Gedanken zum 1. Advent

28.11.2021 | Judith Eherer | feeling&words

Es gibt diese Zeiten, an denen man sich gerne mehr Gedanken macht, auch tiefergehende und rückblickende. Die Adventszeit und der Jahreswechsel laden förmlich dazu ein.

Im Winter, der dem Element Wasser zugeschriebenen Zeit, geht es viel nach innen, von der äußeren Kälte zur inneren Wärme.

Kälte, Dunkelheit, Rückzug, das alles kann auch Angst machen. Umso wertvoller ist diese Zeit, die uns ganz natürlich zeigt, dass auch dies zum Kreislauf des Lebens und zum Leben selbst gehört.

Diese Zeit nennt man auch das “große Yin”. Die höchste weibliche Energie, aus der Tiefe, in die Tiefe. Sanft und beharrlich. Wie das Wasser stetig und nährend. Wir können Klarheit finden in dieser Zeit, den Fluss, die Natürlichkeit, das Vertrauen. Mit unserer inneren Wärme und Herzlichkeit. Das Element Wasser ist auch den Nieren zugeordnet. Die Nieren sind das Organ, um welches wir uns jetzt besonders sorgsam kümmern dürfen. Sie, also wir, brauchen viel klares Wasser und Wärme. Die Nieren speichern erlebtes und erfahrenes, sind für Reinigung und Ausgewogenheit zuständig.

Ruhe und Stille begegnen Dunkelheit und Kälte, achtsam, wertschätzend

Schönen 1. Advent

Mit Kälte meine ich nicht nur die Temperaturen. Vielfach nehmen wir auch die Menschen und die Gesellschaft um uns so wahr. Gerade jetzt erleben wir vielfach Trennung und Spaltung statt Gemeinsinn und Zusammenhalt.

In unserem Inneren ist es warm. Unser Körper hält die Temperatur, er sorgt für uns, selbst wenn unsere Gedanken in die Gefühlskälte abschweifen.

Es wird uns warm ums Herz

Wir lieben das, nicht wahr? Warum erschaffen wir es dann nicht öfter? Für andere! Wir können Herzen berühren! Wir können machen, dass anderen warm ums Herz wird. Wir können da sein, trösten, Zuversicht schenken. Wir können kreativ sein und auch mit Worten umarmen, wenn die räumliche Nähe nicht möglich ist.

Unsere Gedanken können fliegen

Wer kennt es nicht, zu sagen, oh, gerade habe ich an dich gedacht! Unzählige Male schon sagte ich am Telefon: perfektes Timing. Der Zufall ist sichtbar gewordene Gedanken. Diese Kraft, diese Gabe und Macht können wir nutzen. Denken wir in Liebe an andere und für andere und an uns selbst und für uns selbst. Schreib eine Liste mit Namen, schreib, an wen du liebevoll denken möchtest und schreibe auch deinen Namen darauf, am besten mehr als einmal.

Ein Licht brennt

Das erste Licht ist angezündet. Es wird uns die nächsten Wochen begleiten. Natürlich tut es das immer, doch in dieser Zeit bewusster. Man muss nicht religiös sein oder einer Religion angehören, um diese besondere Energie zu spüren. Es ist nicht der Name, der das Gefühl ausmacht, es ist diese Zeit und das Licht.

Natürlich werden seit jeher Kerzen angezündet, ist ja auch sehr dunkel im Winter. Doch es ist auch Sinnbild. Licht im Raum, Licht im Leben, Licht im Herzen. Licht erhellt, nimmt die Angst, zeigt verborgenes, lässt graues leuchten. Licht schenkt Wärme.

Wenn du nach einem Rat suchst, wie du dich in dieser herausfordernden Zeit wieder selbst finden kannst, dann probiere es doch mit dem Licht.

Schon viele Jahre schreibe ich mit dem Licht. Von innen nach außen. Berührt, begleitet und verbunden. Oft brennt hier auf dem Schreibtisch eine Kerze, eine runde, die ich festhalten kann. Manchmal halte ich inne, schiebe Block oder Laptop zur Seite und nehme das Licht. Mit beiden Händen an der Kerze, den Blick in die Flamme gerichtet, das Herz weit, weit auf … minutenlang … atmen, lächeln, dankbar sein.

Atmen
Mein Licht
Ich Licht
Wir
Atmen
In meine Mitte
In meiner Mitte
Mein Zuhause
Zuhause Sein
Atmen
Atmen
Danke
Atmen
Liebe fühlen
Lächeln
Jetzt
Nochmal lächeln
Nicken
Ja
Mein Licht
Atmen
Ich bin in meiner Mitte
Atmen
Frieden
Ruhe
Danke atmen

Ans Herz gelegt

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Einen schönen 1. Advent uns allen

Teile diesen Beitrag gerne mit Menschen, deren Herz du berühren möchtest, die Worte der Verbundenheit und Zuversicht gut brauchen können. Mit Klick auf das Briefchen-Symbol verwandelt sich dieser Beitrag in eine Advents-E-Mail an liebe Freunde.
Licht in den Händen
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