Sanftmut

Having a soft heart in a cruel world is courage, not weakness. Let’s not forget that.

@onceuponacream // Instagram

Ein weiches Herz in einer grausamen Welt zu haben, ist Mut, nicht Schwäche. Das sollten wir nicht vergessen.

Ja, es ist mutig, sich nicht zu verstecken, sondern sich zurückzuziehen, Zeit für sich zu nehmen und für die eigenen Gefühle. Es ist auch mutig, sich nicht zu schützen, wie es von so vielen Seiten schallt. Brich mal ein weiches Herz. Aber die Mauern darum anzugreifen, das ist wie Krieg.

Ich muss mein Herz nicht beschützen, ich muss es achten, darauf achten. Wenn es sich zusammenzieht, ziehe ich mich zurück. Wenn es klopft und pocht, tanze ich. Wenn es weint, lasse ich es weinen. Niemand außer mir selbst kann mich brechen.

Die Worte, die ich zu mir sage, sind das Blut, das durch mein Herz fließt.

Wir alle haben weiche Herzen. Zu kaltem, hartem Stein geworden sind nur die Mauern außen rum. Angst vor Gefühlen, Angst vor Schmerzen, Angst vor Verletzung, Verlust und Verrat.

Schütz dich! Wie oft habe ich das schon gehört. Und ebenso oft habe ich mich dagegen gewehrt. Unverstanden und für dumm erklärt, für selbst Schuld erklärt, beginnt es immer wieder von vorn, sobald ich Gefühle zeige.

Da gibt es Menschen, die haben Angst um mich, dass es mir zu viel wird.

Zu viel Gefühle, zu wenig Emotionen.

Das muss doch aus dir raus!, heißt es. Aber nicht mit Tränen. Tränen gehören zu den gefürchtetem Teil der Gefühle. Wut dagegen scheint in Ordnung zu sein, eine fast schon gesunde Emotion in unserer Welt.

Mich hält Wut vom Fühlen ab. Wut steckt mir im Kopf, Worte formen sich im Geist und erschaffen Gefühle, die unangenehm sind. Mitgefühl ist doch das gesündere Gefühl, oder nicht?

Verständnis. Milde. Sanftheit. Sanftmut.

Wie? Verständnis? Für all das grausame, ungerechte da draußen? Nein, natürlich nicht. Aber ich verstehe, warum Menschen handeln, und ich glaube nicht an Monster. Ich glaube an die Gewalt um die verborgenen, versteckten und ach so beschützten Herzen.

Die Worte, die sie zu sich sagen, sind das Blut, das durch ihre Herzen fließt.



S H A R E • T H E • L O V E
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Sehnsucht Leben

Die Sehnsucht
Sie schreibt Worte ins Herz
Sie ist eine große Dichterin
Sie füllt die Zeilen
In der Tiefe der Seele mit
Leben
Die Träume 
Sie erschaffen Visionen
Sie sind reinste Energie
Sie treiben uns vorwärts
Begleiten treu den Weg durchs
Leben
Die Hoffnung 
Sie malt Bilder im Kopf
Sie ist eine große Künstlerin
Sie erweckt die Farben
Auf der Leinwand des Glaubens zum
Leben
Die Liebe 
Sie zeigt uns den Sinn
Sie ist die höchste Macht
Sie verzaubert die Gefühle
Strebt nach der Wahrheit in unserem
Leben
Die Geduld 
Sie hadert mit den Zweifeln
Sie ist getragen von Hoffnung
Sie begleitet die Träume
Der Sehnsucht nach Liebe im
Leben

© Judith Eherer • feelingwords

♡ Danke Diana für das zauberhafte Winterbild ♡



S H A R E • T H E • L O V E
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Mindset-Animation

feelingwords sind Mindset-Animation

Was meine ich damit?

Nach vielem Fragen und Suchen und Lesen und Hören und Reden und Zuhören, hatte ich plötzlich dieses Wort im Kopf: Mindset-Animateurin.

Das bin ich. Das bin ich?

Das mache ich. Ja, tatsächlich.

»Mindset« ist in aller Munde. Ein Wort, welches schwer zu übersetzen ist, deshalb übernehme ich es auch gerne. Meist ist es gefolgt von Optimierung. Das wiederum gefällt mir nicht.

Wir müssen nichts optimieren. Wir sind Teil der wundervollen Natur. Wir sind eine Schöpfung des Lebens. Wir sind bereits optimal, auch wenn wir das nicht immer sehen können.

MINDSET

Der Begriff Mindset hat viele Synonyme bzw. Bedeutungen. Mentalität, Denkweise, Haltung, Einstellung, Weltanschauung, Lebensphilosophie …

Es wird auch vom starren resp. dynamischen Mindset gesprochen. Dazu später mehr.

ANIMATION

Der Begriff Animation stammt vom lateinischen »animare« – zum Leben erwecken; »anima« Geist, Lebenskraft, Atem.

In Animation steckt auch die Anima nach C. G. Jung: »Die weibliche Erscheinung und der weibliche Funktionsbereich in der Seele des Mannes. Zugleich die Brücke zum Unbewussten insgesamt.«

Ja, feelingwords sind Mindset-Animation

Mit dem Lesen der feelingwords animierst du sozusagen dich selbst, an deinem Mindset zu arbeiten. Dinge aus einem anderen Blickwinkel heraus zu betrachten, eingefahrene Denkmuster und Glaubensätze aufzubrechen bzw. zu erkennen.

Phantasie, Ideen, Inspiration, Motivation, Magie … feelingwords entstehen nicht im Kopf, sie fließen aus meinem Unterbewussten aufs Papier bzw. über die Finger in die Tastatur. Genau deshalb können Sie eine Brücke sein, von Seele zu Seele, von Herz zu Herz.

Weder ich noch meine Worte sagen dir, was du zu tun hast, wie du zu denken hast, doch wir animieren dich gerne dazu, dies selbst herauszufinden. Indem du deinen Geist öffnest, dich bereit erklärst, wieder und mehr zu fühlen, dir und deinen Gefühlen zu vertrauen, zu lauschen und zu staunen, kannst du eine völlig neue Welt für dich entdecken.

Es geht auch nicht darum, dass du allem, was ich schreibe, zustimmst. Du darfst sehr gerne auch gegenteiliger Meinung sein. Deine Erlebnisse und Erfahrungen sind mehr wert als alles, was dir erzählt wird. Wundervoll ist es, wenn du Aha-Momente erfährst, wenn du in dir spürst, was du bejahst oder eben nicht. Du kommst dir näher, lernst dich besser kennen …

Ich arbeite daran, diese Seite mit noch mehr feelingwords zu füllen und auch, sie in verschiedenen Formen anzubieten. Auch eine Rubrik für (Buch)empfehlungen wird hier noch erscheinen. Ich möchte gerne alles, was mein Mindset animiert mit dir teilen, als Inspiration und mit viel Zuversicht. Denn wenn ich das schaffe, schaffst du das auch.


Mehr Blog-Beiträge:



    S H A R E • T H E • L O V E
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    Suche nach Liebe

    Von Freundschaft, Selbstfürsorge und Instagram

    Heute las ich auf Instagram einen Post einer lieben Freundin. »Schatz, du wirst geliebt!«, war mein erster Impuls, ihr zu antworten. Doch ich tat es nicht. Es kam mir zu persönlich vor. 

    Außerdem, was löst dieser Satz wohl aus? Ich bin nicht ihn ihrer Nähe, kann sie nicht in die Arme nehmen, nicht mit ihr sprechen.

    Sie will gefallen, schreibt sie. Gefallen. Fallen. Gefallene. Menschen, die im Krieg gestorben sind, Soldaten, nennen wir so. Will sie eine Heldin sein? Wichtiger noch als zu leben?

    Sie ist eine junge Mutter. Eine Löwin, die alles für ihr Baby tun würde. Ich wünschte, sie täte all das auch für sich. »Schatz, steh auf, wenn du gefallen bist!« Du Wunder, du liebevolles Wesen.

    Manchmal, oder auch öfter, zeigen wir Mängel und Fehler von uns. Wir präsentieren sie geradezu und schreiben oder sagen, dass wir uns nichts aus Perfektion machen. Ich glaube, dass wir uns da selbst belügen. Wir zeigen das nur, damit wir TROTZDEM Zuspruch bekommen, damit wir eine Bestätigung erhalten, trotz des Fehlers geliebt zu werden. Wir tun uns sogar leichter damit, als uns schön zu zeigen. Selbst wenn es uns mal gelingt, weisen wir Komplimente dazu gerne zurück. Wir wollen nicht eitel oder selbstverliebt scheinen. Wir geben uns gleichmütig und verwechseln das mit Anmut. 

    »Wenn wer meine Fehler liebt, meint er/sie das ehrlich.« Was für eine riesengroße Selbstlüge! Wir wollen doch nur, dass die Fehler dadurch reingewaschen werden! »Vergib mir meine Sünden, liebe mich trotzdem …« Ja, das funktioniert schon seit Jahrhunderten nicht. Wir bitten permanent um Vergebung, betteln um Liebe und glauben doch nicht daran. Wir hoffen.

    Schatz! Kümmere dich bitte gut um dich selbst.

    Du singst, wenn du den Brei für dein Baby zubereitest. Sing bitte auch für dich, wenn du dein Essen kochst.

    Du wäschst und cremst dein Baby liebevoll. Achte darauf, bei der nächsten Dusche, sei zärtlich mit dir. Duftende Seife, verwöhnende Öle. Du kannst das.

    Die Kleidung deines Babys verzückt dich und es macht dir sogar Freude, sie zu waschen und zu bügeln. Mach das bitte auch mit deinen Sachen. Zieh an was dir gefällt, freue dich über die schönen Stoffe anstatt über das Bügeln zu klagen.

    Du gehst mit deinem Baby spazieren, es braucht die frische Luft, sagst du. Ja, mein Herz, und du auch! Du bist nicht nur die, die den Kinderwagen schiebt. Atme, staune, genieße die Natur. Du bewegst dich, bist draußen. Auch für dich! Bitte, für dich!

    Dein Baby lächelt dich an. Du lächelst zurück. Das ist Liebe. Nicht mehr und nicht weniger.

    Du wirst geliebt – genau so, wie du bist.

    Wenn du nun noch aufhören magst, alle Liebe zurückzuweisen, bitte.

    Du tust das, weil du sie nicht glaubst, sie an anderer Stelle suchst, eine andere Vorstellung von ihr hast, sie vermisst. Ich verstehe das. Doch Schatz, öffne dein Herz, finde deinen Frieden darin und du wirst vergeben können, auch dir selbst.

    Ich wünsche es dir. Ja, ich wüsche dir, dass du bald die Sonne in dir siehst, die schon so viele andere wärmt und erfreut.

    Und dir, liebe Leserin, lieber Leser, wünsche ich, dass du dich berühren ließest und inspiriert zu mehr Achtsamkeit mit dir selbst.



    S H A R E • T H E • L O V E
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    Den eigenen Weg finden

    »Wir finden unseren eigenen Weg nicht, wenn wir in die Fußstapfen vor uns treten.«

    Von wem ist dieser Spruch? Ich weiß es nicht, er begleitet mich jedenfalls schon sehr lange. Kürzlich wurde ich wieder einmal daran erinnert.

    Vieles im Leben scheint so klar, anderes wiederum verworren, wie ein großes Rätsel. Der Ruf nach einer Anleitung wird laut. Eine Gebrauchsanweisung für das Leben. Wer hat noch nicht nach einer gefragt?

    Das Paradox dabei ist jedoch, dass sie, sollte es eine solche Anleitung geben, unserem tiefstem Wunsch nach Selbstverwirklichung und eben den Drang, den eigenen Weg zu gehen, widerspricht. 

    Es ist ein Geschäftsmodell geworden, solche Anleitungen anzubieten. Vielerorts und sehr kreativ wird man gelockt und umworben. Im privaten wie im geschäftlichen Umfeld. Auf Instagram zum Beispiel häufen sich diese Angebote. Sie tarnen sich. Es heißt, es sind Anleitungen für das Programm. Für mehr Reichweite, mehr Follower, mehr Likes – ergo auch mehr Beliebtheit, mehr Erfolg und auch mehr Geld. Sie spielen mit unseren Bedürfnissen, ja, sie spielen sogar mit dem Paradox – und, sie lassen sich gut dafür bezahlen. Was wiederum für deren Erfolg spricht und einen toxischen Kreislauf bedient.

    Was meine ich damit?

    In diesen Anleitungen lernen wir (ich nehme Instagram nur als Beispiel), was wir schreiben, sprich posten müssen, wie oft und mit welchem Inhalt. Wie viele Storys, wann und wo. Ausgeklügelte Systeme sind das, die für viele tatsächlich funktionieren (die, die das wollen), für andere bedeuten sie puren Stress. 

    Wer seinen eigenen Weg finden will, für den ist es stressig, den vorgegebenen Fußstapfen zu folgen.

    Nochmal zum Paradox:

    Wer ist wirklich erfolgreich? Überlegt mal. Mir fallen in erster Linie Menschen ein, die etwas anderes machen als die Masse. Die innovativ und mutig sind. Erfinder, Visionäre, Künstler, Verrückte. Verrückt im Sinne von ver-rückt. Also aus der Rolle gefallen, vom Weg abgerückt.

    Ein Beispiel der Eurovision-Song-Contest. Regelmäßig gewinnt dort das Neue, das was sich vom Vorjahr unterscheidet. Leiser, lauter, sanfter, irrer. Egal, Hauptsache anders. Dennoch gibt es jedes Mal eine Vielzahl von Darbietungen, die dem des Siegersongs des Vorjahres ähneln. Sei es die Performance oder das Lied selbst. Nachahmungen. Ich frage mich, warum?

    Nehmen wir noch einmal das Beispiel Instagram. Es gibt da u. a. einen Hashtag #fürmehrrealitätaufinstagram. Es ist also durchaus der Wunsch dazu da. Auf der anderen Seite dient diese Plattform als Bühne. Und welcher Künstler stellt sich unvorbereitet und ungeschminkt oder ohne Kostüm auf die Bühne? Ebenso wie diese Künstler wollen wir uns zeigen, etwas Eigenes darbringen, Fans gewinnen, Herzchen für unsere Beiträge, es schmeichelt unserem Ego, es ist der Applaus im Social Media.

    Was also tun?

    Wie finden wir unseren eigenen Weg, wenn wir den Anleitungen der anderen folgen? Was, wenn wir gar nicht so anders sein wollen, schon etwas, aber nicht zu sehr. Wie gehen wir den eigenen Weg, wenn wir nicht viele finden, die applaudieren, die uns bestätigen oder gar fördern? Dann vielleicht doch lieber das machen, was für andere schon erfolgreich war?

    Du und ich, wir werden es für uns selbst herausfinden müssen oder dürfen. Ist ja auch eine Chance darin, mehr über sich selbst zu erfahren.

    Instagram diente hier als Beispiel, weil mich die liebe Doris @aprilgefuehle dazu inspirierte. Das ist nämlich das Schöne daran, es kann wertvollen Austausch geben. Ein weiteres Beispiel, welches ich erlebt habe, ist der Businessplan. Ein Unternehmen in Gründung und das Bankgespräch. Ein Thema für sich und dennoch fast eins zu eins mit dem vorigen Text vergleichbar. Im Grunde könnte ich Instagram mit dem Wort Businessplan tauschen. UnternehmerInnen sollen mutig und innovativ sein, doch im Finanzierungsplan müssen Erfahrungswerte ähnlicher Gewerke aufgeführt werden. Wer hat das schon gemacht, wie viel Umsatz wird damit generiert, etc.

    Wie immer also. Alle bitte gleich, und doch feiern wir das Neue.



    S H A R E • T H E • L O V E
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    Die Reise geht weiter | Teil 2

    Nachtrag zum ersten Beitrag auf dieser Website “Die Reise geht weiter”

    Heute ist ein Aufräumtag. Außen wie innen. Natürlich. Ich habe heute Vormittag ein vollgeschriebenes Notizbuch zur Hand genommen. Auf dem Umschlag steht nichts, es ist schön, dunkelblau und fühlt sich gut an, ich hatte es oft in der Hand. Erst wollte ich mich mit einem Kaffee in den Lieblingssessel setzen, um darin zu lesen. Doch dann öffnete ich die Notizen am Mac und fing an zu tippen. Bis ich mich versah, war es Nachmittag und ich habe fast das ganze Notizbuch abgetippt (und sortiert!). Vieles waren nur Gedankenfetzen oder Reminder. Einiges wirklich interessant, Büchertipps, Webseitentipps, Zitate usw. Jetzt habe ich die letzten Seiten vor mir liegen. Sie sind anders als die anderen, ließen mich innehalten. Sie gehören zu einem Erlebnis von vor zwei Jahren. Ein Kinobesuch, der mich nachhaltig berührt, bewegt und begleitet. »Deine Juliet«.

    Es ist der erste Beitrag hier im Blog und ich hatte keine Erinnerung mehr daran, dass ich weitere Notizen dazu in einem Buch gesammelt hatte. Heute fand ich sie und ich möchte sie nun mit euch teilen.


    Meine Notizen vom 13.08.2018, in einem Café mitten in Wien, spät Abends nach dem Kino:

    »Deine Juliet« heißt der Film, den ich gerade schaute. Ich bin dankbar, er ist wie für mich gemacht. Wobei ich das nicht wörtlich meine, natürlich nicht. Es ist nur so, dass er genau auf mich und meine Lebenssituation passt, so genau, dass es wohl sogar Zweifler an Wunder glauben ließe.

    Bücher bringen Menschen zusammen. Geschichten helfen Menschen in schweren Zeiten zu überleben. Ich weiß das, ja wusste das natürlich schon vor dem Film, doch wie ein Zauber hat er es mir so gewaltig vor Augen geführt, dass es mir im Kinosessel schwindlig wurde. Jetzt sitze ich hier, in dieser warmen Augustnacht und schreibe wie selbstverständlich in mein Notizheft. Ohne dieses und meinen Lieblingsbleistift gehe ich ja schon Jahre nicht mehr aus dem Haus. Beide waren geduldig mit mir. Manchmal habe ich auch noch ein Buch in der Tasche, meistens sogar, doch Heft und Stift fehlen nicht einmal auf dem Weg zum Supermarkt. Dabei kann ich mich nicht erinnern, jemals auf dem Weg zum Einkaufen innegehalten zu haben, um etwas aufzuschreiben. Auch auf dem Rückweg fiel mir das nicht ein … Was treibt mich also dazu, beides ständig mitzunehmen? Na egal, sind ja nicht schwer.

    Ganz tief in mir höre ich, dass ich darauf wartete wieder zu schreiben. Ich mochte die Zeit im Badischen und in der Schweiz, meine Vielschreiberzeit.

    Doch dann hörte alles auf.

    Der Stift rührte sich nicht mehr, die Seiten blieben leer. Lange Jahre. Ich merke, dass mir die damalige Routine fehlt, dass es mir schwerfällt in Schreibgeschwindigkeit zu denken und bei der Sache zu bleiben. Nein, das stimmt nicht ganz, ich meine beim Gedanken zu bleiben. Möglicherweise springe ich von Gedanken zu Gedanken und ich darf zurücklesen und Worte einfügen. Nun gut, das sind die Anfänge. Da ich das alles schon einmal erlebt habe, weiß ich wie sich das Schreiben entwickelt, mache ich mir deswegen keine Sorgen, ganz im Gegenteil: Ich freue mich auf die Reise! Auf geht’s, wieder in das Abenteuer der Worte!

    Eine Einfügung fällt mir jetzt schon ein, es waren die Gedanken vor dem Film. Da ich noch Zeit hatte, stöberte ich in einer Buchhandlung durch die Werke und landete bei den sogenannten Lebenshilfebüchern und der Esoterik Ecke. Einiges von dem, was da angeboten wird, habe ich gelesen oder noch Zuhause. Da ich mich derzeit nicht in meiner glücklichsten Lebensphase befinde, hatte ich ehrlich gesagt nur Verachtung für diese Art von Büchern übrig. Ganz nach »Ihr könnt mir auch nicht helfen!«

    So viele kluge Ratgeber und alles nur Theorie. Soll ich da noch weitere hinzufügen? Bitte nicht! Ich würde mich schämen. Anderen Ratschläge zu erteilen, jetzt da ich selbst mit tiefsitzenden Ängsten um die Vorherrschaft meiner Gefühle kämpfe! Keines dieser ach so wunderbaren Bücher – von sicher ganz zauberhaften Menschen – kann mir dabei helfen. Sie muntern einen auf, geben Mut und Zuversicht, ja, das machen sie sehr gut, doch helfen kann ich mir nur selbst. Punkt. Wenn ich also kein Lebenshilfebuch schreiben will und werde, was dann? Mein Leben hat definitiv mit dem geschriebenen Wort zu tun …

    Ich werde einfach nichts versprechen!

    Werde stattdessen Geschichten und Gedanken liefern … welche, die selbst zum Denken anregen, die Gefühle hervorrufen und innehalten lassen …

    Was mir so alles durch den Kopf schwirrt: Engel. Gibt es sie? Was haben sie mit der Religion zu tun? Gab es sie schon vorher? Wenn ja, wie nannten die Menschen sie? Können einen Engel im Leben begleiten? Gott. Dasselbe Thema. Wer oder was war Gott vor der christlichen Kirche? Und Jesus? Irgendwas in mir sagt mir, dass es Jesus so als Mensch / Mann nicht gab. In meinen Seelengesprächen war da immer nur Sananda. Auch wichtig: das Thema Toleranz oder doch nur die Angst, sich zu wehren? Was bedeutet es, sein Licht in die Welt zu bringen? Wachstum. Der Mensch strebt danach und schämt sich dafür.


    Was für ein eigenartiges Gefühl, diese Aufzeichnungen nach fast zwei Jahren zu lesen … Mein Zeitgefühl ist wieder einmal nicht vorhanden. Ich könnte das auch gestern erst geschrieben haben. Interessant ist jedoch, dass ich einige meiner Fragen schon hier im Blog zum Thema machte. Es schadet also nicht, selbst ab und an durch meine eigene Seite zu lesen.



    S H A R E • T H E • L O V E
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    Gedankenfühlen

    Dass ich meine Gedanken fühlen kann klingt logisch und nachvollziehbar. Dennoch dauerte es viele Lebensjahre, bis diese Weisheit zu mir durch drang.

    Fühlen, Gefühle, mein Lebenselixier. Darauf baue ich seit ich denken kann. Oh, was ist das? Ich verwende es selbst in meinen Worten. Fühlen solange ich denken kann.

    Die Verbindung war mir also schon klar, deshalb ist sie so vertraut und so einleuchtend.

    GEDANKENFÜHLEN

    Ein Wort

    So schön

    Wie gefährlich

    Doch mit verborgener

    Hilfe

    Und einem

    Danke

    In der Mitte


    Doch halt, wenn ich meine Gefühle denke, beziehungsweise sie mit meinem Denken erst erschaffe, was ist dann mit diesen tiefen Gefühlen? Die aus dem Bauch heraus? Die, die mich leiten, begleiten, mir antworten?

    Es muss zweierlei Arten von Gefühlen geben und ich mache mich nun auf, sie zu ergründen.



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    Geduld & Vertrauen

    GEDULD & VERTRAUEN

    – zwei wertvolle Geschwister an unserer Seite –
    Erst als ich erkannte
    dass meine Ungeduld mangelndes Vertrauen begleitet
    konnte ich mich beruhigen
    &
    Atmen
    Still sein
    Dem Gefühl folgen



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    Mehr denn je – für ein positives Mindset

    Ein positives Mindset zu haben oder zu entwickeln, davon lese und höre ich zurzeit an vielen Orten. Es ist nicht neu, doch die Definition klarer und die Wichtigkeit höher.

    Wir sind gefordert in diesen Wochen und wahrscheinlich auch Monaten – in vielerlei Hinsicht, doch vor allem ganzheitlich. Es geht um unsere Gesundheit, nicht nur der körperlichen, sondern auch der geistigen und seelischen.

    Mit den »feelingwords« und auch der »Sternenflaum Geschichte« geht es mir darum, den Menschen (wieder) mehr Gefühl ins Leben zu bringen. Dass wir alle fühlen, wie wichtig es ist, nicht alleine der Vernunft zu vertrauen, die aus dem rationalen Denken kommt.

    Heute hörte ich die Pressekonferenz der österreichischen Bundesregierung zur aktuellen Lage bezüglich des Coronavirus. Unter anderem war vom »gesunden Hausverstand« die Rede. Genau dieser ist es, dem wir uns bedienen sollten. Denn der wohnt nicht allein in unserem Kopf, sondern auch in unseren Herzen.

    Wahre Vernunft schließt das Fühlen ein

    Wir hören und lesen von Panik und Ängsten. Was können wir tun? Nun, abgesehen von den Maßnahmenpaketen der Regierungen und den Gesundheitsvorkehrungen bezüglich Hygiene, können wir – und das meine ich wirklich – wir KÖNNEN an unserem Mindset arbeiten.

    Unsere Einstellung zu uns und den Themen der Welt ist etwas, worüber wir tatsächlich Kontrolle haben. Wir können entscheiden, was wir denken, wie wir die Lage beurteilen, wie wir handeln wollen.

    Im besagten Video der Bundesregierung gab es im Anschluss eine Fragerunde der Presse. “Wie sollen Menschen denn nun mit Hochzeiten verfahren? Diese sind schnell mal größer als 50 Personen.” – war eine dieser Fragen. Es geht dabei um Verantwortung. Wie wichtig ist mir MEINS im Sinne ALLER?

    Natürlich wird keine Braut gerne ihre Hochzeit verschieben. Doch bitte, im Sinne der positiven Geisteshaltung: Gerade da sind doch auch viele ältere Menschen zu Gast. Wie es vom österreichischen Bundeskanzler gesagt wurde: die jungen Leute haben eine Verantwortung gegenüber den Älteren.

    Es mag zynisch klingen, angesichts dessen den Brautleuten Achtsamkeit, Mitgefühl und ein positives Mindset zu empfehlen – ja, allein beim Schreiben ist das schon eine Herausforderung. Doch stecken wir ALLE derzeit in einer solchen.

    Wir sind gefordert. Aufgefordert.

    Was lösen wir mit Ängsten, mit Ausgrenzung, mit Anklagen? Wird davon je jemand gesund?

    Arbeiten wir an uns selbst. Arbeiten wir an unserer Grundeinstellung zum Leben und zu den Menschen. Wir sollen einander nicht mehr die Hände schütteln und auch Umarmungen bitte nur noch in den eigenen vier Wänden, wenn überhaupt. Oh, wie bitter das klingt! Isolieren wir uns voneinander? Äußerlich ja. Wenn wir wollen, dass die Verbreitung des Virus aufhört, ja. Will ich meine Oma umarmen? Ja. Will ich sie in Gefahr bringen? Nein.

    Wir Menschen haben zu unserer körperlichen Nähe und Verbindung auch noch eine andere. Sie ist etwas verkümmert, doch nicht verloren. Wir haben unsere Gefühle, Empathie und Sinne.

    • Ein Baby kann seine Mutter alleine am Herzschlag erkennen.

    • Deine Intuition warnt dich, du kennst das.

    • Man greift zum Telefon und hört, gerade wollte ich dich auch anrufen.

    Dem chinesischen Schriftzeichen zufolge bedeuten Krise und Chance dasselbe. Ja wirklich, in China wird für beide Begriffe das gleiche Schriftzeichen benutzt. Denken wir da mal darüber nach! Gerade in China sind die Menschen gefordert, ihre eigene Lebensphilosophie wieder anzuwenden. Vieles hat sich, wie bei uns auch, modernerem Denken hingewandt.

    Kommen wir zu unseren Instinkten zurück. Besinnen wir uns wieder auf unsere innere Welt. Wir müssen, um zu meditieren, uns nicht in Menschenansammlungen treffen. Wir können das von zu Hause aus. Wir sind verbunden – und damit meine ich nicht das Internet.

    Natürlich auch! Wie gut haben wir es, dass wir via Skype und ähnliches kommunizieren können, wir können uns sehen, und austauschen, über die ganze Welt hinweg. Es ist kein Ersatz für körperliche Nähe, doch wie oft haben wir sie denn schon? Merken wir das Fehlen nicht gerade jetzt erst?

    Was wir auch noch brauchen ist

    M I T G E F Ü H L

    Viele sind direkt und noch mehr indirekt betroffen. MitarbeiterInnen in den Theatern, den Hotels, den Krankenhäusern und so weiter. Wir dürfen FÜHLEN, mitfühlen und mit positiven Gedanken allen beistehen.

    Das Theater schließt, die Vorstellungen sind abgesagt. Betrifft dich nicht, da du erst für den Herbst Karten hast? Falsch! Es betrifft dich, denn du bist ein Mensch. Es betrifft die Spezies Mensch. Fühle in dich hinein und schicke in Gedanken Positives zu den Menschen, die jetzt um ihren Job bangen, die Verantwortung haben in den Häusern und Spielstätten. Viele sollen – wenn möglich – von zu Hause aus arbeiten. Doch erkläre das einem Sänger oder einer Schauspielerin. Es betrifft uns alle, denn ja, wir haben doch alle schon gute Musik und gute Darstellung genossen, nicht wahr?

    Arbeiten wir an unserem Mindset

    Ich wiederhole mich? Das macht nichts. Es wurde noch nicht oft genug gesagt.

    Ich werde mir selbst auch die Zeit nehmen und die Sternenflaum Geschichte noch einmal lesen. Denn sie beschäftigt sich mit der Reise zu einem Selbst, dem Blick ins Innere und den Gefühlen …



    S H A R E • T H E • L O V E
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    Engel? Echt jetzt?

    Über Engel zu schreiben ist eine heikle Angelegenheit. Esoecke, Religion, Aberglaube, Einbildung …

    Ich frage mich, ob es Engel bereits vorm Christentum gab … und wenn, wie wurden sie genannt? Die bekannten Namen z. B. der Erzengel sind ja hinlänglich bekannt, Gabriel, Raphael, Uriel usw. Doch die gibt es ja noch nicht sehr lange. Was war vorher?

    Was mich auch beschäftigt, gibt es in Gegenden ohne Christentum auch Engelswesen? Wie werden sie dort genannt? Ist es so wie mit Gott? Jede Religion hat ihre eigene Vorstellung davon, ihren eigenen Namen und doch reden alle vom selben?

    Ich bin im katholischen Niederbayern aufgewachsen. So sollte klar sein, dass Engel in die Kirche gehören, Flügel haben und dass sie aussehen wie Menschen nur mit etwas entrückteren Gesichtern.

    Meine eigenen Engelsbegegnungen stimmen allerdings mit diesem Bild nicht überein, was mich glauben ließ, dass es etwas anderes gewesen sein musste. Engel habe ich bislang nie »gesehen«, es ist mehr ein Spüren, eine Wahrnehmung, doch die meist klar und deutlich. Engel mit den eigenen Augen durfte ich dennoch schon sehen: Gesichter geliebter Menschen in glücklichen Momenten, in seligem Schlaf – so engelsgleich, dass sich die Frage nach Wundern erübrigt.

    LESETIPP

    Sternenflaum Geschichte | 5. Kapitel | Engel

    Ist vom selben die Rede? Nein, keinesfalls. Wohl fehlen uns in der deutschen Sprache mal wieder unterschiedliche Begriffe. Wir haben einfach zu wenig Worte!

    Wie viele verschiedene Arten zu lieben wird es geben? Alle heißen gleich. Wie viele Arten von Freunden … Er ist mein Freund. Ach was kann das alles heißen! Ist sie deine Freundin? Nun, nicht direkt, ja doch, eigentlich schon, doch nicht so eng … Wie denn nun? Wieso haben wir so wenig Begriffe?

    Zurück zu den Engeln. Engel ist auch ein Kosewort, eine Schmeichelei, ein Kompliment, eine erdrückende Erwartung, ein Käfig, wenn es heißt “du lieber Mensch, mein Engel” – dann ist es vorbei mit Whisky, Zigaretten und Lügen. Wieso machen wir das? Weshalb benennen wir die absolut wundersame, neutrale und stets begleitende Kraft der »Wesenheiten« mit einem Namen, den wir dann auch vielem anderen übertragen? Wer soll sich da noch auskennen?

    »Glaubst du an Engel?« Was lässt sich darauf bitte antworten? Natürlich ist mir klar, welche Art von Engel damit gemeint ist, doch was hat das mit glauben zu tun? Was ich wahrnehme weiß ich doch. Das muss ich nicht glauben. Wenn der Wind weht und ich ihn an den Armen spüre, muss ich dann sagen, ich glaube daran, dass es so etwas wie Wind gibt?

    Es ist ein Thema, definitiv. Einmal in der Buchhandlung dem Räucherstäbchenduft gefolgt, fliegen einem die Engelsbücher geradezu entgegen. Heute blätterte ich in einer älteren Ausgabe des Engelmagazins. Es ist zeitlos. Ich stelle mir vor, von allen Heften das Erscheinungsdatum zu streichen und dann zu versuchen, sie chronologisch zu sortieren …

    Über Generationen hinweg begleitet uns die Frage nach dem Unsichtbaren. Warum lese ich in einem Engelmagazin? Was ist mein Beweggrund? Ehrlich? Mir geht es um Gleichgesinnte. Ich will lesen, dass ich nicht verrückt bin. Es tut gut, mich in Geschichten wieder zu finden, zu lesen, dass es Menschen gibt, die sich trauen dazu zu stehen, auch wenn sie völlig crazy dabei wirken. Das bewundere ich.



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    zu nah – gefühlt

    Du kommst mir gerade
    Zu nah
    Nicht körperlich
    Gefühlt
    
    Deine Wut
    Dein Stress
    Deine Ungeduld
    Wie ein verletztes Tier
    
    Oh
    Das triggert dich
    Dabei habe ich es nur
    Gedacht
    
    Mein erster Impuls war
    Weglaufen
    Doch ich habe gelernt
    Besser damit umzugehen
    
    Ich atme
    Konzentriere mich
    Auf den Atem und
    Umarme dich in Gedanken
    
    So liebevoll 
    Und freundschaftlich
    Wie es mir 
    Gerade möglich ist
    
    Ich atme weiter
    Tief in mein Herz und
    Stelle mir vor
    Wie es sich lädt
    
    Mit Verständnis
    Zeit
    Wärme 
    Und Liebe
    
    All das fließt 
    Zu dir
    Ich spüre
    Visualisiere es
    
    Die Umarmung
    Die innere Ruhe
    Mein 
    Für dich da sein
    
    Ich atme 
    Immer ruhiger
    Bewusster
    Feiner
    
    Ich kenne dich nicht
    Sehe nicht
    Wer du bist
    Wie du aussiehst
    
    Ich fühle 
    Dich
    Und 
    Was du aussendest
    
    Uns trennt
    Ein Einkaufswagen
    Wir stehen hintereinander
    An der Kasse
    
    Schon allein wie du 
    Die Waren auf's Band warfst
    Lies mich 
    Zusammenzucken
    
    Ich drehte mich nicht um
    Widerstand dem Impuls
    Noch eine Runde zu machen
    Im Laden
    
    Irgendwas zu suchen
    Nur
    Damit ich dich
    Nicht wahrnehmen muss
    
    Doch
    Ja
    Dem Leben sei Dank
    Und den Erfahrungen
    
    Es geht
    Ging
    Auch anders
    Liebevoller
    
    Beim Zahlen hätte ich
    Aufblicken können
    Dein Gesicht sehen
    Doch ich ließ es sein
    
    Es spielt keine Rolle
    Ich fühle deine Ruhe
    Deine neue Ruhe
    Und wie sie dich wundert
    
    Ganz gleich woher sie kommt
    Du hast sie angenommen
    Die guten Gefühle
    Die dir gesendet wurden
    
    Die innere Aufmerksamkeit
    Nur für dich
    Alles Gute wünsch ich dir
    Liebe Unbekannte
    
    ©2020 Judith Eherer - feelingwords

    Vieles in meinem Leben verarbeite ich schreibend. So wie diese Begegnung vor ein paar Wochen. Ich bin sehr dankbar, dass ich die Situation auf – für mich neue – Art und Weise gelöst habe.

    Dieses intensive Fühlen, diese feine Wahrnehmung, sie kommt immer mehr zu mir zurück. Vor etwa 10 Jahren war sie sehr intensiv, so sehr, dass ich mich damit unwohl fühlte. Dann gab es einen Bruch, vieles änderte sich in meinem Leben und erst seit gut einem Jahr fühle ich wieder und klarer. Heute kann ich besser damit umgehen, es macht mir keine Angst mehr und es ist auch nichts was ich verbergen oder verleugnen muss.

    Im Grunde brauche ich es nicht einmal thematisieren, doch in Gesprächen kam heraus, dass dies auch anderen dient bzw. nützlich ist, um mit eigenen, ähnlichen Empfindungen umzugehen.

    Wir sind fühlende Wesen

    Wer sich da sieht oder angesprochen fühlt, liebe Seele, sei dir gewiss, dein Fühlen ist wesentlich. Es ist weder eine Gabe noch eine Bürde. In dir schlägt ein Herz und ein ganzes Universum an Wundern brachte dich ins Leben. Erlaube dir den Prozess, erlaube dir, damit umzugehen. Fühle. Ja, fühle.

    Wenn du dich darüber austauschen willst, folge mir gerne auf Instagram und schreib mir eine Nachricht.



    S H A R E • T H E • L O V E
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    feelingwords 4.0

    Willkommen 2020. Etwas spät? Nun, für mich beginnt dieses Jahr heute zum zweiten Mal.

    Es gibt einen sehr schönen Grund dafür:

    Mein neues Herzensbusiness beginnt im Jahr der “Metall/Ratte” nach dem chin. Horoskop, dem ersten Jahr im neuen Zyklus. Seit Jahren begleitet mich die östliche Weisheit des Feng Shui, das wird auch so bleiben, auch wenn ich es nun nicht mehr als Dienstleistung anbiete.

    Mich auf die feelingwords zu konzentrieren, heißt für mich auch, diese Lehren tatsächlich anzuwenden.

    Ich gehe hier nicht weiter darauf ein, es ist mir nur wichtig zu erwähnen, so als schönen Übergang von der Human-/Raumenergetik zum neuen Unternehmen.

    Schreiben, fühlbar und gefühlt, setzt für mich ein gewisses Maß an innerer Balance voraus. Diese zu erlangen und zu erhalten ist bereits, und wird auch weiterhin, Teil der feelingwords Gedanken, Geschichten und Gedichte bleiben.

    Happy Neues Jahr – Happy neues Business – Happy neue Möglichkeiten



    S H A R E • T H E • L O V E
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    Silvesterspaziergang in Wien

    Eine Begegnung

    Excuse me!

    Ja?

    Excuse me, my English is not good.

    Oh, not a problem, my English is also bad.

    Great!

    (…)

    Are you living in Vienna?

    Yes.

    Oh, this is great!

    Ja. Really. Thank you.

    Do you visit your family at Christmas?

    Oh yes, it was lovely.

    So great! You are blessed!

    Right.

    Can you walk with your legs?

    Yes. (?)

    Great!

    Yap. I’m grateful.

    Oh, I love you! Do you have a dream?

    (…)

    Do you have a dream????

    hmmmmm…

    Do you have a dream?

    It’s not so simple to say … I can’t remember … No, I don’t have a dream now …

    This is great!

    What?

    This is great! You can now dream whatever you want! Oh, I love your great chance!

    Danke altes Jahr

    Was für ein Jahr!

    Es wundert mich stets aufs Neue, wie viel in so ein Jahr passt. Danke 2019 und bye bye, du lehrtest mich viel und herzlich und tränenreich und mutig und bangend und froh und traurig und staunend und dankbar und lachend und voller Wunder und mit Willkommen und Abschieden 🥀

    ✨ Danke auch, dass ich die feelingwords.de Seite wieder zurückbekam und somit die Sternenflaum beginnen konnte 

    ✨ Danke an alle LeserInnen und BesucherInnen dieser Seite

    ✨ Danke an alle UnterstützerInnen, die mir halfen, das Projekt “feelingwords” ins Leben zurückzurufen

    ✨ Danke natürlich an Sternenflaum und Fee und das Licht

    ✨ Danke 2019 – i gfrei mi dennoch so richtig gscheid auf 2020 

    Balsam für die Seele

    Den Satz »Balsam für die Seele« habe ich bei einem Spaziergang in der Stadt gelesen. Wo genau weiß ich nicht mehr, jedoch, er blieb hängen, der Satz.

    Er erinnerte mich an früher. Es gab eine Zeit, da meinte ich, meine Seele würde weinen. Ich hatte keine genaue Vorstellung davon, was »Seele« ist, doch ich fühlte eine innere Traurigkeit, die ich mir mit meinem Verstand nicht erklären konnte. Mein Leben war schön, es gab keinen Grund unglücklich zu sein. Dennoch, etwas in mir weinte. Jetzt nicht mehr, weil ich nun weiß, was dieses innere Weinen war – Sehnsucht. 

    Es braucht keinen Balsam für die Seele, die Seele selbst ist der Balsam. Sie ist die Liebe in mir, sie ist meine eigene Fürsorge, mein eigenes »Liebhaben«, mein inneres Zuhause.

    Wie an einem schönen Ort, an dem man sich gar nicht satt fühlen kann, wo es so herrlich ist, dass es kaum zu begreifen ist, man ist dort und sehnt sich danach, dort zu bleiben. 

    BEI SICH SEIN

    IN SICH SEIN

    ZUHAUSE SEIN



    S H A R E • T H E • L O V E
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