Der Stimme Raum geben

Heute durfte ich erleben, wie es ist, wenn meine Stimme Raum bekommt. Freien Raum, ohne Bewertung und doch wertvoll, ohne Urteil und doch geteilt.

Ich nutze hauptsächlich meine Schreibstimme, um mich auszudrücken und auch, um mich zu drücken, vor der Sprache, dem Ausgesprochenen, dem was nicht zurückgenommen werden kann, dem was verletzen kann aber auch berühren.

Vor kurzem bemerkte ich, dass es hier auf der Webseite eine Statistik gibt, welche die Beitragsaufrufe zeigt. Jene mit Audioaufnahmen von mir sind mit Abstand die beliebtesten. Das hat mich verblüfft.

Letztes Weihnachten habe ich mir ein Mikrophon gekauft, es gibt da diesen Traum eines Podcasts … Doch dann fehlte ein Verbindungskabel und ich habe es bis heute nicht ergänzt. Wie einfach es doch ist, sich zu verstecken.

Denn ich bräuchte das Mikrophon überhaupt nicht. Im Laptop ist doch eines integriert. Nun, vielleicht nicht mit der besten Qualität, doch die könnte ich in der Wohnung sowieso nicht erreichen. Außerdem ist es für einen Podcast ja nicht notwendig, wie eine perfekte Studioaufnahme zu klingen. Vielmehr möchte ich dort plaudern, philosophieren, sprechen wie im Kaffeehaus unter Freunden. Wieso mache ich es dann nicht? Gute Frage.

Lebensinstrument

Der Traum
ist ein uns ebenso geschenktes
Lebensinstrument,
wie das Denken
und Fühlen.
Mehr noch als das Sehen,
das Hören, das Tasten,
das vielen nicht gegeben ist,
ist der Traum uns allen
EINS.

Fühle wie ein Kind träumt,
fühle wie ein Kätzchen träumt,
fühle wie ein Löwe träumt,
fühle wie ein Opa träumt,
fühle wie eine Mutter träumt,
fühle wie ein Freund träumt,
fühle …

Wer auch immer den Traum
aus der Realität verbannt hat,
hat mit seiner Angst eine Trennung
bewirkt.

Fügen wir zusammen,
was unser Herz schon immer
eint.

Wenn ich träume,
bin ich ebenso real und lebend,
wie wenn ich wach bin – und sogar
dann wenn ich Tagträume …

Denn ist die Phantasie
nicht ein uns ebenso geschenktes
Lebensinstrument?

Judith Eherer • feelingwords

Eingeladen zu einer Impuls-Session zum Thema Ahnenclearing, der ich spontan folgte, darf ich nun dankbar und erleichtert mich meiner Stimmen öffnen

Hintergrundmelodie: Harmony von AshamaluevMusic

Den beiden zauberhaften Wesen Andrea Pernsteiner und Reena Winters von »ROOTED WOMAN MEETS HEALING VOICE« widme ich zum Dank diesen Beitrag und auch die Worte “Lebensinstrument” die aus dem Archiv meines früheren Blogs »Herzgedanken» stammen. Geschrieben am 12. Oktober 2011, also vor genau 10 Jahren.

Wen dürfen diese Worte noch erreichen?
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