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Suche nach Liebe

Von Freundschaft, Selbstfürsorge und Instagram

Heute las ich auf Instagram einen Post einer lieben Freundin. »Schatz, du wirst geliebt!«, war mein erster Impuls, ihr zu antworten. Doch ich tat es nicht. Es kam mir zu persönlich vor. 

Außerdem, was löst dieser Satz wohl aus? Ich bin nicht ihn ihrer Nähe, kann sie nicht in die Arme nehmen, nicht mit ihr sprechen.

Sie will gefallen, schreibt sie. Gefallen. Fallen. Gefallene. Menschen, die im Krieg gestorben sind, Soldaten, nennen wir so. Will sie eine Heldin sein? Wichtiger noch als zu leben?

Sie ist eine junge Mutter. Eine Löwin, die alles für ihr Baby tun würde. Ich wünschte, sie täte all das auch für sich. »Schatz, steh auf, wenn du gefallen bist!« Du Wunder, du liebevolles Wesen.

Manchmal, oder auch öfter, zeigen wir Mängel und Fehler von uns. Wir präsentieren sie geradezu und schreiben oder sagen, dass wir uns nichts aus Perfektion machen. Ich glaube, dass wir uns da selbst belügen. Wir zeigen das nur, damit wir TROTZDEM Zuspruch bekommen, damit wir eine Bestätigung erhalten, trotz des Fehlers geliebt zu werden. Wir tun uns sogar leichter damit, als uns schön zu zeigen. Selbst wenn es uns mal gelingt, weisen wir Komplimente dazu gerne zurück. Wir wollen nicht eitel oder selbstverliebt scheinen. Wir geben uns gleichmütig und verwechseln das mit Anmut. 

»Wenn wer meine Fehler liebt, meint er/sie das ehrlich.« Was für eine riesengroße Selbstlüge! Wir wollen doch nur, dass die Fehler dadurch reingewaschen werden! »Vergib mir meine Sünden, liebe mich trotzdem …« Ja, das funktioniert schon seit Jahrhunderten nicht. Wir bitten permanent um Vergebung, betteln um Liebe und glauben doch nicht daran. Wir hoffen.

Schatz! Kümmere dich bitte gut um dich selbst.

Du singst, wenn du den Brei für dein Baby zubereitest. Sing bitte auch für dich, wenn du dein Essen kochst.

Du wäschst und cremst dein Baby liebevoll. Achte darauf, bei der nächsten Dusche, sei zärtlich mit dir. Duftende Seife, verwöhnende Öle. Du kannst das.

Die Kleidung deines Babys verzückt dich und es macht dir sogar Freude, sie zu waschen und zu bügeln. Mach das bitte auch mit deinen Sachen. Zieh an was dir gefällt, freue dich über die schönen Stoffe anstatt über das Bügeln zu klagen.

Du gehst mit deinem Baby spazieren, es braucht die frische Luft, sagst du. Ja, mein Herz, und du auch! Du bist nicht nur die, die den Kinderwagen schiebt. Atme, staune, genieße die Natur. Du bewegst dich, bist draußen. Auch für dich! Bitte, für dich!

Dein Baby lächelt dich an. Du lächelst zurück. Das ist Liebe. Nicht mehr und nicht weniger.

Du wirst geliebt – genau so, wie du bist.

Wenn du nun noch aufhören magst, alle Liebe zurückzuweisen, bitte.

Du tust das, weil du sie nicht glaubst, sie an anderer Stelle suchst, eine andere Vorstellung von ihr hast, sie vermisst. Ich verstehe das. Doch Schatz, öffne dein Herz, finde deinen Frieden darin und du wirst vergeben können, auch dir selbst.

Ich wünsche es dir. Ja, ich wüsche dir, dass du bald die Sonne in dir siehst, die schon so viele andere wärmt und erfreut.

Und dir liebe Leserin, liebe Leser, wünsche ich, dass du dich berühren ließest und inspiriert zu mehr Achtsamkeit mit dir selbst.

Den eigenen Weg finden

»Wir finden unseren eigenen Weg nicht, wenn wir in die Fußstapfen vor uns treten.«

Von wem ist dieser Spruch? Ich weiß es nicht, er begleitet mich jedenfalls schon sehr lange. Kürzlich wurde ich wieder einmal daran erinnert.

Vieles im Leben scheint so klar, anderes wiederum verworren, wie ein großes Rätsel. Der Ruf nach einer Anleitung wird laut. Eine Gebrauchsanweisung für das Leben. Wer hat noch nicht nach einer gefragt?

Das Paradox dabei ist jedoch, dass sie, sollte es eine solche Anleitung geben, unserem tiefstem Wunsch nach Selbstverwirklichung und eben den Drang, den eigenen Weg zu gehen, widerspricht. 

Es ist ein Geschäftsmodell geworden, solche Anleitungen anzubieten. Vielerorts und sehr kreativ wird man gelockt und umworben. Im privaten wie im geschäftlichen Umfeld. Auf Instagram zum Beispiel häufen sich diese Angebote. Sie tarnen sich. Es heißt, es sind Anleitungen für das Programm. Für mehr Reichweite, mehr Follower, mehr Likes – ergo auch mehr Beliebtheit, mehr Erfolg und auch mehr Geld. Sie spielen mit unseren Bedürfnissen, ja, sie spielen sogar mit dem Paradox – und, sie lassen sich gut dafür bezahlen. Was wiederum für deren Erfolg spricht und einen toxischen Kreislauf bedient.

Was meine ich damit?

In diesen Anleitungen lernen wir (ich nehme Instagram nur als Beispiel), was wir schreiben, sprich posten müssen, wie oft und mit welchem Inhalt. Wie viele Storys, wann und wo. Ausgeklügelte Systeme sind das, die für viele tatsächlich funktionieren (die, die das wollen), für andere bedeuten sie puren Stress. 

Wer seinen eigenen Weg finden will, für den ist es stressig, den vorgegebenen Fußstapfen zu folgen.

Nochmal zum Paradox:

Wer ist wirklich erfolgreich? Überlegt mal. Mir fallen in erster Linie Menschen ein, die etwas anderes machen als die Masse. Die innovativ und mutig sind. Erfinder, Visionäre, Künstler, Verrückte. Verrückt im Sinne von ver-rückt. Also aus der Rolle gefallen, vom Weg abgerückt.

Ein Beispiel der Eurovision-Song-Contest. Regelmäßig gewinnt dort das Neue, das was sich vom Vorjahr unterscheidet. Leiser, lauter, sanfter, irrer. Egal, Hauptsache anders. Dennoch gibt es jedes Mal eine Vielzahl von Darbietungen, die dem des Siegersongs des Vorjahres ähneln. Sei es die Performance oder das Lied selbst. Nachahmungen. Ich frage mich, warum?

Nehmen wir noch einmal das Beispiel Instagram. Es gibt da u. a. einen Hashtag #fürmehrrealitätaufinstagram. Es ist also durchaus der Wunsch dazu da. Auf der anderen Seite dient diese Plattform als Bühne. Und welcher Künstler stellt sich unvorbereitet und ungeschminkt oder ohne Kostüm auf die Bühne? Ebenso wie diese Künstler wollen wir uns zeigen, etwas Eigenes darbringen, Fans gewinnen, Herzchen für unsere Beiträge, es schmeichelt unserem Ego, es ist der Applaus im Social Media.

Was also tun?

Wie finden wir unseren eigenen Weg, wenn wir den Anleitungen der anderen folgen? Was, wenn wir gar nicht so anders sein wollen, schon etwas, aber nicht zu sehr. Wie gehen wir den eigenen Weg, wenn wir nicht viele finden, die applaudieren, die uns bestätigen oder gar fördern? Dann vielleicht doch lieber das machen, was für andere schon erfolgreich war?

Du und ich, wir werden es für uns selbst herausfinden müssen oder dürfen. Ist ja auch eine Chance darin, mehr über sich selbst zu erfahren.

Instagram diente hier als Beispiel, weil mich die liebe Doris @aprilgefuehle dazu inspirierte. Das ist nämlich das Schöne daran, es kann wertvollen Austausch geben. Ein weiteres Beispiel, welches ich erlebt habe, ist der Businessplan. Ein Unternehmen in Gründung und das Bankgespräch. Ein Thema für sich und dennoch fast eins zu eins mit dem vorigen Text vergleichbar. Im Grunde könnte ich Instagram mit dem Wort Businessplan tauschen. UnternehmerInnen sollen mutig und innovativ sein, doch im Finanzierungsplan müssen Erfahrungswerte ähnlicher Gewerke aufgeführt werden. Wer hat das schon gemacht, wie viel Umsatz wird damit generiert, etc.

Wie immer also. Alle bitte gleich und doch feiern wir das Neue 🙂

Die Reise geht weiter | 2

Nachtrag zum ersten Beitrag auf dieser Website “Die Reise geht weiter”

Heute ist ein Aufräumtag. Außen wie innen. Natürlich. Ich habe heute Vormittag ein vollgeschriebenes Notizbuch zur Hand genommen. Auf dem Umschlag steht nichts, es ist schön, dunkelblau und fühlt sich gut an, ich hatte es oft in der Hand. Erst wollte ich mich mit einem Kaffee in den Lieblingssessel setzen, um darin zu lesen. Doch dann öffnete ich die Notizen am Mac und fing an zu tippen. Bis ich mich versah, war es Nachmittag und ich habe fast das ganze Notizbuch abgetippt (und sortiert!). Vieles waren nur Gedankenfetzen oder Reminder. Einiges wirklich interessant, Büchertipps, Webseitentipps, Zitate usw. Jetzt habe ich die letzten Seiten vor mir liegen. Sie sind anders als die anderen, ließen mich innehalten. Sie gehören zu einem Erlebnis von vor zwei Jahren. Ein Kinobesuch, der mich nachhaltig berührt, bewegt und begleitet. »Deine Juliet«.

Es ist der erste Beitrag hier im Blog und ich hatte keine Erinnerung mehr daran, dass ich weitere Notizen dazu in einem Buch gesammelt hatte. Heute fand ich sie und ich möchte sie nun mit euch teilen.


Meine Notizen vom 13.08.2018, in einem Café mitten in Wien, spät Abends nach dem Kino:

»Deine Juliet« heißt der Film, den ich gerade schaute. Ich bin dankbar, er ist wie für mich gemacht. Wobei ich das nicht wörtlich meine, natürlich nicht. Es ist nur so, dass er genau auf mich und meine Lebenssituation passt, so genau, dass es wohl sogar Zweifler an Wunder glauben ließe.

Bücher bringen Menschen zusammen. Geschichten helfen Menschen in schweren Zeiten zu überleben. Ich weiß das, ja wusste das natürlich schon vor dem Film, doch wie ein Zauber hat er es mir so gewaltig vor Augen geführt, dass es mir im Kinosessel schwindlig wurde. Jetzt sitze ich hier, in dieser warmen Augustnacht und schreibe wie selbstverständlich in mein Notizheft. Ohne dieses und meinen Lieblingsbleistift gehe ich ja schon Jahre nicht mehr aus dem Haus. Beide waren geduldig mit mir. Manchmal habe ich auch noch ein Buch in der Tasche, meistens sogar, doch Heft und Stift fehlen nicht einmal auf dem Weg zum Supermarkt. Dabei kann ich mich nicht erinnern, jemals auf dem Weg zum Einkaufen innegehalten zu haben, um etwas aufzuschreiben. Auch auf dem Rückweg fiel mir das nicht ein … Was treibt mich also dazu, beides ständig mitzunehmen? Na egal, sind ja nicht schwer.

Ganz tief in mir höre ich, dass ich darauf wartete wieder zu schreiben. Ich mochte die Zeit im Badischen und in der Schweiz, meine Vielschreiberzeit.

Doch dann hörte alles auf.

Der Stift rührte sich nicht mehr, die Seiten blieben leer. Lange Jahre. Ich merke, dass mir die damalige Routine fehlt, dass es mir schwerfällt in Schreibgeschwindigkeit zu denken und bei der Sache zu bleiben. Nein, das stimmt nicht ganz, ich meine beim Gedanken zu bleiben. Möglicherweise springe ich von Gedanken zu Gedanken und ich darf zurücklesen und Worte einfügen. Nun gut, das sind die Anfänge. Da ich das alles schon einmal erlebt habe, weiß ich wie sich das Schreiben entwickelt, mache ich mir deswegen keine Sorgen, ganz im Gegenteil: Ich freue mich auf die Reise! Auf geht’s, wieder in das Abenteuer der Worte!

Eine Einfügung fällt mir jetzt schon ein, es waren die Gedanken vor dem Film. Da ich noch Zeit hatte, stöberte ich in einer Buchhandlung durch die Werke und landete bei den sogenannten Lebenshilfebüchern und der Esoterik Ecke. Einiges von dem, was da angeboten wird, habe ich gelesen oder noch Zuhause. Da ich mich derzeit nicht in meiner glücklichsten Lebensphase befinde, hatte ich ehrlich gesagt nur Verachtung für diese Art von Büchern übrig. Ganz nach »Ihr könnt mir auch nicht helfen!«

So viele kluge Ratgeber und alles nur Theorie. Soll ich da noch weitere hinzufügen? Bitte nicht! Ich würde mich schämen. Anderen Ratschläge zu erteilen, jetzt da ich selbst mit tiefsitzenden Ängsten um die Vorherrschaft meiner Gefühle kämpfe! Keines dieser ach so wunderbaren Bücher – von sicher ganz zauberhaften Menschen – kann mir dabei helfen. Sie muntern einen auf, geben Mut und Zuversicht, ja, das machen sie sehr gut, doch helfen kann ich mir nur selbst. Punkt. Wenn ich also kein Lebenshilfebuch schreiben will und werde, was dann? Mein Leben hat definitiv mit dem geschriebenen Wort zu tun …

Ich werde einfach nichts versprechen!

Werde stattdessen Geschichten und Gedanken liefern … welche, die selbst zum Denken anregen, die Gefühle hervorrufen und innehalten lassen …

Was mir so alles durch den Kopf schwirrt: Engel. Gibt es sie? Was haben sie mit der Religion zu tun? Gab es sie schon vorher? Wenn ja, wie nannten die Menschen sie? Können einen Engel im Leben begleiten? Gott. Dasselbe Thema. Wer oder was war Gott vor der christlichen Kirche? Und Jesus? Irgendwas in mir sagt mir, dass es Jesus so als Mensch / Mann nicht gab. In meinen Seelengesprächen war da immer nur Sananda. Auch wichtig: das Thema Toleranz oder doch nur die Angst, sich zu wehren? Was bedeutet es, sein Licht in die Welt zu bringen? Wachstum. Der Mensch strebt danach und schämt sich dafür.


Was für ein eigenartiges Gefühl, diese Aufzeichnungen nach fast zwei Jahren zu lesen … Mein Zeitgefühl ist wieder einmal nicht vorhanden. Ich könnte das auch gestern erst geschrieben haben. Interessant ist jedoch, dass ich einige meiner Fragen schon hier im Blog zum Thema machte. Es schadet also nicht, selbst ab und an durch meine eigene Seite zu lesen.

Mehr denn je – für ein positives Mindset

Ein positives Mindset zu haben oder zu entwickeln, davon lese und höre ich zurzeit an vielen Orten. Es ist nicht neu, doch die Definition klarer und die Wichtigkeit höher.

Wir sind gefordert in diesen Wochen und wahrscheinlich auch Monaten – in vielerlei Hinsicht, doch vor allem ganzheitlich. Es geht um unsere Gesundheit, nicht nur der körperlichen, sondern auch der geistigen und seelischen.

Mit den »feelingwords« und auch der »Sternenflaum Geschichte« geht es mir darum, den Menschen (wieder) mehr Gefühl ins Leben zu bringen. Dass wir alle fühlen, wie wichtig es ist, nicht alleine der Vernunft zu vertrauen, die aus dem rationalen Denken kommt.

Heute hörte ich die Pressekonferenz der österreichischen Bundesregierung zur aktuellen Lage bezüglich des Coronavirus. Unter anderem war vom »gesunden Hausverstand« die Rede. Genau dieser ist es, dem wir uns bedienen sollten. Denn der wohnt nicht allein in unserem Kopf, sondern auch in unseren Herzen.

Wahre Vernunft schließt das Fühlen ein

Wir hören und lesen von Panik und Ängsten. Was können wir tun? Nun, abgesehen von den Maßnahmenpaketen der Regierungen und den Gesundheitsvorkehrungen bezüglich Hygiene, können wir – und das meine ich wirklich – wir KÖNNEN an unserem Mindset arbeiten.

Unsere Einstellung zu uns und den Themen der Welt ist etwas, worüber wir tatsächlich Kontrolle haben. Wir können entscheiden, was wir denken, wie wir die Lage beurteilen, wie wir handeln wollen.

Im besagten Video der Bundesregierung gab es im Anschluss eine Fragerunde der Presse. “Wie sollen Menschen denn nun mit Hochzeiten verfahren? Diese sind schnell mal größer als 50 Personen.” – war eine dieser Fragen. Es geht dabei um Verantwortung. Wie wichtig ist mir MEINS im Sinne ALLER?

Natürlich wird keine Braut gerne ihre Hochzeit verschieben. Doch bitte, im Sinne der positiven Geisteshaltung: Gerade da sind doch auch viele ältere Menschen zu Gast. Wie es vom österreichischen Bundeskanzler gesagt wurde: die jungen Leute haben eine Verantwortung gegenüber den Älteren.

Es mag zynisch klingen, angesichts dessen den Brautleuten Meditation und Affirmationen zu empfehlen – ja, allein beim Schreiben ist das schon eine Herausforderung. Doch stecken wir ALLE derzeit in einer solchen.

Wir sind gefordert. Aufgefordert.

Was lösen wir mit Ängsten, mit Ausgrenzung, mit Anklagen? Wird davon je jemand gesund?

Arbeiten wir an uns selbst. Arbeiten wir an unserer Grundeinstellung zum Leben und zu den Menschen. Wir sollen einander nicht mehr die Hände schütteln und auch Umarmungen bitte nur noch in den eigenen vier Wänden, wenn überhaupt. Oh, wie bitter das klingt! Isolieren wir uns voneinander? Äußerlich ja. Wenn wir wollen, dass die Verbreitung des Virus aufhört, ja. Will ich meine Oma umarmen? Ja. Will ich sie in Gefahr bringen? Nein.

Wir Menschen haben zu unserer körperlichen Nähe und Verbindung auch noch eine andere. Sie ist etwas verkümmert, doch nicht verloren. Wir haben unsere Gefühle, Empathie und Sinne.

• Ein Baby kann seine Mutter alleine am Herzschlag erkennen.

• Deine Intuition warnt dich, du kennst das.

• Man greift zum Telefon und hört, gerade wollte ich dich auch anrufen.

Dem chinesischen Schriftzeichen zufolge bedeuten Krise und Chance dasselbe. Ja wirklich, in China wird für beide Begriffe das gleiche Schriftzeichen benutzt. Denken wir da mal darüber nach! Gerade in China sind die Menschen gefordert, ihre eigene Lebensphilosophie wieder anzuwenden. Vieles hat sich, wie bei uns auch, modernerem Denken hingewandt.

Kommen wir zu unseren Instinkten zurück. Besinnen wir uns wieder auf unsere innere Welt. Wir müssen, um zu meditieren, uns nicht in Menschenansammlungen treffen. Wir können das von zu Hause aus. Wir sind verbunden – und damit meine ich nicht das Internet.

Natürlich auch! Wie gut haben wir es, dass wir via Skype und ähnliches kommunizieren können, wir können uns sehen, und austauschen, über die ganze Welt hinweg. Es ist kein Ersatz für körperliche Nähe, doch wie oft haben wir sie denn schon? Merken wir das Fehlen nicht gerade jetzt erst?

Was wir auch noch brauchen ist

M I T G E F Ü H L

Viele sind direkt und noch mehr indirekt betroffen. MitarbeiterInnen in den Theatern, den Hotels, den Krankenhäusern und so weiter. Wir dürfen FÜHLEN, mitfühlen und mit positiven Gedanken allen beistehen.

Das Theater schließt, die Vorstellungen sind abgesagt. Betrifft dich nicht, da du erst für den Herbst Karten hast? Falsch! Es betrifft dich, denn du bist ein Mensch. Es betrifft die Spezies Mensch. Fühle in dich hinein und schicke in Gedanken Positives zu den Menschen, die jetzt um ihren Job bangen, die Verantwortung haben in den Häusern und Spielstätten. Viele sollen – wenn möglich – von zu Hause aus arbeiten. Doch erkläre das einem Sänger oder einer Schauspielerin. Es betrifft uns alle, denn ja, wir haben doch alle schon gute Musik und gute Darstellung genossen, nicht wahr?

Arbeiten wir an unserem Mindset

Ich wiederhole mich? Das macht nichts. Es wurde noch nicht oft genug gesagt.

Ich werde mir selbst auch die Zeit nehmen und die Sternenflaum Geschichte noch einmal lesen. Denn sie beschäftigt sich mit der Reise zu einem Selbst, dem Blick ins Innere und den Gefühlen …

Engel? Echt jetzt?

Über Engel zu schreiben ist eine heikle Angelegenheit. Esoecke, Religion, Aberglaube, Einbildung …

Ich frage mich, ob es Engel bereits vorm Christentum gab … und wenn, wie wurden sie genannt? Die bekannten Namen z. B. der Erzengel sind ja hinlänglich bekannt, Gabriel, Raphael, Uriel usw. Doch die gibt es ja noch nicht sehr lange. Was war vorher?

Was mich auch beschäftigt, gibt es in Gegenden ohne Christentum auch Engelswesen? Wie werden sie dort genannt? Ist es so wie mit Gott? Jede Religion hat ihre eigene Vorstellung davon, ihren eigenen Namen und doch reden alle vom selben?

Ich bin im katholischen Niederbayern aufgewachsen. So sollte klar sein, dass Engel in die Kirche gehören, Flügel haben und dass sie aussehen wie Menschen nur mit etwas entrückteren Gesichtern.

Meine eigenen Engelsbegegnungen stimmen allerdings mit diesem Bild nicht überein, was mich glauben ließ, dass es etwas anderes gewesen sein musste. Engel habe ich bislang nie »gesehen«, es ist mehr ein Spüren, eine Wahrnehmung, doch die meist klar und deutlich. Engel mit den eigenen Augen durfte ich dennoch schon sehen: Gesichter geliebter Menschen in glücklichen Momenten, in seligem Schlaf – so engelsgleich, dass sich die Frage nach Wundern erübrigt.


LESETIPP

Sternenflaum Geschichte | 5. Kapitel | Engel


Ist vom selben die Rede? Nein, keinesfalls. Wohl fehlen uns in der deutschen Sprache mal wieder unterschiedliche Begriffe. Wir haben einfach zu wenig Worte!

Wie viele verschiedene Arten zu lieben wird es geben? Alle heißen gleich. Wie viele Arten von Freunden … Er ist mein Freund. Ach was kann das alles heißen! Ist sie deine Freundin? Nun, nicht direkt, ja doch, eigentlich schon, doch nicht so eng … Wie denn nun? Wieso haben wir so wenig Begriffe?

Zurück zu den Engeln. Engel ist auch ein Kosewort, eine Schmeichelei, ein Kompliment, eine erdrückende Erwartung, ein Käfig, wenn es heißt “du lieber Mensch, mein Engel” – dann ist es vorbei mit Whisky, Zigaretten und Lügen. Wieso machen wir das? Weshalb benennen wir die absolut wundersame, neutrale und stets begleitende Kraft der »Wesenheiten« mit einem Namen, den wir dann auch vielem anderen übertragen? Wer soll sich da noch auskennen?

»Glaubst du an Engel?« Was lässt sich darauf bitte antworten? Natürlich ist mir klar, welche Art von Engel damit gemeint ist, doch was hat das mit glauben zu tun? Was ich wahrnehme weiß ich doch. Das muss ich nicht glauben. Wenn der Wind weht und ich ihn an den Armen spüre, muss ich dann sagen, ich glaube daran, dass es so etwas wie Wind gibt?

Es ist ein Thema, definitiv. Einmal in der Buchhandlung dem Räucherstäbchenduft gefolgt, fliegen einem die Engelsbücher geradezu entgegen. Heute blätterte ich in einer älteren Ausgabe des Engelmagazins. Es ist zeitlos. Ich stelle mir vor, von allen Heften das Erscheinungsdatum zu streichen und dann zu versuchen, sie chronologisch zu sortieren …

Über Generationen hinweg begleitet uns die Frage nach dem Unsichtbaren. Warum lese ich in einem Engelmagazin? Was ist mein Beweggrund? Ehrlich? Mir geht es um Gleichgesinnte. Ich will lesen, dass ich nicht verrückt bin. Es tut gut, mich in Geschichten wieder zu finden, zu lesen, dass es Menschen gibt, die sich trauen dazu zu stehen, auch wenn sie völlig crazy dabei wirken. Das bewundere ich.

feelingwords 4.0

Willkommen 2020. Etwas spät? Nun, für mich beginnt dieses Jahr heute zum zweiten Mal.

Es gibt einen sehr schönen Grund dafür:

Mein neues Herzensbusiness beginnt im Jahr der “Metall/Ratte” nach dem chin. Horoskop, dem ersten Jahr im neuen Zyklus. Seit Jahren begleitet mich die östliche Weisheit des Feng Shui, das wird auch so bleiben, auch wenn ich es nun nicht mehr als Dienstleistung anbiete.

Mich auf die feelingwords zu konzentrieren, heißt für mich auch, diese Lehren tatsächlich anzuwenden.

Ich gehe hier nicht weiter darauf ein, es ist mir nur wichtig zu erwähnen, so als schönen Übergang von der Human-/Raumenergetik zum neuen Unternehmen.

Schreiben, fühlbar und gefühlt, setzt für mich ein gewisses Maß an innerer Balance voraus. Diese zu erlangen und zu erhalten ist bereits, und wird auch weiterhin, Teil der feelingwords Gedanken, Geschichten und Gedichte bleiben.

Happy Neues Jahr – Happy neues Business – Happy neue Möglichkeiten

Zeit für mich

Immer wieder bekomme ich die Empfehlung, mir doch eine Massage zu buchen. Leider gibt es da ein paar Erlebnisse und Erfahrungen, die mich nicht mit Genuss daran denken lassen. Dennoch, der Rat ist gut gemeint und deshalb:

Sehr gerne, allerdings findet der Termin in meinem Bad statt. Ich buche Zeit mit mir – für mich. Die schöne Bürste für die Trockenbürstenmassage habe ich ja nicht zu Dekozwecken gekauft – obwohl sie auch hübsch aussieht.

Tipp zur Trockenbürstenmassage:

Auf eine hochwertige Holz/Naturbürste achten • Immer herzwärts bürsten • Nur auf gesunder Haut • Sanft kreisend • Auf trockener Haut • Vor dem Duschen

Es heißt, diese Massage hilft der Haut zu entgiften und zu entschlacken.

Anschließend abduschen um die abgebürsteten Hautschüppchen zu entfernen und dann, auf die noch feuchte Haut, ein feines Hautöl einmassieren.

Gute Musik und ein flauschiges Handtuch,
Handy a u s und viel viel Zeit nehmen – Wellness zuhause.

Mit den Ölen ist es schwer eine Empfehlung zu geben, da die Geschmäcker bezüglich der Düfte sehr unterschiedlich sind und auch nicht jeder alles verträgt. Dennoch darf ein Tipp – einer meiner Lieblingsmarken – nicht fehlen: Pure Skin Food.

Ich benutze deren Gesichtsöle / – serie seit Jahren, doch es gibt auch ein ganz feines Körperöl. Mit Arganöl u.a. und Bergamotte. Bio und regional und eine kleine Manufaktur von Frauen aus Graz.

[Werbung wegen Markennennung und Verlinkung – unbeauftragt und unbezahlt]

Übrigens: Füße hoch ist anschließend eine wundervolle Entspannung. Bleib mal 20 min so liegen und staune, wie gut das tut!

Silvesterspaziergang in Wien

Eine Begegnung

Excuse me!

Ja?

Excuse me, my English is not good.

Oh, not a problem, my English is also bad.

Great!

(…)

Are you living in Vienna?

Yes.

Oh, this is great!

Ja. Really. Thank you.

Do you visit your family at Christmas?

Oh yes, it was lovely.

So great! You are blessed!

Right.

Can you walk with your legs?

Yes. (?)

Great!

Yap. I’m grateful.

Oh, I love you! Do you have a dream?

(…)

Do you have a dream????

hmmmmm…

Do you have a dream?

It’s not so simple to say … I can’t remember … No, I don’t have a dream now …

This is great!

What?

This is great! You can now dream whatever you want! Oh, I love your great chance!

(…)

♥ Happy 2019 ♥

Danke 2019

Was für ein Jahr!

Es wundert mich stets aufs Neue, wie viel in so ein Jahr passt. Danke 2019 und bye bye, du lehrtest mich viel und herzlich und tränenreich und mutig und bangend und froh und traurig und staunend und dankbar und lachend und voller Wunder und mit Willkommen und Abschieden 🥀

✨ Danke auch, dass ich die feelingwords.de Seite wieder zurückbekam und somit die Sternenflaum beginnen konnte 

✨ Danke an alle LeserInnen und BesucherInnen dieser Seite

✨ Danke an alle UnterstützerInnen, die mir halfen, das Projekt “feelingwords” ins Leben zurückzurufen

✨ Danke natürlich an Sternenflaum und Fee und das Licht

✨ Danke 2019 – i gfrei mi dennoch so richtig gscheid auf 2020 

DISRUPT-HER ein Buchgewinn

Das Buch „DISRUPT-HER“ von Miki Agrawal / Kamphausen Verlag habe ich auf Instagram von Katharina Heilen gewonnen.

Hier mein Dankeschön

Gestern fand ich ein Buch in meinem Postkasten. Schon allein das Päckchen zu sehen und anzugreifen war die reinste Freude! Ein bisschen wie an Weihnachten, wenn das Herz schon hüpft, weil die Hände ein Buch meinen zu erahnen.

In diesem Fall eben nur ähnlich, weil ich es schon wusste, mich bereits darauf freute. Die liebe Katharina Heilen hat vor einigen Tagen ein Buch verlost – und ja (!) ich habe eines davon gewonnen. Die Dankbarkeit überschlägt sich gerade in mir, denn es ist soviel mehr als mal etwas gewinnen. Das Buch kaum aufgeschlagen, wusste ich bereits, das geplante Abendprogramm wird geändert. 


„Wie sie die eigenen Grenzen für immer vergessen und ihre Träume verwirklichen.“

„Ein Buch, das dazu inspiriert, das eigene Leben anders zu leben: mutiger, selbstbewusster – frei von Grenzen.“

PRESSEINFORMATION KAMPHAUSEN.MEDIA


Heißen Kakao, Sessel, Kuscheldecke und lesen + nachdenken + noch mehr denken + freuen.

Es ist kein Roman, nichts was ich einfach mal so an einem Abend durchlese.

DISRUPT-HER von Miki Agrawal ist
„Ein Manifest für die selbstbestimmte Frau“. 

ISBN: 978-395883-388-3 Kamphausen Media Verlag

Gestern schaffte ich die Einleitung und das erste Kapitel. Dieses werde ich heute noch einmal lesen, denn es bescherte mir viel wertvolle Innenarbeit.

Die größte Freude war, dass ich bevor ich nach Hause kam und den Briefkasten leerte, genau das machte, was im ersten Kapitel beschrieben wird: Staunen.

Ich fuhr mit einer alten Bim (Straßenbahn) durchs vorweihnachtliche Wien und ließ mich berieseln von den Lichtern und der Stimmung. Es war so ein Genuss, ich mag Wien auch sonst sehr, doch an manchen Tagen oder in manchen Momenten, da könnte ich die Stadt glatt umarmen. Wien ist oft für mich mehr ein Wesen als ein Ort.

Das schöne hier sind auch die vielen Touristen. Da falle ich als staunende erwachsene Frau nicht sonderlich auf. Nicht dass mich das stören würde, dennoch ist es angenehm. 

Denn, es kommt durchaus vor, dass sich andere durch mein Staunen irritiert fühlen, mal vorsichtig ausgedrückt. Ich hörte Sätze wie: 

„Du bist doch kein Kind mehr.“

„Für sowas hab ich keine Zeit.“

„Schaut irgendwie behindert aus.“

„Werd erwachsen.“

Nun, zum Glück gibt es Urlaube und Reisen und Theater und Kino und Museen. Da können dann auch die „Erwachsenen“ heimlich staunen. Manchmal kommt es mir so vor, als hieße erwachsen werden, aus dem Leben herauszuwachsen, sich irgendwie parallel entwickeln. Kein Wunder, dass dann alle ihre Mitte suchen und sich Erdung wünschen.

Ach ja, geerdet bin ich auch nicht, heißt es. Weil ich den Kopf in den Wolken hätte.

Ehrlich, ich höre das und früher verstörten mich solche Aussagen sehr. Heute nicht mehr. Auch dafür bin ich dankbar.

Apropos staunen – Sternenflaum freut sich auf dich, schau hier