, es ist schwer, sie einfach anzunehmen, zu sagen, das ist jetzt die Zeit, die Zeitqualität und sie ändert sich wieder. Ja, ich spüre das natürlich auch und ja, ich zünde ebenfalls Kerzen an, mache Licht, halte die Dunkelheit nicht einfach aus.

Gedanken zum 4. Advent

Diese Mini-Serie hat sich ergeben, sie war nicht geplant. Als ich den ersten Beitrag schrieb, dachte ich mir noch »wenn ich sie dem ersten Advent widme, muss ich auch für die anderen Adventsonntage Beiträge schreiben«. Nun, mir wird schon was einfallen, vertraute ich mir einfach so. Ich schreibe viel und meist ergibt sich ein Text, den ich vorher nicht einmal ahnte.

Der 4. Advent ist auch ein guter Tag, um das alte Jahr Revue passieren zu lassen. Eben noch vor der Sonnwende, wenn alles wieder neu beginnt. Wir feiern das zu Silvester, was ich ehrlich gesagt, nicht verstehe. Es ist der Namenstag eines Bischofs der zu einem Zeitrechnungstag wurde. Wir vergeben ein neues Datum, eine neue Zahl und das feiern wir dann. Finde nur ich das seltsam? Ich möchte lieber den Tag der Sonnwende feiern und die Zeiten des Übergangs, des Wandels. Zudem, wäre es als Neubeginn nicht passender, den Namenstag einer Frau zu feiern? Die Geburt, die Frau, wurde geändert in die Schöpfung, der Mann. Tja.

Gedanken. Hinterfragend, achtsam, bewusst und immer bewusster werdend. Auch hier sind wir in der Wandlung. Noch still, denn es ist immer noch Winter. Das laute krachen und feiern passt für mich nicht in diese Zeit. Mit den Böllern die vergangenen Geister verjagen klingt dabei auch nicht besser. 

Ich fürchte mich nicht vor Geistern.

Manchmal denke ich, ist in mir einiges von dem ganz alten mehr präsent, als das An- und Umerzogene seit gut 2000 Jahren. Ich fühle mich alten Gebräuchen und Erklärungen viel näher.

Wir tragen alle Schatten in uns und mit der Sonnwende können wir Licht in uns bringen. Die Zeit nutzen, um uns anzusehen, wer wir sind, welche Entscheidungen wir getroffen haben, welches Verhalten wir zeigten, wie wir lebten, das Jahr über, mit uns selbst, der Familie und allen.

Lieber wird mit Krach alles gelöscht und mit viel Hoffnung ins Neue gestartet. Dabei sehen wir doch, wie wenig das nützt. Wir könnten auch mal mutig nach innen lauschen, Antworten suchen und Lösungen erforschen. Oder das neue Licht nutzen, um wieder auf uns zuzugehen, mit Respekt und Anstand, mit Neugierde und dem Vertrauen, dass alles weitergeht, sich das Leben weiterlebt und wir nicht ohnmächtiger Teil davon sind, der einfach mitgeschliffen wird. Wir könnten uns mit dem Licht aus der Dunkelheit der Gedanken befreien. Der wütenden und lauten und rechthaberischen Gedanken.

Wir könnten uns den friedvollen, inspirierenden und wärmenden Gedanken lichtvoll zuwenden.

Licht hilft bei Angst.

Das Licht kommt zurück.

Immer wieder.

Wintersonne. Gedanken zum 4. Advent

Es ist möglich, dass dies der letzte Beitrag in diesem Jahr war. Er fühlt sich gut an, ein schöner Abschlusstext. Obwohl ich noch einen Jahresrückblick schreibe, denn in diesem Jahr ist auch viel Schönes geschehen. Je nach Energie beim Schreiben könnten es auch Worte für das Neujahr sein. Ja, für das neue Jahr habe ich Träume und Wünsche und Visionen und auch Vertrauen. Einiges ist schon in Vorbereitung, wartet auf den Frühling …

Es geht weiter mit den »feelingwords«, auch mit der Sternenflaum-Geschichte und dem feelingwords-Shop. Neue Designs werden kommen und auch für Instagram habe ich mir Neues überlegt …

Jetzt ist aber erstmal noch Ruhe angesagt. Wir sind noch in der Dunkelzeit, auch wenn mich gerade die Sonne neckt, weil sie so schön tief stehend in die Wohnung blinzelt. 

Denn das dürfen wir nicht vergessen: Es ist nicht nur dunkel. Es ist auch Tag und es scheint auch mal die Sonne sichtbar. Weniger als sonst im Jahr, okay, doch sie ist da. 

Genießen wir das Sonnenlicht und lassen wir uns erinnern, an unser Licht im Inneren. Unser Seelenlicht leuchtet stets, es wärmt und leitet uns, wenn wir es denn lassen.

So wünsche ich dir und allen Licht im Herzen und Sonne im Gemüt, eine besinnliche Zeit und inneren Frieden

Judith 

Kerzenlicht. Gedanken zum 4. Advent

Gedanken zum 3. Advent

12.12.2021 | Judith Eherer | feeling&words

Die Natur fühlen. An einen Baum gelehnt, Zeit genießen. Gedanken zum 3. Advent

»Ich gehe nicht mehr zurück.« Diese Worte fühlte ich vor über 10 Jahren so intensiv, so wahr in mir, dass sie bis heute unvergessen sind.

Sie bezeichnen nicht nur eine äußere Veränderung, viel mehr beinhalten sie eine natürliche Wahrheit.

Rückwärts schauen ja, rückwärtsgehen nein.

Alles ist nach vorne gerichtet, das ganze Leben, alles. Dennoch meint es nicht Wachstum um jeden Preis. Nach vorne heißt nicht größer, schneller, weiter.

Am schönsten sehen wir das an den Bäumen und den Jahreszeiten.

Wandel ist es, was bewegt. Wandel ist der Weg, ist Leben.

Oft fühlte ich mich, als würde ich mich im Kreis drehen, nicht vorwärtskommen, immer wieder am selben Punkt landen. Ich mochte das nicht. Las darüber, fand, dass ich noch etwas zu sehen habe oder zu lernen, zu erkennen vielleicht. Mein Verstand bejahte das, doch mein Gefühl nicht. Etwas schien dabei nicht zu stimmen.

Heute sehe ich, der Kreis ist ein Kreislauf, es ist der natürliche Weg, die Wandlung. Selbst, wenn ich dachte, an dem Punkt war ich doch schonmal, war das nur zum Teil richtig. Denn ich war eine andere, ich war bereits gewandelt, es ist Zeit vergangen, viele Erlebnisse und Erkenntnisse und Jahreszeiten waren darin. Es ist niemals dieselbe Judith am selben Platz. 

Ein Baum, der diesen Herbst die Blätter fallen lässt, ist nicht derselbe Baum, der nächstes Jahr die Blätter fallen lässt. Zumindest ein Jahresring kam hinzu. Viel hat er erlebt. Vögel und Insekten kamen und gingen. Winter, Frühling, Sommer, Sonne, Regen, Winde …

Wantalunga, das altdeutsche Wort für Wandlung

Der Kreislauf des Lebens meint nicht, alles immer wieder zu erleben, sondern die Zyklen zu durchlaufen, wieder und wieder und dabei sich entwickeln, wachsen und gedeihen, stark werden und für andere stark sein.

Ein Baum wächst nicht unendlich in den Himmel. Ein Wald lebt in Symbiose. Die Bäume kommunizieren miteinander, tauschen sich über Blattwerk und Wurzeln aus. Sie helfen sich mit Wasser und Informationen, sie wachsen miteinander und aneinander.

Gedanken zum 3. Advent. Engelsgrüße und Kerzenlicht.

Selbst in Wäldern, in die sich der Mensch einmischt, sind nicht alle Bäume gleich. Nicht einmal in der Zucht. Doch wir Menschen sollen es sein, gezüchtigt und erzogen, nach irgendjemandes Bild. 

Die Adventszeit ist Nachdenkzeit. Rückzugszeit. Nicht Rückwärtszeit. Die Blätter sind gefallen, der Winter ist da. Tiefe, Stille, Kälte, Ruhe. Es ist nicht die Zeit für Neues, für Erschaffen und Schöpfung. Diese Zeit kommt bald wieder, im Frühjahr. 

Adventszeit fühlen

Fast hätte ich das ignoriert, mich über die Jahreszeiten hinweggesetzt, so wie wir Menschen das ja tun. Wir machen unsere eigenen Gesetze, an die wir uns dann selbst nicht halten, weil sie eh nicht funktionieren. Doch seit einiger Zeit bin ich der Natur wieder näher. Bin wieder offen dem Fühlen und Wahrnehmen.

So spürte ich, dass im Dezember etwas Neues zu kreieren, zu veröffentlichen, nicht der richtige Zeitpunkt ist. Mein Verstand wehrte sich erstmal heftig, gab mir aus seinem Erfahrungsschatz viele kluge Ratschläge und Hinweise, sogar Drohungen und Ängste. 

Doch die innere Ruhe und das Verständnis, das wieder gewachsen ist, die Verbindung und das Gefühl des Verbundenseins, sind mittlerweile so kräftig, dass sie diesem Sturm im Kopf standhalten. 

Im Frühjahr wird es Neues geben. Schönes, ja. Wer »feelingwords« will, findet auch jetzt schon einige, hier auf der Seite und mit dem E-Book »Die Sternenflaum-Geschichte«. 

Hier eine Auswahl von Texten, die, wie ich finde, gut in diese Zeit passen:

Auch hier zeigt sich, zurückschauen ist Wohlgefühl. Es spielt keine Rolle, an welchem Datum, zu welcher Zeit die Beiträge entstanden. Es geht um die Botschaft darin, zeitlos, wertvoll, begleitend.

Dir ans Herz gelegt

Judith

Kerzenlicht. Gedanken zum 3. Advent

Die Gabe finden

18.11.2021 | Judith Eherer | feeling&words

Ein Gespräch über Gabe vs. Talent, wie sie sich unterscheiden, wie sie zu finden sind und ich sie für mich entdeckt habe.

Verkaufst du deine Gabe nicht mit deinen Büchern?

– Ich sehe mein Schreiben nicht als meine Gabe, ich habe dafür Talent.

Was ist dann deine Gabe?

– Das Gefühl dahinter. Die feine Wahrnehmung nicht sichtbarer Schwingungen. Der Blick dahinter, auch bei den Menschen, also hinter die Maske. Tief zu fühlen, ja, das ist meine Gabe.

Wie finde ich meine Gabe?

– Was stellst du dir darunter vor? Was ist für dich eine Gabe?

Etwas, das mir jeden Tag Freude macht, wenn ich mich damit beschäftige. Womit ich Erfolg habe, ja, wenn ich meine Gabe finde, kann ich erfolgreich sein.

– Du glaubst das wirklich? Nun, ich denke, dafür nutzt du besser deine Talente. Mach dich auf die Suche danach. Erfolgreich sein bedeutet viel Arbeit. Hochs und Tiefs. Erfahrungen, Entscheidungen, gute und schlechte Fehler, Geduld, Disziplin. Wenn du das aus deiner Gabe ziehen willst, läufst du Gefahr, dich selbst zu enttäuschen. Bei Rückschlägen wirst du zweifeln und deine Gabe womöglich nicht mehr anerkennen. Aus einem Talent hingegen, kannst du etwas machen, dazulernen, üben, dich verbessern, erweitern. Wenn du damit erfolgreich wirst, macht es nichts aus, dafür Geld zu bekommen, es dein Business ist, im Gegenteil, es wird dir natürlich vorkommen, denn du hast ja etwas geleistet und du bist gut darin.

Okay wow, ja, das verstehe ich, so habe ich das bisher nicht gesehen. Aber wofür steht dann die Gabe?

– Für dich als Licht, als Lichtbringer:in. Die Gabe kommt mit dir auf diese Welt. Sie ist die Verbindung zu allem. Mit der Geburt werden wir nicht ins Leben geworfen und von allem getrennt. Unsere Gabe ist mit uns. Wir sind Teil des Lebens, Teil des Kreislaufs, Teil der Natur. Unsere Gabe bringt Licht, hilft, heilt, tröstet und schenkt Zuversicht. Da wir als Menschen Bewusstsein entwickelt haben, können wir Entscheidungen treffen, werten und bewerten. Wir erleben viele schlimme, oft schreckliche Zeiten, Menschen können grausam sein, verletzen und verletzt werden. Durch unser Bewusstsein und unser Erinnerungsvermögen, das Unterbewusstsein, Träume und Wünsche haben wir einen großen Schatz an Möglichkeiten, mit einem ebenso großen Raum zu scheitern. Dann fühlen wir uns allein, getrennt von allen und allem. Dann brauchen wir Verbindung, Licht. Unsere eigene Gabe hilft da nicht viel, sie ist hauptsächlich für andere da. Es ist wie bei einem Telefon, du wirst dich ja nicht selbst anrufen. Andere Menschen, mit ihren Gaben, können dir Licht bringen, Hoffnung und Zuversicht schenken. Indem sie das tun, bringen sie gleichzeitig Liebe in ihr eigenes Herz. 

Das klingt wunderschön! Wie kann ich aber nun meine Gabe finden? Wie kann ich helfen und mein Herz fühlen? Also füllen, meine ich, damit, du weißt schon …

– Dein Herz füllen mit Dankbarkeit, mit der Liebe, jemand anderem geholfen zu haben. Dein Herz füllen, mit dem Licht, das Strahlen der anderen, weil du da warst. Meinst du das?

Oh ja!

– Es wird nur funktionieren, wenn dies nicht das Ziel ist. Sobald du jemandem hilfst, nur damit dir selbst geholfen wird, kommt es nicht zu diesem Leuchten. Du kannst dein Herz nicht betrügen. Deine Gabe ist kein Instrument, dass dir etwas bringt. Du spielst nicht für dich. Dafür nutze dein Talent oder gerne beides. Ja, du kannst es natürlich zusammenbringen.

Wie geht das?

– Indem du deine Gabe lebst, dich durch sie identifizierst. Wenn du ihr bewusst wirst, bist, sie und damit dich, in den Dienst am Leben stellst, dann wird sie dein Tun ganz natürlich begleiten.

Das ist es wohl, was einen Musiker oder Maler vom anderen unterscheidet. Manche sind wahrlich magisch.

– Möglich, ja. 

Ich möchte das auch! Unbedingt! Also, wie finde ich meine Gabe? 

– Dein Talent.

Zuerst mein Talent?

– Oder mehrere. Was liebst du? Worin gehst du auf? Vergisst die Zeit? Worüber könntest du stundenlang sprechen, ohne nachzudenken? Bei welcher Frage kannst du nicht widerstehen, sie zu beantworten? Wenn ich dir heute eine Freikarte für etwas in der Stadt schenken möchte, wofür würdest du dich entscheiden? Konzert? Theater? Museum? Worauf freust du dich schon Tage zuvor? Lass dich mal treiben, gehe ziellos durch die Stadt und beobachte dich. Wo bleibst du stehen, was zieht dich an? Welche Bilder sind am Abend auf deinem Handy?

Mega! Da bin ich jetzt ziemlich beschäftigt. Verrätst du mir dennoch, wie es dann mit der Gabe weitergeht?

– Da kann ich dir nur aus meiner eigenen Erfahrung berichten, denn ich habe bisher nichts gefunden, was einer wirklichen Anleitung entspricht, und glaub mir, ich habe lange danach gesucht. 

Erzähl bitte.

– Indem ich mein Talent lebe, es mehr und mehr in mein Leben integriere, erfahre ich im Austausch mit anderen, worin meine eigentliche Gabe liegt. Wenn Menschen mir schreiben, dass sie meine Geschichten berühren, ihr Herz voll werden lassen, wenn sie sagen, sie möchten in meinen Worten baden … Dann sehe ich nicht nur, dass ich zum Schreiben tatsächlich Talent habe, sondern auch, dass darin viel Gefühl liegt und ich eine Verbindung herstellen kann – den Menschen zu sich selbst. Über die Worte. So, als gäbe ich ihnen damit ein Telefon und ein gutes WLAN. Das Telefon ist das Schreiben, das Talent. Das WLAN ist die Gabe, die Verbindung. Verstehst du?

Ja! Oh, das ist wundervoll! Sag, wie ist das aber mit deinem Business? Da schreibst du ja nicht nur, also das mit dem Feng Shui, das passt für mich nicht zusammen.

– Da hast du völlig recht, deshalb habe ich das kürzlich auch neu formuliert. Ehrlich gesagt, habe ich meine Gabe jahrelang hinter dem Feng Shui versteckt. Ich habe es vorgeschoben, weil es ein bekanntes Instrument ist, welches viele wertschätzen. So habe ich über die Jahre meine Gabe selbst nicht mehr erkannt und ihr auch nicht vertraut. Allerdings klappte das mit dem Business immer weniger gut und ich fand lange keinen Grund dafür. Ich legte mich immer mehr ins Zeug, baute das Angebot aus, bot noch mehr und noch mehr. Bis es mir keine Freude mehr machte, bis ein Auftrag so viel Arbeit war, dass ich es hinschmeißen wollte und letztlich auch tat. Heute weiß ich, dass ich am falschen Ende gesucht habe. Es geht nicht um die Art der Ausführung, es geht um das Gefühl dahinter. Die Menschen buchen mich nicht, um das Bett an eine andere Stelle zu schieben oder neue Pflanzen zu kaufen oder endlich mal aufzuräumen. Das können sie sich auch in Büchern anlesen oder im Internet, in Tutorials oder einem Workshop. Das ist nicht schwer. Was die Menschen wollen, ist ein besseres Wohngefühl. Sie wollen gerne nach Hause kommen und mit Freude Gäste empfangen. Sie möchten ein Home-Office, welches nicht Chaos verursacht, sondern einlädt sich hinzusetzen und etwas zu arbeiten, zu schreiben, malen, was auch immer.

Ja, wir wollen das Gefühl dahinter. Stimmt.

– Da ich viel über und mit Feng Shui gelernt habe, es mir auch verhältnismäßig leicht fiel, sehe ich es als Talent. Ich bin auch talentiert darin, Wohnungen und Büros schön zu gestalten, ordentlich und dennoch gemütlich. Ein weiteres Talent ist, aus wenigem viel zu machen. Ich nutze gerne das, was da ist. Mit Feng Shui zu arbeiten ermöglicht mir heute, meine Gabe zu leben und nicht mehr umgekehrt. Ich gehe nur noch auf speziellen Wunsch auf die 5-Elemente etc. ein. Das, was ich wirklich in einem Raum, für einen Raum, machen kann, das lässt sich nicht zeigen, nicht messen, nicht beweisen. Das lässt sich fühlen. Mit Worten ist das auch so. Für den einen geht das Herz auf, ein anderer hat keinen Bezug dazu.

Wer nicht fühlt, wird dich nicht buchen oder von dir lesen.

– Nun, wer mich nicht fühlt, wird gar nicht erst auf die Idee kommen. Das ist auch völlig in Ordnung so. Gabe ist leben mit Verbindung. Talent macht es sichtbar.

Danke. Danke dir vielmals. Ich bin jetzt ganz gefüllt mit all dem, den Worten, den Informationen, den Erkenntnissen. Bitte, kann ich das schriftlich bekommen? Ich möchte es gerne wieder und wieder lesen, es tut mir gut, ganz bestimmt.

– Sehr gerne. Nimm es mit, auf deinen Spaziergängen und wenn du auf einer Parkbank sitzt, um darin zu lesen, vergiss nicht zu lächeln. Denn Lächeln verbindet dich mit Dankbarkeit, die wiederum dein Herz erreicht – und meines auch.

Heilende Worte

12.11.2021 | Judith Eherer | feeling&words

Ohne Sprache und Schrift ist die menschliche Entwicklung nicht vorstellbar. Heute benutzen wir Worte als Wörter, nebenbei oft, selbstverständlich.

»Das habe ich nicht so gemeint.« Wohl aber gesagt.

Vieles müssen wir uns denken, uns zusammenreimen. Im Wort steckt Macht und Missverständnis.

aus “Gespräch mit einem Freund”

Heilen mit Worten*

Mit Achtsamkeit und Wertschätzung ist es möglich, mit Worten zu heilen, durch Worte zu heilen.

Heilen im Sinne von “Seelenfrieden”, “mit sich im Reinen sein”, “neue Blickwinkel zulassen”, “sich öffnen”, “sich verbunden fühlen”.

Ich meine “heilen” nicht als Krankheiten heilen. Doch Worte, die wir lesen, gesagt bekommen und auch Worte, die wir selbst schreiben oder sprechen, können eine große Wirkung auf uns haben. Wir wissen alle, wie sehr Worte verletzen können. Doch ebensogut auch das Gegenteil. Ein Wort des Trostes, der Liebe, der Anerkennung geht direkt ins Herz, nicht wahr?

Mindset-Poesie

So nenne ich meine Texte gerne. Im Begriff »Mindset« ist zusammengefasst, wofür wir in der deutschen Sprache mehrere Seiten Erklärung bräuchten. Es geht um unser Denken, die Gedanken, die bewussten und unbewussten, aber auch um unsere Gesinnung, Werte und die Einstellung zu uns selbst.

Poesie hat die Kraft, in ihrer Zartheit, Worte in unser Inneres zu transportieren. Poetische Worte können heilen, weil sie unser Herz erreichen und den Geist animieren, gar beflügeln.

Über Mindset-Animation habe ich h i e r mehr geschrieben.

Im Schreiben steckt auch der Schrei

Es geht um Ausdruck, Selbstausdruck, das Finden der richtigen Worte, es geht um unser Inneres, die Seele, unsere Sehnsucht und darum, gehört zu werden.

Ich schreibe für dich oder schreiben wir gemeinsam?

Mein Angebot an dich ist einfach: schreiben. Wenn ich gefragt werde, was ich mache, sage ich »schreiben«. Schreiben ist, Worte zur Heilung ermächtigen. Schreiben ist zuhören, ist verstehen.

In den Antworten steckt das Wort.

Wir suchen oft Antworten in anderen Menschen oder in Taten, Hobby, Jobs, im Erfolg und der Erfüllung von Wünschen.

Schreibe es auf

Schon mal gehört? Bestimmt. Worte geben deiner Stimme Raum. Was trägst du in deinem Inneren, was gesagt, geschrieben, gehört werden will? Lass mich dir helfen, es herauszufinden. Ich habe viel Übung darin.

Buche dir deinen Seelenbrief, wir treffen uns online, reden, meditieren und dann schreibe ich für dich. Verbunden und vertrauensvoll. Anschließend können wir gemeinsam schreiben, ich zeige dir meinen Schreibprozess, gebe dir Tipps, wie du dein Notizbuch so füllen kannst, dass es dein Herz zum Leuchten statt zum Weinen bringt.

*Anmerkung: Heilen mit Worten meint keine Heilung im therapeutischen oder ärztlichem Sinne.

Dein innerer Raum hat immer Zeit für dich

08.11.2021 | Judith Eherer | feeling&words

Nicht nur Montags, aber gerade Montags, lass dir von Sternenflaum flüstern: 

»Dein innerer Raum hat immer Zeit für dich.«

Die Woche beginnt und schon scheint sie zu kurz? Im Kalender steht nicht ein einziges Mal dein Name? Gefühlt hast du für alle Zeit und das noch zu wenig? Sternenflaum erinnert dich daran, dass du immer nur einen Atemzug von dir entfernt bist. 

Die Tasse aus meinem Shop ist so ein liebevoller Reminder. Es tut gut, sich von ihr an eine Pause erinnern zu lassen, sie zu halten, tief zu atmen, fühlen, dass du selbst für dich da bist, dass es gut ist, dir einen Moment für dich zu nehmen, die Aufmerksamkeit nach innen zu lenken, in deine Mitte. 

Ja, of ist es montags, aber nicht nur, dass es einem so vorkommt, als müsste man für alle und alles Zeit haben und für sich selbst bleibt kaum etwas übrig.

Die To-do-Listen sind endlos, die neuen Mails blinken auf, die Erinnerungen piepsen, dann noch der Messenger und zwischen alldem sind noch die Menschen, die Kollegen, Familie, Freunde …

Kannst du? Hast du? Bitte? Jetzt gleich? Heute noch?

Wer hat Zeit für dich?

Fragst du dich das manchmal? Sternenflaum flüstert dir zu: »Dein innerer Raum hat immer Zeit für dich.«

Das mag nicht dasselbe sein, doch es ist hilfreich. Ja, wirklich. Probiere es aus. Einen Augenblick, ein paar Minuten, vielleicht auch länger … darauf kommt es nicht an. Wichtig ist, dass du dir Zeit für dich nimmst, an dich denkst, kurz mal die Augen schließt und bewusst atmest. 

Atme

Nach innen

Bewusst

Fühl wie dein Körper auf das Atmen reagiert

Atme

Langsamer aus als ein

Tief ein

Langsam, ganz langsam aus

Nochmal

Nochmal und

Nochmal

Du bist stets nur einen Atemzug von dir entfernt.

Mit dieser Tasse auf deinem Tisch, hast du einen liebevollen Reminder, einen, den du auch noch festhalten kannst. Fülle die Tasse mit einem feinen Getränk, vielleicht warmen Kakao oder Matcha oder Tee, wie du magst. Atme den Duft, spüre die Wärme in deinen Händen. Es ist mehr, als eine Kaffeepause. Es ist mehr, als nur schnell etwas trinken. Es ist Zeit für dich. Es ist Wertschätzung an dich. 

S E L F C A R E

Du überlegst vielleicht, wem du die Tasse schenken könntest, vielleicht kam dir beim Lesen auch wer in den Sinn. Doch wie stets mit dir? Wie oft nimmst DU dir Zeit für dich? Wie oft besuchst du deinen inneren Raum? Wenn du dir selbst diese Tasse holst, ist das nicht etwas wie »das gönne ich mir jetzt« oder »das habe ich mir verdient«, nein, es ist ein »das hilft mir, das hole ich mir zur Unterstützung, es ist mein Reminder an mich selbst«.

Übrigens: Der Spruch gehört zum 7. Kapitel der Sternenflaum-Geschichte (online hier oder im E-Book zu lesen)

LEINWAND/POSTER

Der Spruch eignet sich aber auch wunderbar für deinen Meditationsplatz oder -raum. Als Poster oder hochwertiger Leinwanddruck, hängt er gut auch in der Garderobe, bevor du irgendwohin eilst, erinnert er dich, dass du dich immer mitnimmst, erinnert er dich, kurz noch einmal zu atmen. Ein Reminder zur Achtsamkeit und Bewusstheit.

Auch als Deckblatt deines Kalenders ist er hilfreich. Du kannst ihn als Download-Poster von mir bekommen, als Dankeschön für dein Beitragsabo (welches kostenlos ist, ein Service hier, um keinen Beitrag zu verpassen). Als Bildschirmschoner oder ausgedruckt als Karte in dein Journal gelegt … 

Wo auch immer, diese Worte bringen dich schnell und liebevoll zu dir. 

ORGANIC-SHIRT

Auf dem Shirt hast du die Worte nah bei dir. Lege die Hände darauf, auf dein Herz und Herzchakra. Fühle die Worte. Fühle, die Zeit, die du dir jetzt für dich nimmst, die Atemzüge, bewusst und dankbar.

Es ist gut geeignet für dich, wenn du genau das immer wieder vergisst. Wenn du abends merkst, dass du für alle und alles Zeit hattest, nur nicht für dich. Selbst wenn du das Shirt unter einem Pulli trägst, die Worte sind liebevoll und kraftvoll. Sie erinnern dich.

Auf dem Rücken der Shirts ist »Sternenflaum inside« aufgedruckt. Sternenflaum stärkt dir den Rücken, umarmt dich und möchte dir das Gefühl geben, niemals wirklich alleine zu sein. Du hast eine Kraft in dir, die stärker ist, als du glaubst. Du hast eine Verbindung zur Welt, zur Natur, zu den Sternen, zu allen Menschen und Lebewesen und Wesenheiten. Sternenflaum erinnert dich daran, dass in dir dein natürlichster Raum ist, dein Zuhause, dein Kraftort, dein Selbst.

Die Shirts sind aus Bio-Baumwolle und in verschiedenen Stilen, Größen und Farben erhältlich.

»Sie fühlen sich gut an« ist meine liebste Rückmeldung.

Warum ich hier schreibe

05.11.2021 | Judith Eherer | feeling&words

Warum ich schreibe, werde ich immer mal wieder gefragt. Manchmal frage ich mich das selbst. Kürzlich wurde ich jedoch gefragt, warum ich nicht mehr “persönlich” schreibe, also nur noch so allgemein, für alle. Ich habe darüber nachgedacht und bin dankbar für diese Frage. Sie hat mir meine Gabe wieder vor Augen geführt und auch, dass und warum ich sie versteckte.

Ja, ich darf

Ja, ich darf helfen, auch wenn ich selbst Hilfe in Anspruch nehme.

Ja, ich darf für andere da sein, auch wenn ich selbst wen um mich brauche.

Ja, ich darf reden, auch wenn ich nicht alles weiß.

Ja, ich darf sagen, was ich mir denke, auch wenn ich es morgen womöglich anders sehe.



Mit dem Blick und dem Ja zu mir.



Ich muss nicht irgendwie »weit« sein.

Ich muss nicht fehlerfrei sein.

Ich muss nicht schon alles gelernt haben.

Ich muss nicht angstfrei sein.

Ich muss nicht in einer Beziehung sein.

Ich muss nicht erfolgreich sein.



Aus dem Blickwinkel anderer.



Welche Schritte ich in meinem Leben gemacht habe, wie weit sie mich gebracht haben, wie sich das für mich anfühlt, ob es mir weit genug ist oder war oder eben nicht, ist für andere unsichtbar.

Was für mich ein Fehler war, was letztlich ein Segen, wie ich Fehler definiere, ist für andere unsichtbar.

Mein innerer Stolz, wenn ich einen Meilenstein geschafft habe, ist für andere unsichtbar.

Wie gut es sich für mich anfühlt, anderen geholfen zu haben, auch wenn es mir selbst in dem Moment nicht gut ging, ist für andere unsichtbar.

Mein Danke zu mir, wenn ich mutig war, wo andere nur lachen, ist für andere unsichtbar.

Der ganz innere Punkt, der pocht, wenn es um ein Ja oder Nein in einer Beziehung geht, ist für andere unsichtbar.

Was für mich Erfolg bedeutet, wann und wodurch ich mich erfolgreich fühle, ist für andere unsichtbar.



Ich muss keine Zauberin sein, um all das für andere sichtbar zu machen.



Du musst das nicht sehen.

Du musst das nicht verstehen.

Du musst auch mich nicht verstehen.



Doch wenn du fühlen kannst, was ich meine, wenn du ein inneres Ja spürst, dann verneige ich mich in Dankbarkeit. Ich ehre die Herzen, die, und sei es nur für einen Moment, gleich schwingen. Ich ehre das Lächeln, das ich in meinen Augen spüre.

– Judith Eherer

Ja, es geht weiter.

Und wenn es dir guttut was du liest, wenn es dich berührt, dann ja, dann schreibe ich gerne für dich – oder schreiben wir gemeinsam?

Seit gut zwei Jahren veröffentliche ich hier, auf meiner Webseite. Ein Blog, so nennt sich das, doch mir gefiel die Bezeichnung nie, also benannte ich es neu. Es ist mein Notizbuch, mein Online-Notizbuch, in welchem ich dich lesen lasse, welches ich mit dir teile.

Warum? Weil mir vor Jahren gesagt wurde, dass es guttut, darin zu lesen. Weil ich darum gebeten wurde, meine Worte öffentlicht zu machen und ich unzählige Danke dafür erhalten habe. 

Persönliche Seelenbriefe

Ob du nun an eine Seele glaubst oder nicht, wenn du hier liest und es immer noch tust, dann ist da zumindest etwas, das du in dir spürst und über das du mehr wissen möchtest, ja?

Meine feelingwords, Gedanken, Geschichten & Gedichte sind für alle und leicht zugänglich. Dein Seelenbrief ist nur für dich. Den schreibe ich auch nur in deiner Gegenwart (online). Ich biete dir kein Coaching, kein Mentoring, keine Therapie. Ich biete dir meine Gabe, zu schreiben, was gelesen werden will. 

Du kannst den Brief natürlich mit zu deiner Therapie oder deinem nächsten Coaching nehmen, falls das für dich gerade auf dem Weg ist. Der Inhalt ist zwar nur für dich und wird auch nur dir etwas bedeuten, doch als Gesprächsgrundlage kannst du ihn sehr wohl nutzen.

Mit viel Gefühl

Ich sehe Menschen ihren Brief an sich drücken wie einen Teddy oder ein Kuschelkissen oder das Bild eines geliebten Menschen.

Ich sehe, wie über die Bücher und Briefe und Bilder sanft gestreichelt wird und ich sehe die Blicke, die glänzenden Augen, die Hoffnung und Berührung darin.

Lange war mir das zu viel, ich konnte es nicht nehmen, nicht annehmen, nicht verstehen. Zweifel kamen hoch und die Gedanken, ob ich das darf? Darf ich Menschen so nahekommen? Mit Worten? Also zog ich mich zurück, schrieb nur noch mit Abstand. Die Bitten um weitere Worte schob ich von mir. Das tut mir sehr leid, doch es war mein Prozess, mein Weg zu begreifen, zu reifen. 

Heute halte ich auch noch Abstand, nur nicht mehr von den Worten, sondern davon, sie persönlich zu nehmen, die Reaktion darauf persönlich zu nehmen. Es sind die Worte, um die es geht, um die Botschaft darin.

Ich schreibe sie für dich.

Von Herzen

Darf ich für dich schreiben? Ich freue mich auch über deine Worte, Fragen, Feedback …

K o n t a k t

Samhain, Halloween, Dojo-Erde, Allerheiligen, Allerseelen

31.10.2021 | Judith Eherer | feeling&words

Um den 31. Oktober, 1. und 2. November ranken sich Mythen und Geschichten, Glaube, Rituale …

Vieles gibt es dazu im Web zu finden. Es heißt, man wäre sich uneins, warum diese Feste zusammenliegen. Ich glaube, man traut sich es nur nicht zu sagen. Es liegt immer noch eine gewisse Angst dem Heidnischen gegenüber.

Samhain, so heißt es, ist ein keltisches Fest.

Es geht auch um die Angst vor dem Tod, die Angst vor den Toten, den Seelen der Toten. Es geht um das eigene schlechte Gewissen, die Furcht, dass Vergebung vielleicht doch nicht existieren könnte …

Das Ende des Sommers, könnte Samhain übersetzt aus dem irischen auch heißen. Erntedank und der Beginn des Winters. Hart waren die Zeiten damals, die Winter besonders. Es galt sich zu verbinden mit dem Guten und sich zu lösen von dem Unheil.

Heute können wir uns ebenfalls verbinden, mit unseren Ahninnen und Ahnen, in Dankbarkeit und Wertschätzung. Dafür muss man keine gruseligen Akte vollbringen. Vergebung geschieht aus einem selbst.

Wr gehen in die Erde über.
Wir sind Samhain, wir sind Dojo, wir sind die Heiligen,
wir sind die Seelen. Ob wir wollen oder nicht.

Wer möchte, dass ihm vergeben wird, beginnt damit, sich selbst zu vergeben. Ansonsten wäre es nur ein ängstlicher Wunsch. Hoffen auf Vergebung, weil man mit sich selbst nicht ins Reine kommt.

Räuchern nützt da auch nichts, aber es hilft, wenn man denn möchte. Rituale unterstützen uns seit jeher, und das aus gutem Grund. Wir fühlen uns durch sie verbunden, stehen mit dem Thema nicht alleine da.

Allerheiligen kenne ich von Kind her als den Tag, an dem wir in der Kälte an den Gräber stehen müssen, die Menschen tratschen wegen der Mode der Mäntel und Hüte, wer da ist, wer fern blieb, welches Grab gepflegt ist und welches nicht. Es riecht übertrieben stark nach Weihrauch und man muss sich beherrschen, nicht zu lachen oder sonst wie aufzufallen. Zum Aufwärmen gab es anschließend Kaffee und Kuchen bei Oma. Über die Toten, die Seelen wurde nicht gesprochen. Vielleicht noch über die Daten, wer schon wie lange Tot ist.

Heute denke ich, dass das alles eine Ablenkung ist. Alles, bloß nicht in die Tiefe gehen, bloß nicht fühlen, bloß nicht hineinsteigern, die Trauer nicht zulassen, sich zusammenreißen, nach Vorne schauen. Über den vielen Weihrauch lässt sich spekulieren. Fürchten die Katholiken die Toten? Ich glaube nicht, dass dies an der Religion festzumachen ist. Wir haben doch alle eine seltsame Art, mit dem Tod umzugehen. Am liebsten wäre es doch allen, es gäbe ihn nicht, oder?

Nur, was dann? Ewiges Leben? Wie viele kennst du, die ihre 70, 80 Jahre so sehr genießen und genossen haben, dass es ewig so weitergehen könnte? Wir hätten dann wahrscheinlich eine andere Angst. Irgendeine entwickelt sich ja immer. Wegen der Dualität, heißt es.

Apropos Dualität. Heute, an Halloween oder an Samhain, je nach Gesinnung, erleben wir einen Übergang darin. Die Übergänge haben es mir angetan, ich mag das, es ist eine besondere Energie. Laut dem Kalender der TCM befinden wir uns in der Dojo-Zeit Erde.

So haben die Kulturen ihre Bräuche und Feste, doch das, was dahinter liegt, das eint uns. Mit gestern und morgen, mit Verstorbenen und allen, die noch geboren werden.

Zeit für Ruhe, Zeit für stilles Gedenken, Zeit für Wertschätzung, Dankbarkeit und Verantwortung. Zeit innezuhalten, bewusst zu atmen und begleitet weiter zu gehen.

Hier findest du weitere Texte, die in diese Zeit passen, du kannst sie gerne auch als Meditationseinleitung benutzen. Vielleicht machst du dir eine Kerze an, räucherst Kräuter und Weihrauch, denkst an deine Ahnen … Du kannst die Worte auch auf dein Handy aufnehmen, um sie dir dann als deine ganz eigene Meditation anzuhören.

Es gibt viele Möglichkeiten der Dankbarkeit, such dir eine, die du fühlen magst.

Im Herzen verbunden,

Judith

»Mindset-Poesie ist Inspiration, Begleitung und Herzlichkeit. Mit meinen Gedanken, Gedichten & der Sternenflaum-Geschichte möchte ich dir zeigen, dass Fühlen nicht nur möglich, sondern der Kompass durchs Leben ist.«

Judith Eherer

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Du kannst dich nicht verlieren

30.10.2021 | Judith Eherer | feeling&words

»Du kannst dich nicht verlieren.«

Als ich das zum ersten Mal hörte, wurde ich wütend. Natürlich konnte ich das, sonst würde ich mich ja nicht suchen. 

»Du bist stets nur einen Atemzug von dir entfernt.«

Pah! Atmen. Was soll das bringen? Mache ich doch sowieso die ganze Zeit.

»Suchst du dich im Spiegel? In deinen Erfolgen? Hast du Angst, dich in deinem Scheitern zu sehen? Willst du gesehen werden? Wenn du gesehen wirst, musst du da sein, deine Suche wäre unsinnig, du könntest über dich lachen und dich anlehnen an jene, die dich sehen, bis, ja bis zu zweifelst.«

Und mich wieder suche, ja! Weil es nichts nützt, wenn wer anderer mich findet.

»Doch du hast dich nicht verloren, dir gefällt vielleicht nicht, was du siehst, du suchst nach anderen Zügen in dir, wer oder wie willst du sein? Sanft wäre schön, gut zu dir selbst, liebevoll in deinen Gedanken, fürsorglich in deinem Handeln. Ja?«

Ja. Hinsehen und fühlen. Das ist, was du mir sagen willst. 

»Du findest dich in der Annahme deiner Selbst. Und im Vertrauen darauf, dass du dich wandelst und wandeln kannst, dich entwickelst und Entscheidung um Entscheidung an dir wächst.«

Danke. Jetzt atmete ich tatsächlich anders.

Du kannst dich nicht verlieren. Wohl aber kannst du vergessen, wo und wie du dich findest.

// Solche Dialoge entstehen, wenn sich nach ein paar Gedanken Sternenflaum einbringt, Fragen ins Gefühl bringt … Ich mag es, mit Sternenflaum zu schreiben und wenn du es lesen magst, gerne. Es gibt die Sternenflaum-Geschichte Band 1 als E-Book und Band 2 entsteht gerade.

»Mindset-Poesie ist Inspiration, Begleitung und Herzlichkeit. Mit meinen Gedanken, Gedichten & der Sternenflaum-Geschichte möchte ich dir zeigen, dass Fühlen nicht nur möglich, sondern der Kompass durchs Leben ist.«

Judith Eherer

Sehen, was wirklich ist

31.07.2021 | Judith Eherer | feeling&words

Es heißt, wir alle wollen gesehen werden. Daraus sind Herzgedanken, ist ein Dialog entstanden. Eine Einladung zum “Sehen, was wirklich ist.”

Schau mich nicht so an!

Wie denn?

So, als würdest du alles wissen, was bei mir schiefläuft.

Ich weiß nicht, was du in deinem Leben so negativ bewertest.

Du schaust aber so.

Willst du nicht gesehen werden?

Nein! Oh, warte, ja, doch, natürlich. Eigentlich …

Wie willst du denn gesehen werden?

So, wie ich mich selbst gerne sehen würde. Aber das ist Unsinn, wie willst du sehen, was nicht ist.

Glaubst du, dass ich sehe was ist?

Leider ja.

Ein wundersames Wesen, ausgestattet mit einem auf zauberhafteste Weise funktionierenden Körper, mit einem innewohnenden Geist, der Welten erschaffen kann, mit einer Seele, die das Zuhause nie vergisst und auch die Freunde und die Liebe nicht. 

Das siehst du?

Das ist, was ich sehe.

Judith Eherer • feelingwords

Eine neue Chance, oder?

22.07.2021 | Judith Eherer | feeling&words

Eine tolle Chance, sagen alle. Du auch, doch dein Gefühl sagt etwas anderes. Was ist nun “dein” Weg?

Und dann ist da plötzlich eine Chance …

Ein Angebot.
Eine verlockende Aussicht.
Eine, von der du weißt, dass es so ziemlich alle in deinem Umfeld freuen würde …
Eine, von der die Menschen sagen, wow, das ist toll
Es ist sogar eine, die Menschen beruhigt, du sie innerlich schon sagen hörst
Endlich
Das passt
Das hast du dir verdient
Jetzt kannst du …

Dein Verstand spielt mit, bejaht das alles
Dein Herz schlägt schneller
Du fühlst dich lächeln

Doch

Doch?

Wieso jetzt doch?

Klar musst du Kompromisse eingehen und ja, es ist sicher nicht alles nach deinen Werten, aber kannst du das erwarten?

Jetzt spürst du schon, wie die lieben Menschen in deinem Leben es mit der Angst bekommen …
Das kann man doch nicht ablehnen!

Natürlich nicht, denkst du dir.

Doch

Dein Herz schlägt nicht schneller, weil alles so toll und so aufregend ist

Du weißt das

Du weißt, dass du einen Teil von dir zurücklassen müsstest, deine Werte hintanstellen und die Phrasen der anderen für dich als Mantra wiederholen wiederholen wiederholen …

Das ist gut, das bringt Geld, das ist nicht schwer, das hast du dir verdient, denk an die Zukunft, das ist gut, das ist gut …

Es ist so, als ob du auf einer Brücke stehen würdest

Zwei Seiten, zwei Möglichkeiten und du in der Mitte

Doch

Ja, doch

Es ist ein Trugbild

Es bist immer du

Alles bist du

Welchen Weg du auch wählst

Du bist es

Du gehst ihn

Und ja, es kann sein, dass dieses Angebot zurückgenommen wird, wenn du diese Klarheit für dich hast, wenn unbewusst deine Stärke wahrgenommen wird, wenn du dadurch nicht mehr so geeignet erscheinst

Hast du dann etwas verloren?

Es wird für die anderen und von den anderen her so klingen.

Doch

Ja, doch

Fühl mal

Hast du nicht in Wahrheit viel gewonnen?

Es ist an der Zeit,
eigene Wege zu gehen

Wege

Die noch nicht sichtbar sind

Ja

Es werden Menschen sich fürchten, dich warnen und zurückhalten wollen, dich lieber auf einem schönen Pfad sehen wollen

Wie viele Generationen zurück ist das schon so?

Also verständlich

Verständlich auch

Dass es da immer mal wieder jemanden gibt
Der etwas anders machen möchte, von innen heraus es regelrecht anders machen muss

Pioniere

Für die Welt oder aber auch nur für sich selbst

Und ist es nicht so, dass der ach so wunderbare Weg oft gar nicht so wunderbar ist?

Wie viele kennst du
die den vorgegebenen Weg gehen und gegangen sind
und dabei ihr Glück gefunden haben?

Ja, doch

Spürst du, wie das Doch schwächer wird?

Schau,
es gibt den Weg
zu den Sternen
über die Träume
und den Glauben
an sich selbst

Judith Eherer • feelingwords

Übrigens, auf dem Bild steht “Do not walk outside this area.” Ja, das steht so auf dem Flügel eines Flugzeugs. Als ich das damals las, dachte ich, klar, ich werde mich hüten, außerhalb des Flugzeugs herumzuwandern und selbst wenn ich auf diesem Flügel stehen würde, könnt ihr sicher sein, dass ich nicht in die Wolken hüpfe. Aber Spaß beiseite, es ist eine wunderbare Metapher für das Leben. Wie oft hören wir, dass wir die Wege nicht verlassen sollen? Es ist ja nur zu unserer Sicherheit …

Fühl, wie ich an dich denke

21.06.2021 | Judith Eherer | feeling&words

Ich sehe uns.

Wir sitzen auf einer Bank, manchmal still, manchmal angeregt plaudernd. Ich höre uns lachen. Ich fühle, wie wir an jene denken, durch die wir verbunden sind. Die jetzt und die im Herzen. Wir verstehen den Schmerz und auch die Freude, die Dankbarkeit und die Sehnsucht.

Auch wenn uns Kilometer trennen, Jahre, Welten oft
So fühle dennoch
Ich bin da und denk an dich

Wir gehen ein paar Schritte und nehmen die Schönheit des Tages in uns auf. Wir sind im Frieden, auch mit allem, was noch nicht friedlich ist. Irgendwo in uns wissen wir, dass wir das schaffen. Das alles.

Wir atmen tief, fast gleichzeitig und lächeln uns an. Die Verbindung steht.

Fühl doch, du bist nicht alleine.

Wir sind – da.

Achtsamkeitsübung “Flight”

04.05.2021 | Judith Eherer | feeling&words

Achtsamkeitsübung »Flight«

zum Gedicht »Montagsgedanken«

MONTAGSGEDANKEN


Hey du Montag
Bist du ein Lieber?

Wie fühlst du dich an?

Nach einem leeren Notizbuch
Dessen Seiten unendlichen Raum
Für Abenteuer haben?

Nach einem gefüllten Buch
Mit Erinnerungen und Erfahrungen
Und wenig Raum für Neues?

Hey du Montag
Bist du eine Liebe?

Wie fühlst du dich an?

Nach Sonne und Kaffeeduft
Dessen Genuss und Freude
Für Zuversicht sorgen?

Nach Schatten und Wind
Mit kühlem, frischem Kopf
Und ganz viel Raum für Neues?

Dieses Gedicht enthält eine Achtsamkeitsübung. Hast du sie entdeckt? 

Falls ja, denkst du dir vielleicht, was das soll? Zu banal? Sieht doch jede*r? 

Oft ist es genau das Offensichtliche, das übersehen wird, was wir übergehen, schnell und unachtsam. 

Für alle, die sich im Alltag in Achtsamkeit üben wollen, ist also selbst das Erkennen der Botschaft eine solche.

Wie oft passiert das? Wie viel sehen und erkennen wir und nehmen es doch nicht wahr oder nur flüchtig? Wenn wir über ein Gedicht wie die Montagsgedanken nur drüber fliegen, wie viel haben wir dann den Tag über nicht achtsam wahrgenommen?

Natürlich können wir nicht 100 Prozent aufmerksam sein. Immer präsent. Doch wünschen wir uns nicht, zumindest etwas mehr unserer Erlebnisse wertzuschätzen? Es fehlt nicht an Zeit. Es ist eine Übungssache. 

Wir können das jetzt gemeinsam machen. Ich zeige dir eine Übung in Achtsamkeit, die du in deinen Alltag einbauen kannst. Ich mache sie gerne Abends vorm Einschlafen, weil sie mich beruhigt und ich durch sie schöne Gedanken mit in den Schlaf nehme. 

Aber die Übung lässt sich immer machen, auch zwischendurch. Denn sie dauert so lange du möchtest. Alleine den Zeitpunkt zu fühlen ist schon eine Übung in Achtsamkeit – dir selbst gegenüber.

Achtsamkeitsübung »Flight«

Setze dich bequem hin, auf einen Stuhl oder in die Meditationshocke, ganz wie du möchtest und so, dass du frei atmen kannst.

Wenn du weder schwanger bist, noch an einer Herz- / Kreislauferkrankung leidest, empfehle ich dir die 
sogenannte 4-7-8 Atmung.

Atme 4 Sekunden tief in den Bauch ein.
Halte den Atem 7 Sekunden an.
Atme langsam - 8 Sekunden - vollständig wieder aus.

Ich liebe diese Art zu atmen, sie beruhigt mich und lässt mich tiefer eintauchen, in die Meditation oder Achtsamkeitsübung. Während einer Medi halte ich ganz natürlich den Atem lange an und atme auch sehr langsam wieder aus, sodass die 4-7-8 Atmung für mich sehr gut passt.

Dennoch ist sie nur eine Empfehlung und nicht notwendig für die Übung, die ich dir nun gleich schildere. Du kannst atmen wie es für dich am entspannendsten ist.
Wiederhole die tiefe Atmung so lange, bis du spürst, dass du ruhiger wirst, die Außengeräusche leiser werden, du tiefer eintauchst in den Moment …

Und nun begib dich in Gedanken an heute Morgen. Stell dir vor, du siehst dich und deinen Tag wie einen Film aus der Perspektive einer Drohne. Du fliegst also durch deinen Tag. Langsam, vor allem langsam.

Aufwachen, aufstehen, Bad, Küche, Gespräche, aus dem Haus gehen oder ins HomeOffice … einkaufen, putzen, joggen, was auch immer.

Halte die Gedanken, die Erinnerung nicht fest, flieg durch deinen Tag. 

Es geht nicht darum, etwas zu bewerten oder nicht zu vergessen. Je nachdem wie gut du dich spürst, wirst du bei manchen Situationen eine Veränderung wahrnehmen. Das kann ein Zwicken im Bauch sein, ein unbeabsichtigter tieferer Atemzug, oder du hältst plötzlich den Atem an, oder dein Puls verändert sich … Die Zeichen sind unterschiedlich, doch je achtsamer du durch deinen Tag „fliegst“, umso leichter wirst du sie bemerken.

Wenn es geschieht, dann drücke - in Gedanken natürlich - die Pause-Taste an der Drohne. Halte inne. Vielleicht siehst du nicht sofort, warum da ein Impuls war. Dann „zoome“ in den Moment hinein. 

Denn während des Tages hast du unbewusst etwas wahrgenommen und diesem Etwas widmest du jetzt deine Aufmerksamkeit. Vielleicht ist es ein Gedanke, vielleicht eine Liedzeile, vielleicht ein Slogan auf einer Werbetafel, vielleicht ein Satz in einer E-Mail, ein Blick eines Menschen, ein Lächeln … Zoome in den Moment und schau ihn dir an.

Wenn es sich gezeigt hat, kannst du dich innerlich bedanken und wieder weiter durch deinen Tag fliegen. 

Es ist auch möglich, dass sich anfangs gar nichts zeigt oder du keine Impulse wahrnimmst. Stresse dich nicht damit, es kann dauern, doch auch das Üben hilft dir schon. Irgendwann wird es so weit sein und du wirst selbst das leiseste Zeichen wahrnehmen.

Manchmal zeigt sich ein solcher Moment, manchmal mehrere. Es spielt keine Rolle. Was ich erlebe ist, dass mit etwas Übung, diese Momente schon während des Tages, während des Erlebens bewusster wahrgenommen werden. Dann ist die Achtsamkeitsübung im Alltag angekommen. 

Wenn dein Flug zu Ende ist und du am jetzigen Zeitpunkt angekommen bist, kannst du gerne die positiven Aha-Momente in ein Notizbuch schreiben. Ich nenne es Dankbarkeitsbuch und ich notiere darin täglich mindestens drei Dinge oder Erlebnisse für dich ich dankbar bin.

Diese Übung für heute aufgeschrieben und geteilt zu haben, schreibe ich ganz sicher hinein. Ich bin dankbar, mir selbst gegenüber, dies tatsächlich gemacht zu haben.

Atmen wir noch einmal gemeinsam tief, tief ein und wieder aus, das tut gut und verbindet.

So, und was die Achtsamkeitsübung im Gedicht „Montagsgedanken“ betrifft, kommt hier die Auflösung:

Es beginnt mit dem Montag in der männlichen Form. DER Montag und der zaghaften Frage, wie er sich wohl anfühlen wird? Oft ist Angst oder zumindest Unwohlsein ein Begleiter des Montags. Deshalb stelle ich ihm eine »Montagin« zur Seite. Wie bei Yin und Yang. Das Gedicht ist eine Harmonie und diese Energie möchte ich in den Worten mit in die Woche geben.

Die Harmonie wird unterstrichen durch gleichlautende Satzanfänge.

Schau nochmal hin, von „Hey“ bis „Und“ beginnen er und sie mit denselben Worten.

Oft beginnt im Leben etwas gleich und endet doch völlig anders. Eine Frage des Blickwinkels und eben auch der Achtsamkeit.

In diesem Sinne,

hab eine schöne Zeit, sie ist für dich.

Judith

Sanftmut

30.01.2021 | Judith Eherer | feeling&words

»Ein weiches Herz in einer grausamen Welt zu haben, ist Mut, nicht Schwäche. Das sollten wir nicht vergessen.«

Having a soft heart in a cruel world is courage, not weakness. Let’s not forget that.

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Ja, es ist mutig, sich nicht zu verstecken, sondern sich zurückzuziehen, Zeit für sich zu nehmen und für die eigenen Gefühle. Es ist auch mutig, sich nicht zu schützen, wie es von so vielen Seiten schallt. Brich mal ein weiches Herz. Aber die Mauern darum anzugreifen, das ist wie Krieg.

Ich muss mein Herz nicht beschützen, ich muss es achten, darauf achten. Wenn es sich zusammenzieht, ziehe ich mich zurück. Wenn es klopft und pocht, tanze ich. Wenn es weint, lasse ich es weinen. Niemand außer mir selbst kann mich brechen.

Wir alle haben weiche Herzen. Zu kaltem, hartem Stein geworden sind nur die Mauern außen rum. Angst vor Gefühlen, Angst vor Schmerzen, Angst vor Verletzung, Verlust und Verrat.

Schütz dich! Wie oft habe ich das schon gehört. Und ebenso oft habe ich mich dagegen gewehrt. Unverstanden und für dumm erklärt, für selbst Schuld erklärt, beginnt es immer wieder von vorn, sobald ich Gefühle zeige.

Da gibt es Menschen, die haben Angst um mich, dass es mir zu viel wird.

Zu viel Gefühle, zu wenig Emotionen.

Das muss doch aus dir raus!, heißt es. Aber nicht mit Tränen. Tränen gehören zu den gefürchtetem Teil der Gefühle. Wut dagegen scheint in Ordnung zu sein, eine fast schon gesunde Emotion in unserer Welt.

Mich hält Wut vom Fühlen ab. Wut steckt mir im Kopf, Worte formen sich im Geist und erschaffen Gefühle, die unangenehm sind. Mitgefühl ist doch das gesündere Gefühl, oder nicht?

Verständnis. Milde. Sanftheit. Sanftmut.

Wie? Verständnis? Für all das grausame, ungerechte da draußen? Nein, natürlich nicht. Aber ich verstehe, warum Menschen handeln, und ich glaube nicht an Monster. Ich glaube an die Gewalt um die verborgenen, versteckten und ach so beschützten Herzen.

Die Worte, die sie zu sich sagen, sind das Blut, das durch ihre Herzen fließt.

Sehnsucht Leben

27.01.2021 | Judith Eherer | feeling&words

Die Sehnsucht
Sie schreibt Worte ins Herz
Sie ist eine große Dichterin
Sie füllt die Zeilen
In der Tiefe der Seele mit
Leben
Die Träume 
Sie erschaffen Visionen
Sie sind reinste Energie
Sie treiben uns vorwärts
Begleiten treu den Weg durchs
Leben
Die Hoffnung 
Sie malt Bilder im Kopf
Sie ist eine große Künstlerin
Sie erweckt die Farben
Auf der Leinwand des Glaubens zum
Leben
Die Liebe 
Sie zeigt uns den Sinn
Sie ist die höchste Macht
Sie verzaubert die Gefühle
Strebt nach der Wahrheit in unserem
Leben
Die Geduld 
Sie hadert mit den Zweifeln 
Sie ist getragen von Hoffnung 
Sie begleitet die Träume 
Der Sehnsucht nach Liebe im 
Leben

Herzgedanken 13.4.2010

© Judith Eherer • feelingwords

♡ Danke Diana für das zauberhafte Winterbild ♡

Mindset-Animation

feelingwords sind Mindset-Animation

Was meine ich damit?

Nach vielem Fragen und Suchen und Lesen und Hören und Reden und Zuhören, hatte ich plötzlich dieses Wort im Kopf: Mindset-Animateurin.

Das bin ich. Das bin ich?

Das mache ich. Ja, tatsächlich.

»Mindset« ist in aller Munde. Ein Wort, welches schwer zu übersetzen ist, deshalb übernehme ich es auch gerne. Meist ist es gefolgt von Optimierung. Das wiederum gefällt mir nicht.

Wir müssen nichts optimieren. Wir sind Teil der wundervollen Natur. Wir sind eine Schöpfung des Lebens. Wir sind bereits optimal, auch wenn wir das nicht immer sehen können.

Mindset

Der Begriff Mindset hat viele Synonyme bzw. Bedeutungen. Mentalität, Denkweise, Haltung, Einstellung, Weltanschauung, Lebensphilosophie …

Animation

Der Begriff Animation stammt vom lateinischen »animare« – zum Leben erwecken; »anima« Geist, Lebenskraft, Atem.

In Animation steckt auch die Anima nach C. G. Jung: »Die weibliche Erscheinung und der weibliche Funktionsbereich in der Seele des Mannes. Zugleich die Brücke zum Unbewussten insgesamt.«

Ja, feelingwords sind Mindset-Animation

Mit dem Lesen der feelingwords animierst du sozusagen dich selbst, an deinem Mindset zu arbeiten. Dinge aus einem anderen Blickwinkel heraus zu betrachten, eingefahrene Denkmuster und Glaubensätze aufzubrechen bzw. zu erkennen.

Phantasie, Ideen, Inspiration, Motivation, Magie … feelingwords entstehen nicht im Kopf, sie fließen aus meinem Unterbewussten aufs Papier bzw. über die Finger in die Tastatur. Genau deshalb können Sie eine Brücke sein, von Seele zu Seele, von Herz zu Herz.

Weder ich noch meine Worte sagen dir, was du zu tun hast, wie du zu denken hast, doch wir animieren dich gerne dazu, dies selbst herauszufinden. Indem du deinen Geist öffnest, dich bereit erklärst, wieder und mehr zu fühlen, dir und deinen Gefühlen zu vertrauen, zu lauschen und zu staunen, kannst du eine völlig neue Welt für dich entdecken.

Es geht auch nicht darum, dass du allem, was ich schreibe, zustimmst. Du darfst sehr gerne auch gegenteiliger Meinung sein. Deine Erlebnisse und Erfahrungen sind mehr wert als alles, was dir erzählt wird. Wundervoll ist es, wenn du Aha-Momente erfährst, wenn du in dir spürst, was du bejahst oder eben nicht. Du kommst dir näher, lernst dich besser kennen …

Lies gerne hier weiter

Gedankenfühlen

Ein Wort, so schön wie gefährlich, doch mit verborgener Hilfe – und einem Danke in der Mitte.

Dass ich meine Gedanken fühlen kann klingt logisch und nachvollziehbar. Dennoch dauerte es viele Lebensjahre, bis diese Weisheit zu mir durch drang.

Fühlen, Gefühle, mein Lebenselixier. Darauf baue ich seit ich denken kann. Oh, was ist das? Ich verwende es selbst in meinen Worten. Fühlen solange ich denken kann.

Die Verbindung war mir also schon klar, deshalb ist sie so vertraut und so einleuchtend.

Doch halt, wenn ich meine Gefühle denke, beziehungsweise sie mit meinem Denken erst erschaffe, was ist dann mit diesen tiefen Gefühlen? Die aus dem Bauch heraus? Die, die mich leiten, begleiten, mir antworten?

Es muss zweierlei Arten von Gefühlen geben und ich mache mich nun auf, sie zu ergründen.

Nebelleben

»Nebel rückwärts gelesen gibt Leben«

Vielleicht, weil wir nie wirklich ganz klar sehen werden, nie alle Zusammenhänge begreifen können … Es ist so schön im Nebel, sich vortasten, umhüllt sein, mutig sein, neue Wege wagen, lauschen … Alles ist so intensiv im Nebel und irgendwie gedämpft … Auch die Zeit scheint ihren eigenen Rhythmus zu haben.

Wenn sich der Nebel lichtet, wenn das Mystische verschwindet und der Alltag Farbe bekommt, wenn plötzlich das bunte, geheimnisvolle Laub zu nassem Matsch wird, dann ist sie wieder da, die Herausforderung hinzusehen, dass Leben zu schauen, um eben dann nicht mit trüben Blick, aus dem Leben wieder Nebel zu machen.

Ich genieße den Nebel im Wald, denn auch wenn ich weiß wie der Wald aussieht, wenn ich die Wege kenne, so ist doch im Nebel alles anders. Es darf mir stets ein Bild sein, dieses nicht ins Leben zu holen, mich verklären zu lassen von Kränkung, Stolz oder Erwartungen.

Denn ich weiß, ich würde mich darin verirren.

Bild: unsplash