Eine neue Chance, oder?

Und dann ist da plötzlich eine Chance …

Ein Angebot.
Eine verlockende Aussicht.
Eine, von der du weißt, dass es so ziemlich alle in deinem Umfeld freuen würde …
Eine, von der die Menschen sagen, wow, das ist toll
Es ist sogar eine, die Menschen beruhigt, du sie innerlich schon sagen hörst
Endlich
Das passt
Das hast du dir verdient
Jetzt kannst du …

Dein Verstand spielt mit, bejaht das alles
Dein Herz schlägt schneller
Du fühlst dich lächeln

Doch

Doch?

Wieso jetzt doch?

Klar musst du Kompromisse eingehen und ja, es ist sicher nicht alles nach deinen Werten, aber kannst du das erwarten?

Jetzt spürst du schon, wie die lieben Menschen in deinem Leben es mit der Angst bekommen …
Das kann man doch nicht ablehnen!

Natürlich nicht, denkst du dir.

Doch

Dein Herz schlägt nicht schneller, weil alles so toll und so aufregend ist

Du weißt das

Du weißt, dass du einen Teil von dir zurücklassen müsstest, deine Werte hintanstellen und die Phrasen der anderen für dich als Mantra wiederholen wiederholen wiederholen …

Das ist gut, das bringt Geld, das ist nicht schwer, das hast du dir verdient, denk an die Zukunft, das ist gut, das ist gut …

Es ist so, als ob du auf einer Brücke stehen würdest

Zwei Seiten, zwei Möglichkeiten und du in der Mitte

Doch

Ja, doch

Es ist ein Trugbild

Es bist immer du

Alles bist du

Welchen Weg du auch wählst

Du bist es

Du gehst ihn

Und ja, es kann sein, dass dieses Angebot zurückgenommen wird, wenn du diese Klarheit für dich hast, wenn unbewusst deine Stärke wahrgenommen wird, wenn du dadurch nicht mehr so geeignet erscheinst

Hast du dann etwas verloren?

Es wird für die anderen und von den anderen her so klingen.

Doch

Ja, doch

Fühl mal

Hast du nicht in Wahrheit viel gewonnen?

Es ist an der Zeit,
eigene Wege zu gehen

Wege

Die noch nicht sichtbar sind

Ja

Es werden Menschen sich fürchten, dich warnen und zurückhalten wollen, dich lieber auf einem schönen Pfad sehen wollen

Wie viele Generationen zurück ist das schon so?

Also verständlich

Verständlich auch

Dass es da immer mal wieder jemanden gibt
Der etwas anders machen möchte, von innen heraus es regelrecht anders machen muss

Pioniere

Für die Welt oder aber auch nur für sich selbst

Und ist es nicht so, dass der ach so wunderbare Weg oft gar nicht so wunderbar ist?

Wie viele kennst du
die den vorgegebenen Weg gehen und gegangen sind
und dabei ihr Glück gefunden haben?

Ja, doch

Spürst du, wie das Doch schwächer wird?

Schau,
es gibt den Weg
zu den Sternen
über die Träume
und den Glauben
an sich selbst

Judith Eherer • feelingwords

Übrigens, auf dem Beitragsbild steht “Do not walk outside this area.” Ja, das steht so auf dem Flügel eines Flugzeugs. Als ich das damals las, dachte ich, klar, ich werde mich hüten, außerhalb des Flugzeugs herumzuwandern und selbst wenn ich auf diesem Flügel stehen würde, könnt ihr sicher sein, dass ich nicht in die Wolken hüpfe. Aber Spaß beiseite, es ist eine wunderbare Metapher für das Leben. Wie oft hören wir, dass wir die Wege nicht verlassen sollen? Es ist ja nur zu unserer Sicherheit …

Möchtest du deine ganz persönlichen feelingwords? Worte, die du mit deinem ganzen Wesen verstehen kannst? Dann schau dir mein Angebot zu den Seelenbriefen an. Ich schreibe gerne für dich.



S H A R E • T H E • L O V E
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Die letzte Montagspost

Ja, richtig gelesen, dies ist die letzte Montagspost. Es war ein Experiment und ich bin sehr dankbar für alle Erfahrungen damit.

Was aber auch heißt, aus den Erfahrungen etwas zu machen. So also nehme ich das Feedback aus den vergangenen Monaten und erstelle daraus ein neues Angebot für euch, ebenso kostenlos natürlich.

Bei meinen Recherchen habe ich erfahren, dass viele von euch mir auf Instagram und/oder Facebook folgen und dort sowieso über die neuesten Beiträge informiert werden. Außerdem wird es sehr geschätzt, dass wir uns dort über die Direktnachrichten austauschen können, was bei so manchen neuen feelingwords-Beiträgen durchaus hilfreich sein kann.

Daher habe ich beschlossen, dies intensiver zu betreuen und tatsächlich neue Beiträge dort umgehend zu posten.

Folge mir also gerne auf Instagram (@feelingwords.art) oder auf Facebook (@judith.eherer) und scheue dich nicht, mir zu schreiben. Ich antworte dir gerne auf deine Fragen – so gut es mir möglich ist.

Die beliebten, exklusiven, Beiträge, die bisher 4 Wochen lang nur für Abonnent:innen zu lesen waren, werden in einen Newsletter geändert. Das heißt, ja, nach langem ist es nun doch so weit, dass ich einen Newsletter rausbringe. Ich habe mich bislang davor gescheut, wusste nicht, was ich darin schreiben sollte, was nicht auch ein Blog-Beitrag sein kann.

Doch nun ist die Idee geboren und ich freue mich darauf.

Da es aus Datenschutzgründen nicht erlaubt ist, dein Abo auf den Newsletter zu ändern, und ich das ohne deine Zustimmung sowieso nie tun würde, hast du nun hier die Möglichkeit, dein Abo selbst zu erneuern.

NEU: der Newsletter von und mit “feelingwords”

Datenschutzerklärung

Unregelmäßig, höchstens 2 x monatlich, selbstverständlich kostenlos,
kein Spam, jederzeit zu beenden.

Für den Aufwand entschuldige ich mich und verspreche in den ersten Newsletter auch wirkliche Neuigkeiten zu packen und das DownloadGeschenk, dass dich im August erwartet hätte, kommt natürlich auch mit.

Du wirst also nicht mehr jeden Montag “feelingwords” in deinen E-Mails haben und das tut mir wirklich leid, denn diese Idee war mir die liebste. Gerne jedoch kannst du “feelingwords” nun Montags auf Instagram bekommen, dort sogar auch mal als “Reel” als ein Mini-Video mit einer “feelingwords” Botschaft und schöner Musik hinterlegt und, was ich bislang auf der Webseite auch nicht machte, mehr Einblicke hinter die Kulissen.

Hier siehst du ein Beispiel mit einem Kurzvideo von meinem Schreibtisch:

Es macht mir Freude, diese neuen Spielereien auszuprobieren! Es gibt so viele schöne Möglichkeiten und ich lade dich ein, sie mit mir zu entdecken.

Sternenflaum inside • Das E-Book entsteht

“Die Sternenflaum Geschichte” oder “Die Reise zu Nara, dem natürlichsten Raum”.

Wer hier gerne liest, kennt die Sternenflaum-Geschichte, kennt Fee und Flaumi und vielleicht auch Nara.

“Sternenflaum inside” – Ja, sobald du deinen Laptop, Pc, Tablet oder Smartphone öffnest, diese Seite hier aufrufst, ist überall Sternenflaum. Wichtiger jedoch ist Sternenflaum im Inneren, deinem Inneren.

Damit der Zugang zum Inneren (wieder) gefunden werden kann.

Das ist meine Mission, meine Herzensangelegenheit.

Warum E-Book? Nun, der Zugang ist einfacher. Auf jedem Gerät, sogar auf deinem Handy, kannst du dann in der Geschichte lesen und dir sozusagen Sternenflaum in deinen Alltag holen. Das geht zwar mit der Webseite hier auch, doch nicht immer hat man W-Lan oder einen guten Empfang. Das E-Book lädst du dir auf dein Gerät und kannst auch offline darin lesen. In der U-Bahn, beim warten irgendwo, im Park … Ein “richtiges” Buch würde vielleicht genau dann, wenn du Flaumi brauchen könntest, zuhause liegen.

Außerdem kannst du bei einem E-Book die Schriftgröße so einstellen, dass es für dich und deine Augen angenehm ist. Auch der Hintergrund lässt sich dementsprechend verändern.

Du kannst Lesezeichen anliegen, Worte oder Sätze oder ganze Abschnitte markieren (und leicht wiederfinden) und sogar eigene Kommentare einfügen. Worte, die dir in den Sinn kommen und du sonst nichts zu schreiben parat hast.

Ein Sternenflaum E-Book ist ein ganz treuer Begleiter. Und weißt du, was Flaumi so richtig freut? Wenn du irgendwann deinen eigenen Flaumi entdeckst, deine Herzensstimme wahrnimmst. Schreib mir gern, wenn das passiert. Aber bitte kein Stress, wenn du keinen Flaumi finden kannst, bleib gern bei dem hier. Dies ist auch ein Grund, warum ich die Geschichte erzähle und teile.

In der Vorschau siehst du Band 1, 2 und 3. Das ist derzeit noch der Plan. Da alles noch im Entstehungsprozess ist, will ich mich nicht darauf festlegen. Es können weitere Bände folgen … Die Geschichte ist noch lange nicht zu Ende erzählt.

Möchtest du informiert werden, wenn es Neuigkeiten zu Sternenflaum und dem E-Book gibt? Dann trage dich gerne für den neuen feelingwords-Newsletter ein:

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Mit dem Klick auf “jetzt abonnieren” gibst du mir die Erlaubnis zum Versand von feelingwords-Neuigkeiten in Dein E-Mail-Postfach.

Bis auf Widerruf, denn natürlich kannst Du Deine Meinung jederzeit ändern. Klicke auf den Abbestellungs-Link, den Du in der Fußzeile jeder E-Mail, die Du von mir erhältst, finden kannst. Wenn du meinen Newsletter abonnierst, erklärst Du Dich damit einverstanden, dass ich Deine Informationen in Übereinstimmung mit diesen Bedingungen benutzen darf.



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nara & fleurir

Eine Herzensangelegenheit.

Um noch mehr auf nara & fleurir eingehen zu können, auch mal schnell zu reagieren, auf Impulse zu achten, habe ich einen zweiten Instagram Account dazu eingerichtet.

Alles hat seine Zeit

Seinen Zeitpunkt

Und dass

Obwohl ich kein Zeitgefühl habe

Mich nicht in dieser linearen

Zeitmessung wohl fühle

So ist eben mancher Zeitpunkt

Für den Verstand

Nicht nachvollziehbar

nara & fleurir

Begleitet mich wahrscheinlich schon immer

Auch wenn ich es erst vor ein paar Jahren

Wahrnahm

nara – natürlichster Raum

fleurir – aufblühendes Leben

Alles gehört zusammen

Alles bedingt sich

Auch was wir nicht sehen

Ich brauche darauf gar nicht zu vertrauen

Es fühlt sich so wohl und stimmig an

Dass es mir eine Freude ist

Judith Eherer

Wer von euch auf Instagram ist, darf sich gerne eingeladen fühlen, mir dort auch zu folgen:

@judith.eherer.nara

Es ist auch ein Kanal, der mir die Möglichkeit bietet, etwas mehr von mir und meinem Leben zu erzählen und zu zeigen. Wie ich lebe und warum gerade so, danach werde ich öfter gefragt. Also, wenn du mehr über mich wissen willst, weißt du jetzt, wo du mich findest.

Was erwartet dich dort?

Es wird ein inspirierendes Sammelsurium von allem was mich berührt, begeistert, bewegt. 

Nachhaltig, achtsam, bewusst, spirituell, friedlich, feinfühlig,
poetisch auch, lebendig, inspirierend, tiefgründig, vegan natürlich
und ein bisschen ver-rückt.

Also alles was mein Herz hüpfen lässt und deines gerne auch.

Lies gerne hier weiter:

Lichtbrücke & Nara



S H A R E • T H E • L O V E
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Mini-Meditation “Fühl dich”

VHintergrundmelodie “Harmony” von AShamaluevMusic

Vergiss mal bitte für einen Moment, wie du darüber denkst, was dich gerade beschäftigt. Lass die Gefühle, die es auslöst, einfach so stehen …

FÜHL DICH

Wahrnehmen

Was ist

Fühlen

Atmen

Ruhig atmen

Tief durch die Nase einatmen

Langsam durch den Mund ausatmen

Spüre den Einatem

Wie sich die Lungen füllen

Halte kurz inne

Halte den Atem

Und lasse los

Atme aus

Langsam

Ganz langsam

Halte inne

Hole nochmal tief Luft

Fülle dich an

Richte dich auf dabei

Halte den Atem kurz an

Und befreie dich

Atme alles aus dir hinaus

Leere dich

Atme ganz aus

Genieße

Genieße die Ruhe

Den Moment für dich

Atme entspannt weiter

In deinem Rhythmus

Versuche dich zu fühlen

Dich wahrzunehmen

Gestalte keine Gefühle

Nimm wahr

Was ist

Fühle dich

Vergiss für einen Moment

Wie du darüber denkst

Was dich gerade beschäftigt

Lass die Gedanken

Die Gefühle

Die du auslöst

Einfach so stehen

Nimm wahr

Was ist

Ohne zu bewerten

Fühl dich

Fühl einen Moment Ruhe

Fühl einen Moment

Ganz

Dich



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Fühl, wie ich an dich denke

Ich sehe uns.

Wir sitzen auf einer Bank, manchmal still, manchmal angeregt plaudernd. Ich höre uns lachen. Ich fühle, wie wir an jene denken, durch die wir verbunden sind. Die jetzt und die im Herzen. Wir verstehen den Schmerz und auch die Freude, die Dankbarkeit und die Sehnsucht.

Auch wenn uns Kilometer trennen, Jahre, Welten oft
So fühle dennoch
Ich bin da und denk an dich

Wir gehen ein paar Schritte und nehmen die Schönheit des Tages in uns auf. Wir sind im Frieden, auch mit allem, was noch nicht friedlich ist. Irgendwo in uns wissen wir, dass wir das schaffen. Das alles.

Wir atmen tief, fast gleichzeitig und lächeln uns an. Die Verbindung steht.

Fühl doch, du bist nicht alleine.

Wir sind – da.

©Judith Eherer • feelingwords | im Juni 2021



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Gespräch mit einem Freund

„Ich schreibe wieder.“

Das sagte ich heute zu einem Freund, den ich lange nicht gesprochen hatte.

Manchmal weine ich darüber.

Wenn ich tief berührt bin und weiß, dass es das Schreiben ist, was ich mitgebracht habe, in dieses Leben.

Im Schreiben kann ich mich ausdrücken, meinen Verstand beruhigen und fühlen, einfach nur fühlen.

Doch die Worte berühren nicht nur mein Herz. Sie finden in die Seelen, erinnern, verbinden.

Dennoch schrieb ich lange nicht mehr. Warum? Vielleicht war es mir zu nah, die Verantwortung zu viel.

Mit Worten eine Seele berühren. Stell dir vor!

Und doch ist es genau das, was mein Herz klopfen lässt, was ganz warm ist im Inneren, was sich wie ein großes JA anfühlt. Also schreibe ich wieder.

Seelenbriefe.

weiterlesen …



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Lichtbrücke & Nara

Nara – der natürlichste Raum

Im ersten Kapitel oder besser gesagt, im Prolog zur Sternenflaum-Geschichte, wird Anna, die sich selbst lieber Fee nennt, von einem Licht geweckt. Noch nicht sicher, ob sie wach ist oder träumt, lässt sie sich auf eine wundersame Reise ein.

Nara ist das Ziel und für Fee fühlt sich das gut an, obwohl sie noch nicht wirklich weiß, was damit gemeint ist.

Auf dem Weg lernt sie Sternenflaum kennen und die beiden führen interessante, tiefgründige Dialoge, weise und beschützt.

Lass dein Licht leuchten und es eine Brücke sein – zu dir selbst

Sternenflaum

Fee lernt sich immer mehr selbst kennen, sie lernt zu hinterfragen und auch mal einen anderen Blickwinkel einzunehmen. Sternenflaum hilft ihr nach innen zu schauen und die Angst vor dem Fühlen zu verstehen.

Die Geschichte möchte inspirieren und animieren. Gefühlvoll, poetisch und mit ein bisschen Magie.

Keine Zauberei, nein. Magie liegt im Staunen – und staunen lässt unser all inneres Licht leuchten. So finden wir nach Innen und zu uns selbst durch uns selbst.

Nara, so nenne ich diesen inneren Raum, den natürlichsten Raum der Welt. Nara ist immer da, hat immer Zeit, stellt keine Fragen, richtet und wertet nicht, urteilt und verurteilt nicht. Es ist ein Raum für Rückzug, für Ruhe, für Antworten. Wer mag, findet im Meditieren zu Nara. Aber auch bewusstes Atmen ist ein guter Wegbegleiter.

Wenn wir genug Kind geblieben sind, um noch zu staunen, können wir uns begeistern, hinterfragen, ausprobieren und die Energie aufbringen, die es braucht um unser Leben selbst in die Hand zu nehmen. Wer allerdings so richtig erwachsen geworden ist, darf umso mehr Zeit auf feelingwords.art verbringen – denn hier lässt sich Bekanntschaft mit »Sternenflaum« machen, der sich gern zwischen den Zeilen versteckt und hauptsächlich fühlbar ist …

feel Nara - feel you


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Wiener Park-Poesie

Du schöner Park
Erwartest mich
Wann immer ich will

Schenkst mir dein Grün
Deinen feinen Duft
Erlaubst mir

Deine Blumen zu schauen
Einzutauchen in das Wunder
Der Blüten

Ich ehre die Zeit bei dir
Mit dir
Verzaubert

Beruhigt, heiler und sensitiver
Erfüllt mit Dankbarkeit

©Judith Eherer


Inspiration und Rosen: Liechtenstein-Park in Wien

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Eine Geschichte über kleine und große Herzen und den Ruf nach Mama

Babyvogelbesuch

Süßer, kleiner Babyvogel
Machst Rast auf meinem Balkon
Magst du Pink?
Ich mag Pink

Du magst wohl lieber den Schatten
Den Schutz vor der Sonne
Ich beobachte dich
Durch die geschlossene Balkontüre

Will dich nicht erschrecken
Also verschiebe ich meine 
Kaffeepause
Schaue dir stattdessen zu

Und freue mich über das Geschenk
Des Zeitvergessens
Dein Schnäbelchen ruft
Nach der Mama

Wo ist sie?
Wo bist du hier bloß?
Du wolltest doch nur ein bisschen fliegen
So wie die anderen auch

Dieser Wind
Der ist so gemein
Hier hast du Ruhe
Der Wind ist schwächer auf dem Balkon

Die Sonne wandert
Dein schützender Schatten wird weniger
Dein Schnäbelchen ruft
Nach der Mama

Dein kleines Herz
Ich spüre es mit dir
Es klopft und ängstigt dich
Wo ist sie?

Unsere Menschenherzen kennen das auch
Egal wie groß oder klein
Der Ruf nach Mama
Und wie es sich im Herzen anfühlt

Wenn sie nicht da ist
Nicht kommt
Schütze dein Herz kleines Baby
Im Geiste umarme ich dich

Bin für dich da
Innen
Dein Flaum weht mit dem Wind
Die Sonne berührt dein Schäbelchen

Und fort
Fort fliegst du
Noch ungelenk
Ich schaue dir nach

Deine Flügel tragen dich noch nicht richtig
Das Spiel mit dem Wind
Darfst du noch lernen
Wirst du

Und du
weißt das auch
Unbewusst
Mit Urvertrauen

Deine Mama
Da ist sie
Sie war immer da
Ganz nah

© Ju. feelingwords

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Du darfst DU sein und du bist nicht “zu” was auch immer

Lass bitte das „zu“ weg

Du bist zu still.
> Du bist still.
> Heißt, du lebst nach deiner (inneren) Lautstärke.

Du bist zu nett.
> Du bist nett.
> Heißt, es ist deine Art, mit den Menschen umzugehen.

Du bist zu langsam.
> Du bist langsam.
> Heißt, du hast dein eigenes Tempo, deinen Rhythmus.

Du bist zu ängstlich.
> Du bist ängstlich.
> Heißt, dir fehlt es an Vertrauen.

Jemanden mit dem Wort „zu“ zu betiteln, ist eine (Be-)Wertung in der Annahme, dass es so etwas wie eine Norm gibt. 

Tatsächlich aber, wird mit den eigenen Erwartungen und Erfahrungen gemessen.

Wenn du dir selbst oft „zu“ sagst, hast du vielleicht die Erwartungen und Erfahrungen anderer übernommen. Du möchtest an ein bestimmtes Ziel? Du sagst dir, du bist zu träge, zu unfähig, zu dumm, weil du nicht im gewünschten Tempo dort ankommst?

Bist du träge, unfähig, dumm? Wohl nicht. Du tust, was du kannst, du gehst über dich hinaus, du kämpfst. Das Ziel kommt nicht näher und du meinst, es reicht nicht. Du reichst nicht.

Zu-Wörter beschreiben das, bejahen das.

Stimmt es?

Du bist zu träge.
> Du bist träge.
> Heißt, die Motivation reicht nicht aus.

Du bist zu unfähig?
> Du bist unfähig.
> Heißt, was auch immer du da machst, passt wohl nicht zu dir.

Du bist zu dumm?
> Du bist dumm.
> Heißt, es interessiert dich nicht genug, um mehr darüber zu erfahren.

Check lieber nochmal dein Ziel. Ist es wirklich deines? Gefällt dir auch der Weg dorthin? Willst du das Ziel tatsächlich für dich erreichen? Oder, um jemanden zu beeindrucken? 

Auf deinem Weg, in deinem Leben, bist du nie „zu“ irgendwas. Davon bin ich überzeugt.

Lass das „zu“ weg, wann immer es dir begegnet.

Ich wäre zu extrem, hörte und höre ich. Ich bin extrem. Bin ich das? Bin ich extrem? Ich stehe zu mir und meinen Werten. Ist das extrem? Okay. Lieber so, als mich selbst verleugnen.

Dabei ist gerade dieses Beispiel unsinnig. Extrem kommt vom lateinischen extremus für (der, die oder das) „Äußerste“ . Lässt sich somit nicht steigern. Extrem steht auch für „bis an die äußerste Grenze gehend“. Somit auch hier, keine Steigerung oder Erweiterung möglich. Ist ja schon am Äußersten. Was soll hier also das „zu“? Extrem wird auch als Synonym für „unübertrefflich“ genannt. Wohhhooo, das macht Angst, nicht? Etwas Unübertreffliches, da kommt Ablehnung in einem auf. Es muss doch noch mehr geben, oder? Wird der Ehrgeiz geweckt? Entsteht da Wettbewerb, Gier oder gar Neid?

Im Duden heißt es: „Zu“ kennzeichnet ein (hohes oder geringes) Maß, das nicht mehr angemessen oder akzeptabel erscheint.

Quelle: duden.de

Merkst du, dass es dabei immer um diejenigen geht, die die Aussage treffen, und nicht um jene die sie zu hören bekommen?

Wer setzt den Maßstab? Wer bitte? 

Du? Für dich? Lass es mal sein und fühl den Unterschied.

Lies auch gerne bei „Über mich“ rein. Dort erzähle ich ebenfalls vom Wörtchen „zu“ und was es für meinen Weg bedeutete und noch bedeutet.

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Wachse in deinem Tempo

Schon gehört? Der Baum da hinten unterhält sich mit seinem Nachbarn: Du schau, der da vorne, der ist schon viel grüner, mega was der für Blätter hat. Ja, ich seh’s und der da blüht als wäre es so einfach. Sollten wir uns nicht auch etwas mehr anstrengen?

Absurd? Tja, doch bei uns Menschen scheinbar nicht.

Für alles in meinem Leben hab ich seit jeher mein eigenes Tempo. Für manche ist einiges zu schnell, anderes zu langsam. Ich frage mich, woher sie die Zeit nehmen, um sich darüber Gedanken zu machen?

Ich gehe da lieber mit der Natur. Wachse und gedeihe, halte mein Köpfchen in die Sonne, achte auf meine Ressourcen und ehre meine Wurzeln.

Für all meine Projekte, Vorhaben, Wünsche und Träume gilt das ebenso. Geduld ist des Vertrauens Schwester.

Du lieber Mensch, wachse in deinem Tempo und staune über dich, du Wunder.

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Achtsamkeitsübung “Flight”

Achtsamkeitsübung »Flight«

zum Gedicht »Montagsgedanken«

MONTAGSGEDANKEN


Hey du Montag
Bist du ein Lieber?

Wie fühlst du dich an?

Nach einem leeren Notizbuch
Dessen Seiten unendlichen Raum
Für Abenteuer haben?

Nach einem gefüllten Buch
Mit Erinnerungen und Erfahrungen
Und wenig Raum für Neues?

Hey du Montag
Bist du eine Liebe?

Wie fühlst du dich an?

Nach Sonne und Kaffeeduft
Dessen Genuss und Freude
Für Zuversicht sorgen?

Nach Schatten und Wind
Mit kühlem, frischem Kopf
Und ganz viel Raum für Neues?

Dieses Gedicht enthält eine Achtsamkeitsübung. Hast du sie entdeckt? 

Falls ja, denkst du dir vielleicht, was das soll? Zu banal? Sieht doch jede*r? 

Oft ist es genau das Offensichtliche, das übersehen wird, was wir übergehen, schnell und unachtsam. 

Für alle, die sich im Alltag in Achtsamkeit üben wollen, ist also selbst das Erkennen der Botschaft eine solche.

Wie oft passiert das? Wie viel sehen und erkennen wir und nehmen es doch nicht wahr oder nur flüchtig? Wenn wir über ein Gedicht wie die Montagsgedanken nur drüber fliegen, wie viel haben wir dann den Tag über nicht achtsam wahrgenommen?

Natürlich können wir nicht 100 Prozent aufmerksam sein. Immer präsent. Doch wünschen wir uns nicht, zumindest etwas mehr unserer Erlebnisse wertzuschätzen? Es fehlt nicht an Zeit. Es ist eine Übungssache. 

Wir können das jetzt gemeinsam machen. Ich zeige dir eine Übung in Achtsamkeit, die du in deinen Alltag einbauen kannst. Ich mache sie gerne Abends vorm Einschlafen, weil sie mich beruhigt und ich durch sie schöne Gedanken mit in den Schlaf nehme. 

Aber die Übung lässt sich immer machen, auch zwischendurch. Denn sie dauert so lange du möchtest. Alleine den Zeitpunkt zu fühlen ist schon eine Übung in Achtsamkeit – dir selbst gegenüber.

Achtsamkeitsübung »Flight«

Setze dich bequem hin, auf einen Stuhl oder in die Meditationshocke, ganz wie du möchtest und so, dass du frei atmen kannst.

Wenn du weder schwanger bist, noch an einer Herz- / Kreislauferkrankung leidest, empfehle ich dir die 
sogenannte 4-7-8 Atmung.

Atme 4 Sekunden tief in den Bauch ein.
Halte den Atem 7 Sekunden an.
Atme langsam - 8 Sekunden - vollständig wieder aus.

Ich liebe diese Art zu atmen, sie beruhigt mich und lässt mich tiefer eintauchen, in die Meditation oder Achtsamkeitsübung. Während einer Medi halte ich ganz natürlich den Atem lange an und atme auch sehr langsam wieder aus, sodass die 4-7-8 Atmung für mich sehr gut passt.

Dennoch ist sie nur eine Empfehlung und nicht notwendig für die Übung, die ich dir nun gleich schildere. Du kannst atmen wie es für dich am entspannendsten ist.
Wiederhole die tiefe Atmung so lange, bis du spürst, dass du ruhiger wirst, die Außengeräusche leiser werden, du tiefer eintauchst in den Moment …

Und nun begib dich in Gedanken an heute Morgen. Stell dir vor, du siehst dich und deinen Tag wie einen Film aus der Perspektive einer Drohne. Du fliegst also durch deinen Tag. Langsam, vor allem langsam.

Aufwachen, aufstehen, Bad, Küche, Gespräche, aus dem Haus gehen oder ins HomeOffice … einkaufen, putzen, joggen, was auch immer.

Halte die Gedanken, die Erinnerung nicht fest, flieg durch deinen Tag. 

Es geht nicht darum, etwas zu bewerten oder nicht zu vergessen. Je nachdem wie gut du dich spürst, wirst du bei manchen Situationen eine Veränderung wahrnehmen. Das kann ein Zwicken im Bauch sein, ein unbeabsichtigter tieferer Atemzug, oder du hältst plötzlich den Atem an, oder dein Puls verändert sich … Die Zeichen sind unterschiedlich, doch je achtsamer du durch deinen Tag „fliegst“, umso leichter wirst du sie bemerken.

Wenn es geschieht, dann drücke - in Gedanken natürlich - die Pause-Taste an der Drohne. Halte inne. Vielleicht siehst du nicht sofort, warum da ein Impuls war. Dann „zoome“ in den Moment hinein. 

Denn während des Tages hast du unbewusst etwas wahrgenommen und diesem Etwas widmest du jetzt deine Aufmerksamkeit. Vielleicht ist es ein Gedanke, vielleicht eine Liedzeile, vielleicht ein Slogan auf einer Werbetafel, vielleicht ein Satz in einer E-Mail, ein Blick eines Menschen, ein Lächeln … Zoome in den Moment und schau ihn dir an.

Wenn es sich gezeigt hat, kannst du dich innerlich bedanken und wieder weiter durch deinen Tag fliegen. 

Es ist auch möglich, dass sich anfangs gar nichts zeigt oder du keine Impulse wahrnimmst. Stresse dich nicht damit, es kann dauern, doch auch das Üben hilft dir schon. Irgendwann wird es so weit sein und du wirst selbst das leiseste Zeichen wahrnehmen.

Manchmal zeigt sich ein solcher Moment, manchmal mehrere. Es spielt keine Rolle. Was ich erlebe ist, dass mit etwas Übung, diese Momente schon während des Tages, während des Erlebens bewusster wahrgenommen werden. Dann ist die Achtsamkeitsübung im Alltag angekommen. 

Wenn dein Flug zu Ende ist und du am jetzigen Zeitpunkt angekommen bist, kannst du gerne die positiven Aha-Momente in ein Notizbuch schreiben. Ich nenne es Dankbarkeitsbuch und ich notiere darin täglich mindestens drei Dinge oder Erlebnisse für dich ich dankbar bin.

Diese Übung für heute aufgeschrieben und geteilt zu haben, schreibe ich ganz sicher hinein. Ich bin dankbar, mir selbst gegenüber, dies tatsächlich gemacht zu haben.

Atmen wir noch einmal gemeinsam tief, tief ein und wieder aus, das tut gut und verbindet.

So, und was die Achtsamkeitsübung im Gedicht „Montagsgedanken“ betrifft, kommt hier die Auflösung:

Es beginnt mit dem Montag in der männlichen Form. DER Montag und der zaghaften Frage, wie er sich wohl anfühlen wird? Oft ist Angst oder zumindest Unwohlsein ein Begleiter des Montags. Deshalb stelle ich ihm eine »Montagin« zur Seite. Wie bei Yin und Yang. Das Gedicht ist eine Harmonie und diese Energie möchte ich in den Worten mit in die Woche geben.

Die Harmonie wird unterstrichen durch gleichlautende Satzanfänge.

Schau nochmal hin, von „Hey“ bis „Und“ beginnen er und sie mit denselben Worten.

Oft beginnt im Leben etwas gleich und endet doch völlig anders. Eine Frage des Blickwinkels und eben auch der Achtsamkeit.

In diesem Sinne,

hab eine schöne Zeit, sie ist für dich.

Judith



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Annie und das Leben

Eine Kurzgeschichte aus »feelingwords Gedanken & Gedichte«

~ zum Earth Day 2021 + zum 35. Jahrestag von Tschernobyl ~

Es war einmal ein junges Mädchen, Annie. Sie war hübsch, wohnte mit ihren Eltern und Geschwistern in einem schönen Haus, hatte ein großes Zimmer für sich alleine, eine Miezekatze und auch sonst fehlte es ihr an nichts. Sie war glücklich und hatte stets ein freundliches Lächeln im Gesicht. Wenn sie im Wald spazieren ging, summte sie leise Melodien vor sich hin und freute sich über jeden Schmetterling und jedes andere Tier, das ihr begegnete.

Sie ging sehr oft spazieren. Leider nicht nur, weil sie gerne in der Natur war. Ihr fröhliches, glückliches Wesen war den anderen Menschen im Ort zuwider. Ständig musste sie sich anhören, wie weltfremd sie doch wäre, wie fern jeglicher Realität ihr Lächeln wäre. Selbst Annies Eltern waren ratlos, sie konnten sich nicht erklären, warum gerade ihre Tochter so glücklich ist. Von wem sie das hat? Jetzt haben sie schon mehr Fernsehstunden eingeführt, und die Zeitung legen sie ihr auch jeden Morgen hin. Aber nichts scheint zu helfen. Annie lächelt immer glücklich.

Obwohl ihr in letzter Zeit sehr oft nach weinen ist, denn es schmerzt sie, ständig von jammernden und klagenden Menschen umgeben zu sein. Es tut ihr weh, immer gesagt zu bekommen, dass es anmaßend wäre, wie sie einen anlächelte.

Natürlich versuchte Annie, mit den Menschen zu reden. Sie fragte sie, warum sie denn so unglücklich wären? Und warum sie sich über alles beklagten, was sie sich doch selber aufgebaut hätten? Und warum sie denn nichts ändern würden, an ihrem Leben, wenn sie es doch so wie es ist, nicht mögen? Annie bemühte sich sehr. Aber je mehr sie versuchte, das Glück mit anderen zu teilen, umso mehr Ablehnung erfuhr sie. Wo sie auch hinging, sie wurde gemieden. Selbst die Schule war für sie kein Ort der Freude mehr. Es wurde mit dem Finger auf sie gezeigt und hinter ihrem Rücken getuschelt. Auch die Lehrer riefen bereits bei Annies Eltern an, um sich zu beschweren. Annie würde die Energie in der Schule vergiften, es wären schon Kinder aufgefallen, die auch plötzlich lächelten und meinten, der Regenbogen draußen wäre schön. Das geht doch nicht, dass die Kinder vergessen, dass es vor einem Regenbogen nun mal geregnet hat! Wie kann man nur so tun, als wäre alles in Ordnung? Aber, wie gesagt, Annies Eltern wussten sich auch keinen Rat.

Einzig Annies Urgroßmutter, ja die könnte vielleicht wissen, was mit Annie los ist. Aber die ist schon so lange im Heim, die kennt bestimmt niemanden mehr. Nein, sie ist schon zu alt, um sie bei so etwas wichtigem um Rat zu fragen. Vielleicht sollte man einen Psychologen aufsuchen? Aber was das wieder kostet, die Krankenkasse zahlt das bestimmt nicht, meinte Annies Vater. Er hatte eine bessere Idee. Wie wäre es mit einem Ausflug, Annie? Ich möchte dir gerne meinen Arbeitsplatz zeigen, es ist sehr spannend in einem Atomkraftwerk zu arbeiten. Das wird dich auf andere Gedanken bringen. Und innerlich setzte er noch hinzu, und dann wirst du hoffentlich mal endlich aufhören mit glücklich sein.

Aber Annie widersetzte sich ihm, höflich lehnte sie diesen Ausflug ab. Sie sagte: Papa, hör doch was die Lehrer sagen, ich würde mich nicht gut auf andere auswirken, es wäre zu gefährlich, denn stell dir vor deine Arbeitskollegen wären dann plötzlich glücklich. Dann würden sie dort nicht mehr arbeiten wollen, verstehst du Papa? Ja, Papa verstand. Leider. So ein glückliches Kind ist aber auch eine Strafe. Bestimmt hat das alles was mit diesem Gott zu tun, mit dem Annie manchmal spricht. Gott, er weiß noch, dass er als Kind davon gehört hat, dass es so etwas mal gegeben hat. Aber das ist lange her. Wo Annie das nur wieder herhat? Weil sie aber auch ständig ihre Nase in Bücher vergräbt. Oh nein, wo soll das nur hinführen?

Annie ist derweil wieder draußen im Wald, sie genießt die Sonne, lacht mit den Vögeln, und erfreut sich an den Häschen und Rehen die umherspringen. Danke, ruft sie in den Himmel. Danke, es ist so schön!

© 2010 Judith Eherer
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